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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Pressemitteilung Projektbereich „Eine Welt“

Studentischer Projektbereich „Eine Welt“: Vortrag und Diskussion über „Subkulturelle Farbenlehre – Die Grauzone“ am 25.11.

In Zusammenarbeit mit dem AKE-Bildungswerk in Vlotho und dem BDP Infoladen Paderborn (Bund deutscher PfadfinderInnen) bietet der studentische Projektbereich „Eine Welt“ der Universität Paderborn am kommenden Freitag, 25.11.2011, um 20.00 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Subkulturelle Farbenlehre – Die Grauzone“ an. Die Veranstaltung findet im BDP Infoladen, Leostr. 75, statt.

Rechte Lebenswelten zwischen Punk, Hip-Hop und Deutschrock. Immerhin: "Gegen Nazis" sind viele, die sich in Subkulturen oder in der Populärkultur bewegen – Frei.wild-Fans auf der Fußball-Fanmeile oder auch OI-AnhängerInnen, die Politik generell ablehnen. Doch jenseits der White-Power-Rockmusik etablieren sich rechte Lebenswelten, für die die Kategorie "Nazis" genauso wenig zutrifft wie das Label "unpolitisch". Sie sind irgendwo dazwischen, in der Grauzone. Diese Grauzone reicht weit hinein in "alternative" Szenen und bedeutet einen zunehmenden Raumverlust für linke, emanzipatorische Ideen.

Die Veranstaltung wird den folgenden Fragen nachgehen: Wo beginnt die Grauzone, wo hört sie auf? Wieso erlebt sie heute Dynamik? Und was sind eigentliche "rechte Lebenswelten"? Entsprechende Strömungen im Punk, OI, Hardcore, Metal und Hip-Hop sind ebenso Thema wie die Popkultur von BöhseOnkelz und Frei.wild. Zum Einen wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie eng KünsterInnen aus der Grauzone mit extrem rechten Milieus verwoben sind. Zum Anderen gibt es unappetitliche Einblicke in reaktionäre Männerwelten, spießbürgerliche Sehnsüchte und konservative Wertvorstellungen, die in Bildzeitungs-Leserbriefen und an Stammtischen wahrlich besser aufgehoben wären als in links codierten Szenen ...

Der Referent vom apabiz in Berlin ist alternder Punkrocker und bietet eine differenzierte, aber bestimmt keine objektive Sicht der Dinge.
 

Sifah Tiengwan, studentischer Projektbereich „Eine Welt“ der Universität Paderborn

Die Universität der Informationsgesellschaft