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Universität Paderborn

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

„Brauchen wir heute noch Film und welchen Film brauchen wir heute?“ – Ula Stöckl, Filmemacherin und Professorin der University of Central Florida, zu Gast an der Universität Paderborn

Einblick in Theorie und Praxis verspricht der neue Vortrag der Reihe „Gender und Film“, für den die renommierte Filmemacherin und Professorin der University of Central Florida (UCF) in Orlando, Ula Stöckl, gewonnen werden konnte.

Die Veranstaltung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, beginnt am Dienstag, 30.5.2006, um 18 Uhr im Filmseminarraum des Instituts für Medienwissenschaften E2.128.

Prof. Ula Stöckl spricht auf Einladung des Forums für Geschlechterforschung und des Instituts für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn über ihre Arbeit als Filmemacherin im Zusammenhang mit der Frauenbewegung und über ihre Lehre in Amerika. Im Mittelpunkt steht dabei die provokative Frage: „Brauchen wir heute noch Film und welchen Film brauchen wir heute?“

Als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Neuen Deutschen Films realisierte sie über 20 Filme, die sie meistens selbst produzierte und zu denen sie die Drehbücher fast immer selbst schrieb. Mit ihren Filmen war sie weltweit auf über siebzig Festivals vertreten. Für ihren bisher erfolgreichsten Film „Der Schlaf der Vernunft“ erhielt sie 1984 den Deutschen Filmpreis und den Preis der Deutschen Filmkritik. 1999 wurde Stöckl für ihr bisheriges Lebenswerk, welches auch den Aufbau des ersten internationalen Frauenfilmfestivals in Paris und die Mitarbeit an zahlreichen anderen Festivals umfasst, mit dem Konrad-Wolf-Filmpreis ausgezeichnet.

Seit den 80er Jahren gibt Ula Stöckl ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Studierende weiter. Zurzeit unterrichtet sie die Studienfächer „Regie“ und „Frauen im Film“ an der University of Central Florida (UCF) in Orlando. Im Rahmen des Vortrags wird sie ihren Film „Sonntagsmalerei“ von 1971 zeigen. Dieser ursprünglich auf Super-8 gedrehte Film ist der fiktive Versuch einer Frau, über ein filmisches Tagebuch Ord-nung in ihr Leben zu bringen.

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