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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet – Potential für 16.000 neue Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen

Die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute die Universität Paderborn als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. Konkret wurde das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) gewürdigt, das sich zum Ziel gesetzt hat, wissenschaftliche Forschung und industrielle Produktion enger miteinander zu verknüpfen. Die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ hat das Wissenschaftsministerium in Düsseldorf bislang sieben Mal in NRW vergeben.

Mit dem DMRC wird eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung gewürdigt, die in enger Zusammenarbeit mit industriellen Partnern an der Weiterentwicklung von Rapid Prototyping-Technologien zu einer verlässlichen, produktionsstabilen Direct Manufacturing-Technologie arbeitet. „Das DMRC leistet einen enormen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Produktions- und Forschungsstandortes Deutschland“, begründete Wissenschaftsministerin Schulze die Auszeichnung. Das DMRC sei ein Musterbeispiel dafür, dass Wirtschaft und Wissenschaft anwendungsorientierte wie auch grundlegende Forschungsprojekte entlang der ganzen Wertschöpfungskette durchführen könnten. „Alle Partner sind offen und flexibel für gemeinsame neue Problemlösungen“, lobte die Ministerin das DMRC. Das sei vorbildlich für die Schaffung eines innovativen Forschungsumfelds. Die neuen technischen Entwicklungen, an denen das DMRC maßgeblich beteiligt sei, hätten das Potenzial, in NRW 16.000 neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen.

„Das DMRC ist das Paradebeispiel für Innovation, Fortschritt und Expansion der Universität Paderborn“, sagte die Vizepräsidentin Prof. Dr. Dorothee M. Meister. Das hochmotivierte und interdisziplinär aufgestellte Team des DMRC habe sich diese Auszeichnung wahrlich verdient. Es sei auch keine Überraschung, dass das Projekt vorzeitig bis 2016 verlängert wurde. Prof. Dr. Volker Schöppner, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, wünschte dem DMRC weitere spannende und innovative Jahre. „Hoffentlich geht dieses wunderbare Projekt noch sehr lange weiter.“

Anschließend stellte Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmid, Wissenschaftlicher Direktor des DMRC, die Einrichtung vor. Dabei sprach er über Aufgaben und Fortschritte des Konsortiums: „Das DMRC zeichnet sich seit seiner Gründung durch sein kontinuierlichen Wachstum aus.“ Ein Erfolgsfaktor sei, dass alle Mitarbeiter direkt vor Ort zusammenarbeiten. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Partnerunternehmen wie Hans Ulrich Büse, Firma Blue Production (Paderborn). Abschließend konnten die Gäste bei einem Laborrundgang das DMRC besichtigen.

Hintergrundinformationen

Das DMRC ist ein Forschungsverbund aus Industrie und Forschung. Partner sind: Blue Production, Boeing, EOS Electro Optical Systems, Evonik Industries, Siemens, SLM Solutions, Stratasys, Stükerjürgen Aerospace Composites, Wilhelm Eisenhuth Präzisionsformenbau und die Universität Paderborn. Ziele des DMRC sind: den Technologiefortschritt voranzutreiben und den entsprechenden Paradigmenwechsel in der Fertigung aktiv zu begleiten; entscheidende technische Fortschritte für eine ausgedehntere Anwendung von Direct Manufacturing (DM) in der Serienproduktion voranzutreiben; Einarbeitung und Übertragung vielversprechender Technologien in neue und bestehende Unternehmen; Förderung des korrespondierenden Paradigmenwechsels vom produktionsbezogenen zum funktionsbezogenen Design; Training und Ausbildung einer neuen Generation von Ingenieuren; Durchführung unabhängiger Marktstudien und Bewertungen von Methoden und Prozessen; Durchführung von Szenario-Projektionen für die Zukunft des Direct Manufacturing. Das DMRC will zu einer international renommierten Plattform für den Austausch der besten Praktiken und optimalen Verfahren werden.

Orte des Fortschritts sind Punkte in NRW, an denen sich nachhaltiger Fortschritt made in NRW ablesen lässt. Mit der Auszeichnung als „Ort des Fortschritts“ wird der besondere Beitrag der Institution zu einem qualitativen Fortschritt in NRW gewürdigt und sichtbar gemacht.

Text und Fotos: Patrick Kleibold, Referat Presse und Kommunikation

Die Universität der Informationsgesellschaft