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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung Projektbereich Eine Welt

Veranstaltung: Lesung aus dem Buch "The Little Book of Big Visions. How to Be an Artist and Revolutionize the World"

Am Mittwoch, den 5.12.2012, um 18:00 im Vorlesungssaal C2 der Universität Paderborn veranstaltet der studentische Projektbereich Eine Welt gemeinsam mit dem AStA der Universität Paderborn eine Lesung zum Thema, wie egalitäre Gemeinschaften und Gesellschaften aussehen könnten und welche Rolle Schwarze Kulturschaffende in der Verwirklichung solcher Visionen spielen.

"The Little Book of Big Visions. How to Be an Artist and Revolutionize the World" ist die erste Publikation der englischsprachigen Reihe Witnessed. Dieses Buch, herausgegeben von Sandrine Micossé-Aikins und Sharon Dodua Otoo, leistet einen Beitrag zu einem in Deutschland unterrepräsentierten Diskurs, einer Diskussion der aktuellen Situation Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland. Dabei wird ein Fokus darauf legt, wie zeitgenössische Schwarze Kulturschaffende in Deutschland Visionen von Chancengleichheit schaffen und kommunizieren.

Bei der Lesung wird Lektorin und Autorin Sharon Dodua Otoo eine kurze Einführung in die Buchreihe „Witnessed“ geben, bevor Kuratorin und Künstlerin Sandrine Micossé-Aikins den ersten Teil "The Little Book of Big Visions" vorstellt. Abgerundet wird Abend mit dem Spoken Words Künstler Phiipp Khabo Koepsell, der ebenfalls einen Text des Buches verfasst hat.

Der Projektbereich Eine Welt ist eine Gruppe Studierender, die sich ehrenamtlich gegen Globalisierung und für eine Welt, die gerechter und friedlicher ist als die, in der wir gegenwärtig leben, einsetzt. Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

Eine emanzipatorische Perspektive schaffen: Gemeinsam mit sozialen Bewegungen weltweit suchen wir nach Handlungsperspektiven für eine Welt ohne entwürdigende Lebensbedingungen, ohne Armut, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und andere Formen struktureller Gewalt.

Wir wollen Solidarität fördern statt Almosen zu geben: Unsere Idee von Respekt und Solidarität ist politisch, nicht karitativ. Eine Zusammenarbeit soll die Selbstbestimmung fördern. Dies bedeutet auch, dass wir nicht für Andere sprechen, sondern dafür sorgen, dass kritische Stimmen von Benachteiligten Gehör finden.

Widerstand von unten: Im Widerstand gegen weltweite Abhängigkeiten und Ausbeutungsverhältnisse setzt der Projektbereich Eine Welt auf Gegenmacht von unten. Nicht Teilhabe an Macht, sondern deren Kritik und Kontrolle stehen im Vordergrund unseres politischen Engagements.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.

Das Buchcover steht als PDF-Datei zur Verfügung.

Die Universität der Informationsgesellschaft