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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Projekt „FITgirls“ macht Mädchen und Eltern fit für Technik – Gemeinsame Experimente im Schülerlabor der Universität Paderborn und des Heinz-Nixdorf-MuseumsForums

In puncto Technik seien Mädchen immer noch benachteiligt, so Vertreter des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Einer der Gründe: Sie kämen häufig erst in der achten Jahrgangsstufe mit technischen Inhalten in Kontakt. Das Bildungsinteresse habe sich zu diesem Zeitpunkt schon stark festgelegt und sei kaum noch zu beeinflussen. Hier setzt das Projekt „FITgirls“ des Lehrstuhls für Schulpädagogik/ Unterrichtsforschung der Universität Paderborn an. Anders als andere Projekte fokussiert es sich aber nicht nur auf die Mädchen, sondern auch auf deren Eltern. In gemeinsamen technischen Projekten sollen diese ab Mitte Februar gemeinsam experimentieren und lernen können.

„Wir möchten bewusst Mädchen der 3. Jahrgangsstufe ansprechen“,  so Projektleiterin Prof. Dr. Ingelore Mammes. „Aus Untersuchungen wissen wir, dass Eltern einen großen Einfluss auf die Interessenentwicklung dieser Kinder haben.“ Daher stehen diese bei „FIT girls“ (Förderung des Interesses an Technik bei Mädchen) gemeinsam mit ihren Töchtern im Mittelpunkt und führen im Team verschiedene technische Experimente, z. B. zu „Solarenergie“ oder „Elektrizität“, durch. Ziel ist es, zum einen bei den Mädchen Interesse für Technik zu wecken, zum anderen aber auch bei den Eltern die Grundlage und die Fähigkeiten für eine weitere gemeinsame Beschäftigung mit technischen Inhalten in der außerschulischen Erziehung zu bilden.

„FITgirls“ startet Mitte Februar 2011 und findet an fünf Samstagvormittagen im Schülerlabor der Universität Paderborn und des Heinz-Nixdorf-MuseumsForums statt. Zehn Plätze stehen für die Eltern-Mädchen-Teams zur Verfügung, eine Anmeldung ist noch bis zum 8. Januar über den Fragebogen auf der Homepage des Projekts möglich. Da „FITgirls“ wissenschaftlich evaluiert wird, sollten die Eltern an einem kurzen Interview sowie an einer schriftlichen Befragung vor und nach den Veranstaltungen teilnehmen. Selbstverständlich werden alle Daten vertraulich behandelt.

„FITgirls“ wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität, Dipl.-Päd. Irmgard Pilgrim, unterstützt und aus Mitteln gefördert, die die Universität für „Geschlechtergerechte Hochschulkonzepte“ vom NRW-Innovationsministerium erhalten hat. Nähere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung unter: www.upb.de/fit-fuer-die-zukunft. Weitere Information: Dipl.-Päd. Daniela Weber, Tel.: 05251-60-2948, daniela.weber(at)upb(dot)de

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