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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Molekularstrahlepitaxie-Experten aus ganz Deutschland zu Gast in Paderborn

Mehr als 80 Teilnehmer waren am 21. und 22. September im Rahmen des Deutschen MBE-Workshops 2015 an der Universität Paderborn zu Gast, um über neueste Entwicklungen im Bereich der Molekularstrahlepitaxie zu diskutieren. Diese Methode, die vor allem in der Halbleitertechnologie von großer Bedeutung ist, erlaubt die Herstellung dünner Schichten mit Genauigkeiten bis unter einer Atomlage. Neben ihrer Bedeutung in der Technologie ist diese Methode besonders auch in der Grundlagenforschung wichtig, da sich mit ihr Materialien und Schichtsysteme mit höchster Reinheit herstellen lassen.

Da diese Methode in Paderborn intensiv betrieben wird, unter anderem im Rahmen des SFB-TRR 142 in den Gruppen von Prof. Donat As, Prof. Dirk Reuter und Prof. Cedrik Meier, bot der Workshop eine willkommene Gelegenheit zur Vernetzung und zum wissenschaftlichen Austausch mit nationalen und internationalen Experten.

Das wissenschaftliche Programm bestand aus 24 Vorträgen, die sich um Quantenpunkte, Moderne Materialien wie Graphen und funktionelle Oxide, Nanodrähte, Nitridhalbleiter und Heterostrukturen drehten. Darüber hinaus wurden Laborführungen durchgeführt, bei der die Teilnehmer die Gelegenheit hatten, im Labor vor Ort Know-how auszutauschen.

Einen weiteren Programmpunkt bot die Podiumsdiskussion zum Thema „Bestimmung von Wachstumsraten“. Dieses Thema wurde in drei facettenreichen Kick-off-Vorträgen von verschiedenen Seiten von drei Experten beleuchtet, woran sich eine lebhafte Diskussion anschloss.

Begleitend fand eine sehr gut besuchte Firmenausstellung mit 19 nationalen und internationalen Ausstellern statt, die aktuelle Produkte und Trends im Bereich Molekularstrahlepitaxie zeigten.

Abgerundet wurde das Programm von einem Konferenzdinner im „Schützenhof“, wo Diskussion und Netzwerkbildung in angenehmer Atmosphäre fortgesetzt werden konnten.

Die Veranstalter, Prof. Dr. Donat As, Prof. Dr. Cedrik Meier und Prof. Dr. Dirk Reuter, bedanken sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement.

Im kommenden Jahr findet der Workshop am Walter-Schottky-Institut der Technischen Universität München statt.
 

Text: Prof. Dr. Dirk Reuter

Die Universität der Informationsgesellschaft