Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Auch zum AStA-Sommerfestival 2017 werden wieder rund 15.000 Besucher erwartet. Bildinformationen anzeigen
Auf insgesamt drei Bühnen und zwei DJ-Areas sorgen Musikerinnen und Musiker für jede Menge Partystimmung. Bildinformationen anzeigen
Warten auf den Headliner des Abends – schon lange vor dem Auftritt sind tausende Festivalbesucher auf der Wiese vor dem Auditorium maximum. Bildinformationen anzeigen
Headliner im Jahr 2016 waren „Fettes Brot“ – in diesem Jahr spielen die „Sportfreunde Stiller“ auf der Hauptbühne. Bildinformationen anzeigen

Impressionen vom AStA-Sommerfestival 2016

Auch zum AStA-Sommerfestival 2017 werden wieder rund 15.000 Besucher erwartet.

Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibordt

Impressionen vom AStA-Sommerfestival 2016

Auf insgesamt drei Bühnen und zwei DJ-Areas sorgen Musikerinnen und Musiker für jede Menge Partystimmung.

Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt

Impressionen vom AStA-Sommerfestival 2016

Warten auf den Headliner des Abends – schon lange vor dem Auftritt sind tausende Festivalbesucher auf der Wiese vor dem Auditorium maximum.

Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt

Impressionen vom AStA-Sommerfestival 2016

Headliner im Jahr 2016 waren „Fettes Brot“ – in diesem Jahr spielen die „Sportfreunde Stiller“ auf der Hauptbühne.

Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt

| Pressemitteilung

Eröffnung des Belgienzentrums an der Universität Paderborn: Europa, der Brexit und die Rolle Belgiens

Am Dienstag, 28. Juni, wurde an der Universität Paderborn das interdisziplinäre Belgienzentrum (BELZ) offiziell eröffnet. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Königreichs Belgien, Ghislain D’hoop, sowie weitere Vertreter der nationalen Politik. Aus aktuellem Anlass standen besonders die Themen Europa und der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, der Brexit, bei den Grußworten im Fokus.

Prof. Dr. Birgit Riegraf, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn, begrüßte die Gäste und betonte den Stellenwert einer Internationalisierung von Forschung und Lehre: „Die Eröffnung des Zentrums ist gerade im Rahmen der gegenwärtigen Entwicklung ein besonderer Mosaikstein. Sie ist auch ein Bekenntnis zu Toleranz und Zusammenarbeit über Grenzen hinaus.“ Die kulturelle Verständigung müsse sich jetzt zeithistorischen Herausforderungen stellen. Dem Zentrum käme damit auch eine symbolhafte Bedeutung zu.

Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär beim NRW-Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, sprach von „bewegten Zeiten“: „Europa ist mit dem Brexit nicht zu Ende. England wird auch weiterhin einen Platz in der EU haben – nun sind wir alle gefordert.“ Die interdisziplinäre Ausrichtung des Belgienzentrums leiste einen wertvollen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit, indem es sich wissenschaftlich mit Belgien als Zentrum Europas auseinandersetze.

„Vielfalt ist die Essenz unseres Zusammenlebens“ bekräftigte Ghislain D’hoop, belgischer Botschafter in Deutschland. Für eine funktionierende europäische Integration sei die gute Zusammenarbeit mit der Umgebung wesentlich. Das BELZ leiste durch die Aufklärung junger Erwachsener einen besonderen Beitrag. Denn: „Gerade die Stimme der jungen Menschen ist wichtig.“ Das habe die Wahl zum Brexit deutlich gezeigt. Eine „neue Demokratie“ funktioniere nicht ohne informierte Bürger.

Die vielfältigen Bezüge der Universität Paderborn zu Belgien beschrieb Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, und ergänzte: „Das ist für mich auch ein klares Bekenntnis zur EU.“

Prof. Dr. Sabine Schmitz, Initiatorin und Vorsitzende des BELZ, erläuterte Struktur und Ausrichtung des Zentrums: „Wir wollen das Interesse an unserem bislang noch relativ unbekannten Nachbarn fördern. Es gibt viele kulturelle und historische Verflechtungen mit Deutschland, die es zu untersuchen gilt.“ Zu den Zielen gehöre es, die Geschichte, Sprache und Kultur Belgiens zu erforschen und zu vermitteln.

In seinem Festvortrag „Am Knotenpunkt Europas – Die Geschichte Belgiens von Henri Pirenne bis heute“ referierte Prof. Dr. Marc Boone von der Universität Gent über die Rolle Belgiens als Herz von Europa.

An dem Zentrum sollen künftig Forschung und Lehre zu Belgien sowie seinen Regionen und Gemeinschaften gebündelt werden. Außerdem soll BELZ in Zusammenarbeit mit der belgischen Botschaft in Berlin und der Stadt Paderborn Belgien als wichtigen Nachbarn Deutschlands und als Drehscheibe Europas der europäischen Öffentlichkeit vorstellen.
 

Text: Nina Reckendorf

Die Universität der Informationsgesellschaft