Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

 Bildinformationen anzeigen

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung Fachgruppe Schaltungstechnik HNI

Fachgruppe Schaltungstechnik des HNI auf CeBIT 2006 – Zugangsnetz wird fit für Triple Play

Immer mehr Haushalte nutzen Triple Play-Dienste, bei denen Daten, Sprache und Video gleichzeitig über die Internetverbindung übertragen werden. Dadurch wachsen die Anforderungen an die Verbindung zwischen den Kernnetzen und den Teilnehmeranschlüssen. An der Bewältigung des daraus folgenden Datenaufkommens forschen die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (ESK), die Universität Paderborn und Infineon Technologies in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt.

Auf dem Stand des BMBF, Halle 9, Stand B40, zeigen die Forscher das Grundkonzept einer modularen, flexiblen und skalierbaren Plattform für Netzzugangsknoten mit Quality-of-Service und Traffic Management Funktionen. Anhand von zwei Szenarien kann der Messebesucher erleben, welche Auswirkung unterschiedliche Plattformkonzepte auf die Qualität von zum Beispiel Video-on-Demand haben.

Im Projekt Platforms for Networked Services (PlaNetS) werden Plattformen der nächsten Generation für Festnetz-Zugangsnetze und Breitband-Teilnehmeranschlüsse durch einen Verbund von Service Providern, Systemanbietern, Komponentenherstellern, und Forschungseinrichtungen unter der Leitung von Infineon Technologies, Bereich Access Communication Solutions, definiert und entwickelt. Zugangsnetze, die den Heimanwender mit dem Kernnetz verbinden, müssen künftig kosteneffizient, flexibel und skalierbar sein sowie eine wachsende Protokollvielfalt unterstützen. Denn neue oder weiterentwickelte Kommunikationsprotokolle und Dienste erfordern einen immer höheren Bearbeitungsaufwand pro Funktion. Plattformen sind Baukästen mit heterogenen Hardware- und Softwarekomponenten und definierten Schnittstellen. Sie ermöglichen den schnellen und kostengünstigen Entwurf und Aufbau von erweiterbaren Netzwerkknoten.

Die prototypischen Entwicklungen des Projektes – zum Beispiel intelligente Netzknoten oder Home Gateways – werden dann in Labortests und Feldversuchen auf ihre Eignung und Einsatzfähigkeit geprüft.

Die drei beteiligten Partner bearbeiten im Projekt unterschiedliche Aspekte:

  • Die Fraunhofer ESK entwickelt Konzepte für neue Dienste und Verfahren zur Dienstgüterealisierung in ethernetbasierten Zugangsnetzen. Teilaspekte dieser Verfahren werden als Funktionsmodelle in dem gezeigten Prototyp implementiert.
  • Die Universität Paderborn, Fachgebiet Schaltungstechnik, entwickelt und evaluiert neue Architekturkonzepte für parallele Paketprozessoren, die in ethernetbasierten Zugangsnetzen eingesetzt werden.
  • Die Abteilung COM AC SE (System Egineering, Access Communication Solutions) von Infineon Technologies konzentriert sich auf den systematischen Entwurf anwendungsspezifischer Hardware- und Softwarekomponenten für Netzknoten, ausgehend von der Spezifikation von Referenzanwendungen bis zur Implementierung netzwerkspezifischer Multiprocessor-on-chip Architekturen und entsprechender Programmierwerkzeuge. Infineon arbeitet hierbei eng mit Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren.

Profil Fraunhofer ESK

Mit den Forschungsergebnissen der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK können die Bedienung und Administration von Systemen in der vernetzten Welt der Zukunft entscheidend vereinfacht werden. Die Wissenschaftler der Fraunhofer ESK befassen sich mit angewandter Forschung und Entwicklung. Je nach den Anforderungen der Industrie agiert die Fraunhofer ESK als kreativer Ideenlieferant und strategischer Berater, als neutraler Begutachter und externer Entwicklungspartner oder als Technologie- und Systementwickler. Zu den Kunden und Partnern gehören sowohl mittelständische als auch Großunternehmen wie Infineon Technologies, Siemens und Vierling Communications.

Profil Universität Paderborn

Zentrales Forschungsziel des Fachgebietes Schaltungstechnik an der Universität Paderborn ist der systematische Entwurf und bedarfsgerechte Einsatz ressourceneffizienter mikroelektronischer Systeme. Unsere Forschungs- und Technologietransferaktivitäten konzentrieren sich auf die Schwerpunkte Kognitronik und Mediatronik. In der Kognitronik beschäftigen wir uns mit der Entwicklung mikroelektronischer Schaltungen zur ressourceneffizienten Realisierung kognitiver Systeme. Mediatronik um-fasst die situationsbezogene Integration technischer Produkte in offene Systeme. Ziel ist die Entwicklung und Analyse intelligenter Netzwerkkomponenten, die ihre Rechen- und Kommunikationsleistungen selbstoptimierend auf die wechselnden Anforderungen in dynamisch vernetzten Systemen abstimmen.

Profil Infineon Technologies

Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie Speicherprodukte. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten über Landesgesellschaften in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 36.400 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2005 (Ende September) einen Umsatz von 6,76 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol „IFX“ notiert. Weitere Informationen unter http://www.infineon.com.

Ansprechpartner:
Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK
Arnold Plankl
Telefon: 089  547088-371
E-Mail: plankl(at)esk.fraunhofer(dot)de

Ansprechpartner:
Universität Paderborn
Fachgebiet Schaltungstechnik
Mario Porrmann
Telefon: + 49 5251 60-6352
E-Mail: porrmann(at)hni.upb(dot)de

Ansprechpartner:
Infineon Technologies
COM AC SE
Christian Sauer
Telefon: +49 89 234-53979
E-Mail: christian.sauer(at)infineon(dot)com

 

Die Universität der Informationsgesellschaft