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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung Institut für Romanistik

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Bart Ramakers (Groningen) am 1. Februar: "The Cardinal Infante Ferdinand’s Triumph in Antwerp (1635) and the Vernacular Dramatic Tradition"

Am Mittwoch, 1.2.2012, um 18.00 Uhr hält Prof. Dr. Bart Ramakers (Groningen) im Rahmen der Ringvorlesung "Barock im Norden?" einen Vortrag zum Thema "The Cardinal Infante Ferdinand’s Triumph in Antwerp (1635) and the Vernacular Dramatic Tradition". Veranstaltungsort ist die Aula des Gymnasiums St. Michael, Michaelstr. 17, 33098 Paderborn. Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Paderborn sind zu dem Vortrag in englischer Sprache herzlich eingeladen.

Prof. Dr. Ramakers ist Inhaber des Lehrstuhls für "Niederländische Literatur von den Anfängen bis 1800" an der Rijksuniversiteit Groningen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die niederländische Literatur und Festkultur des Mittelalters und der Epoche der Rederijkers.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die urbane Kultur Antwerpens im 17. Jahrhundert, die sich durch das besondere Zusammenwirken verschiedener Künste auszeichnet. Dies wird am Beispiel des Festeinzugs des Kardinalinfanten Ferdinand 1635 in Antwerpen aufgezeigt: So kooperierte Peter Paul Rubens im Rahmen dieses Festakts mit lokalen Theaterinstitutionen, den für das szenische Spiel verantwortlichen Rederijkerskamers. Dies verdeutlicht den als Gesamtkunstwerk konzipierten Einzug des Kardinalinfanten in seiner politischen wie künstlerischen Dimension für die Verfasstheit der habsburgischen Niederlande. Zum Abschluss der Ringvorlesung eröffnet dieser letzte Vortrag eine wichtige Perspektive auf die kulturhistorischen Rahmenbedingungen und die kulturspezifischen Motivationen der Barock-Rezeption in den habsburgischen Niederlanden.

Veranstalter ist der Forschungsverbund "Barock im Norden" der Universität Paderborn, dem die Universitätsprofessoren Prof. Dr. Christoph Ehland (Institut für Anglistik und Amerikanistik), Prof. Dr. Sabine Schmitz (Institut für Romanistik) und Prof. Dr. Johannes Süßmann (Historisches Institut) angehören.

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