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Foto: Universität Paderborn

| Pressemitteilung

Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) erhält 120.000 Euro Förderzuschlag vom Land NRW

Das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) wird im Rahmen des Förderaufrufs „Digitale Wirtschaft in NRW gestalten“ über zwei Jahre mit einer Summe von ca. 120.000 Euro gefördert.

Am 2. Mai überreichten Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW, im feierlichen Rahmen den offiziellen Förderbescheid an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Existenzgründungs-Centers der Universität. Mit der Förderung möchte TecUP Investoren für regionale innovative Start-ups gewinnen sowie den Austausch von erfahrenen Unternehmern mit jungen Gründern digitaler Start-ups fördern.

„Wie der Erfolg des Spitzenclusters it’s OWL (intelligente technische Systeme OstwestfalenLippe) bereits zeigte, ist OWL eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands“, so Vogt. Das Fundament der Region bildeten jedoch mittelständische, zumeist inhabergeführte Unternehmen. Um auch weiterhin erfolgreich wirtschaften zu können, bedürfte es einer Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Wirtschaft. „Junge Start-up-Unternehmen der Region bauen bereits auf den Grundsteinen der Digitalisierung: räumliche und zeitliche Flexibilität, agiles Projektmanagement, vernetztes Arbeiten, Freiraum für kreatives Gestalten und ein Miteinander auf Augenhöhe“, erklärte Vogt weiter.

Im Vergleich zu anderen Gründer-Standorten wie Berlin fehle es diesen Jungunternehmern gerade in OWL an Wagniskapital. Um einer Abwanderung des Know-hows der „jungen Wilden“ zuvorzukommen und gleichzeitig den Mittelstand in der Region zu stärken, soll nun ein regionales und qualitativ hochwertiges Netzwerk an Business Angel-Investoren aufgebaut und gleichzeitig eine enge Kooperation zwischen Traditionsunternehmen und jungen Start-ups gefördert werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft