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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

„App in die Uni“ – Studenten entwickeln Apps, um das Uni-Leben zu vereinfachen

Wann und wo ist die nächste Vorlesung? Was gibt es heute in der Mensa zu essen? Wann fährt der nächste Bus zur Uni, in die Stadt oder zum Bahnhof? All dies sind Fragen, die sich Studenten täglich stellen. Eine Antwort liefert jetzt eine neue Applikation für das Smartphone, das Tablet und auch für den PC, die ab sofort an der Universität Paderborn zur Verfügung steht. Die App „I-UPB“ wurde von den Studenten Dirk Schumacher und Michael Whittaker entwickelt.

Unter der Fragestellung „Wie lässt sich das studentische Leben an der Universität erleichtern und wie lassen sich gleichzeitig die Anforderungen und die Kreativität der Studenten in den Mittelpunkt stellen?“ wurde der Wettbewerb „App in die Uni“ vom DSORLab und vom Zentrum für Informations- und Medientechnik (IMT) ins Leben gerufen. „Insgesamt fünf Apps sind von Studierenden der Uni eingereicht worden. Dies zeigt, dass viel Kompetenz in der Studentenschaft vorhanden ist“, sagte Prof. Dr. Gudrun Oevel, Leiterin vom IMT. Insgesamt 90 Prozent aller Studenten besäßen Smartphones der neusten Generation, daher sei es wichtig, diese neuen Technologien zu nutzen, um das studentische Leben zu vereinfachen und um sich in der Uni zukunftsorientierter zu bewegen.

Die besten drei Apps wurden nun mit Geldpreisen ausgezeichnet. „Die Studenten haben fantastische neue Werkzeuge für die Informationsgesellschaft von heute entwickelt“, sagte Prof. Dr. Leena Suhl vom DSORLab. Der erste Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 300 Euro ging an die Studenten Dirk Schumacher und Michael Whittaker. Mit der App „I-UPB“ haben sie eine lauffähige App zur Organisation des Uni-Lebens mit dem Schwerpunkt Information geschaffen. Die App lässt fast keine Wünsche in Bezug auf Information offen und überzeugte die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Leena Suhl, Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Tilman-Mathies Klar (Medienwissenschaften bzw. Medienpädagogik, Fakultät Kulturwissenschaften) sowie Ramona Wiesner (Stabsstelle Hochschulmarketing), durch ihren Umfang und ihre Professionalität.

Den zweiten Platz in Höhe von 250 Euro erreichte die App „UPB-Navigator“. Das Gewinnerteam, bestehend aus Tobias Wybranietz, Oliver Fuchsberger, Sebastian Rittner und Daniel Schencke (Studierende aus der Informatik), stellte sich der anspruchsvollen Aufgabe, eine Navigation auf dem Campus und innerhalb der Universitätsgebäude zu realisieren. Der Prototyp findet u. a. überdachte oder barrierefreie Wege und ist damit insbesondere für Neulinge oder Gäste der Universität ein hilfreicher Begleiter.

Statt eine dritten Platzes wurde zusätzlich ein Sonderpreis für die Ideen zu einer weiteren App vergeben. Die imaginäre App „Erleichterung des Uni-Lebens“ soll den Zugang zu den IT-Systemen der Universität vereinfachen und die persönlichen Daten wie bspw. gebuchte Lehrveranstaltungen, ausgeliehene Bücher sowie Lehrmaterialien auf einen Blick darstellen. Da es sich hierbei allerdings nur um eine Ideensammlung und keinen wie im Wettbewerb verlangten lauffähigen Prototypen handelt, wurde die Idee mit einem Kinogutschein für das Team von Campus Consult belohnt. Ebenso wurden zwei weitere Einsendungen, die jeweils einen persönlichen Mensaplan mit u. a. Personalisierung, Favoritenkennung und Essensbewertung realisieren, mit Kinogutscheinen belohnt.

Auch Prof. Dr. Nikolaus Risch, Präsident der Universität Paderborn, beglückwünschte die Teilnehmer des Wettbewerbs. „Eine App für die Uni ist eine super Idee. Ich bin wirklich begeistert von den Projekten, die das Uni-Leben einfacher gestalten, komfortabler machen und mit einem Blick nach vorne Dinge aufgreifen, die es noch nicht gibt.“
 

Text und Fotos: Patrick Kleibold, Referat Presse und Kommunikation

Die Universität der Informationsgesellschaft