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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung Institut für Informatik

Christian Gerth, Markus Luckey und Prof. Dr. Gregor Engels vom Institut für Informatik für besten Beitrag ausgezeichnet - Deutliche Reduzierung des Arbeitsaufwandes

Eine nicht alltägliche Auszeichnung erhielten nun Christian Gerth, Markus Luckey und Prof. Dr. Gregor Engels aus dem Institut für Informatik der Universität Paderborn. Gemeinsamt mit  Dr. Jochen M. Küster von IBM Research Zürich wurden sie für ihre Arbeit „Precise Detection of  Conflicting Change Operations Using Process Model Terms“ mit dem „Distinguished Paper Award“ ausgezeichnet.

Die Verleihung fand im Rahmen der 13. International Conference on Model Driven Engineering Languages and Systems (MODELS 2010) im norwegischen Oslo statt. Die Konferenz wird unter der Schirmherrschaft der IEEE, dem weltweit größten Berufsverband für Ingenieure und Informatiker, durchgeführt. Kriterien für die Auszeichnung sind neben der wissenschaftlichen Originalität des Beitrags, auch die Bedeutung für die Forschergemeinde sowie die Qualität der schriftlichen und mündlichen Präsentation der innovativen Idee.

Die von den Informatikern präsentierte Arbeit setzt eine ebenfalls preisgekrönten Vorarbeit der Autoren fort, die im Juni 2010 mit dem „Best Student Paper Award“ der 7. International Conference on Service Computing (SCC 2010) in Miami, USA, ausgezeichnet wurde.

Die aktuell ausgezeichnete Arbeit beschreibt einen Ansatz zur präzisen Erkennung von Konflikten zwischen Änderungsoperationen auf Geschäftsprozessmodellen. Geschäftsprozessmodelle spielen in der modellbasierten Entwicklung von IT Systemen eine bedeutende Rolle und werden in verteilten Entwicklerteams erstellt. Dabei entstehen unterschiedliche Versionen von Geschäftsprozessmodellen, die regelmäßig in eine einheitliche Version integriert werden müssen.


Eventuell bestehende Änderungskonflikte müssen zunächst erkannt und dann aufgelöst werden. Die durch Gerth, Luckey, Engels und Küster neu vorgestellte automatische Erkennung dieser Konflikte führt zu einer deutlichen Reduzierung des Arbeitsaufwands bei der Beseitigung.

Die Universität der Informationsgesellschaft