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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Gemeinsame Pressemitteilung von Universität Paderborn, Sparkassenstiftung und Peter Gläsel Stiftung

Sparkassenstiftung und Peter Gläsel Stiftung fördern wissenschaftliche Begleitforschung zum Paderborner Kinderbildungshaus

Die wissenschaftliche Begleitforschung des Paderborner Modellprojektes „Kinderbildungshaus“ wird jetzt finanziell unterstützt. Im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, 26.11., in der Universität Paderborn wurde die Zuwendungsurkunde über 40.000 Euro an das Evaluationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Büker und Dr. Thorsten Bührmann übergeben.

Die Projektleiter Prof. Dr. Petra Büker aus dem Arbeitsbereich Grundschulpädagogik sowie Dr. Thorsten Bührmann aus dem Arbeitsbereich Schulentwicklung erläuterten die Kernideen des innovativen Vorhabens: „Kinder erleben den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule noch immer viel zu häufig als Bruch in ihrer persönlichen Bildungsbiografie“, so Büker. Auch Eltern nehmen beide Einrichtungen oft als voneinander getrennte und kaum aufeinander abgestimmte Systeme wahr. Im Paderborner Modellprojekt „Kinderbildungshaus“ werden nun neue Wege und Konzepte der nachhaltigen Zusammenarbeit entwickelt, erprobt und evaluiert.

Verschiedene Netzwerkpartner wie das Bildungsbüro „Kind und Ko“ der Stadt Paderborn, die Schul- und Fachaufsicht, das Institut für Erziehungswissenschaft, die Sparkassenstiftung und die Peter Gläsel Stiftung bringen ihre Kompetenzen ein, um das Team der Grundschule Stephanus sowie der Paderborner Kindertageseinrichtungen Fontane und Lange Wenne bei der Konzeption eines gemeinsamen Bildungsverständnisses zu unterstützen. Ein zentrales Element wird dabei die Entwicklung einer Bildungsdokumentation der Lernprozesse der Kinder sein, die in der KiTa begonnen und in der Grundschule im Sinne einer individuellen Förderung fortgeführt werden kann.

Die auf drei Jahre angelegte Begleitforschung wird diesen Prozess und seine Gelingensbedingungen mit empirischen Methoden erfassen, die Entwicklung und Erprobung einer anschlussfähigen Bildungsdokumentation evaluieren und so dafür Sorge tragen, dass die Ergebnisse gesichert und auf ähnliche Vorhaben in der Paderborner Bildungslandschaft und darüber hinaus transferiert werden können.

Prozessorientierte Beratung erhalten alle Projektakteure zudem durch Prof. Dr. Florian Söll aus dem Institut für Erziehungswissenschaft. „Dieses Projekt passt gut zur Bildungsphilosophie unserer Universität, Bildungsbiographien ganzheitlich, also auch die Übergänge zwischen Bildungsstationen, in den Blick zu nehmen. Und es passt zum Ziel unserer Lehrerausbildung, eine Verbindung zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und praktischer Arbeit in der Region herzustellen“, begrüßte Uni-Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch die Initiative und deren Förderung.

„Mit dem Paderborner Kinderbildungshaus gelingt es erstmalig in NRW, die Zusammenarbeit von KiTa und Grundschule dauerhaft an den individuellen Bedürfnissen der Kinder zu orientieren“, lobte auch Stefan Wolf, Geschäftsführer der Peter Gläsel Stiftung. Die zukunftsweisende Bedeutung dieses Vorhabens unterstrich Schulministerin Sylvia Löhrmann bereits im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Paderborner Rathaus am 8. Oktober.

Die wissenschaftliche Absicherung der Ergebnisse war für Hubert Böddeker, Vorstandsvorsitzender der Paderborner Sparkassenstiftung, von entscheidender Bedeutung: „Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen können, aus dem Projekt qualifizierte und richtungweisende Ergebnisse für die Anwendung in letztlich allen Paderborner KiTas und Grundschulen zu erreichen.“ Informationen über das Projekt im Internet: www.paderborn.de/microsite/jugendamt/kind_ko/Kinderbildungshaus.php 

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