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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese mit Preis der Fachschaften der Universität Paderborn für Lebenswerk ausgezeichnet – Über 1.000 Studierenden zu Auslandsaufenthalt verholfen

Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese, der sich fast 26 Jahre lang für die Internationalität der Universität Paderborn eingesetzt hatte, wurde nun mit einer besonderen Auszeichnung bedacht. Im feierlichen Rahmen beim 4. Fakultätstag der Kulturwissenschaften am 8.10. erhielt der ehemalige Inhaber des Lehrstuhls für Amerikanistik den Preis der Fachschaften für sein Lebenswerk.

Mit der Auszeichnung möchten die Fachschaften „Menschen ehren, die sich in besonderem Maße für uns Studierende verdient gemacht haben“, heißt es in einer Erläuterung des Preises. Prof. Freese hat in dieser Hinsicht einiges vorzuweisen. Seine stets überfüllten Lehrveranstaltungen wurden als „exzellent“ gelobt; als Vertrauensdozent der Studienstiftung und der Fulbright Commission verhalf er begabten Studierenden zu Stipendien. Außerdem ermöglichte er über 1.000 Paderborner Studierenden Gastsemester in den USA oder die Teilnahme an der von ihm gegründeten Sommerschule an der Illinois State University.

„Als ich 1979 in Paderborn den neuen Lehrstuhl für Amerikanistik übernahm, gab es nur einen Austausch mit Le Mans und dem englischen Nottingham Polytechnic“, berichtete Prof. Freese. Bereits 1983 übernahm der Bundesverdienstkreuzträger als Prorektor für Lehre und Studium den Auftrag, die Internationalisierung der Universität Paderborn voranzubringen. Ausgelegt war seine Amtszeit zunächst für vier Jahre. Die Bilanz war allerdings so erfolgreich, dass sie immer wieder verlängert wurde. Bereits 1987 hatte die damalige Gesamthochschule Paderborn schon 16 Kooperationen mit Universitäten in zahlreichen Ländern.

Besonders die Vereinigten Staaten sollten von da an ein Hauptaufgabenfeld von Prof. Freese werden. Dies auch, weil ihn der Senat – der Amerikanist gehörte dem Gremium 18 Jahre lang an – schließlich zum Beauftragten für alle USA-Kooperationen der Paderborner Hochschule ernannte.

Profitiert haben von diesem Einsatz besonders die Studierenden, die heutzutage aufgrund der guten Paderborner Kontakte in alle Welt, die zahlreichen Möglichkeiten für Stipendien und die vielen Kooperationen zwischen den Universitäten wertvolle internationale Erfahrungen sammeln können.

„Ohne Sie wäre die Amerikanistik an der Universität Paderborn nicht das, was sie heute ist. Daher möchten wir uns auch im Namen der Studierenden und Ehemaligen der Universität Paderborn einfach nur bedanken“, sagte Sergio Vela, stellvertretend für die Fachschaften, in seiner Laudatio auf den Preisträger. 

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