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Universität Paderborn

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Presseinformation des Verlags University Press Paderborn

Neues Branchenbuch Intralogistik mit Paderborner Uni-Projekt "ePusher" - Volkswirtschaftliche Bedeutung durch immense Kostensparpotenziale

Zeitgleich zur kürzlich in Hannover mit großem Erfolg zu Ende gegangenen CeMAT 2005 - Weltleitmesse der Intralogistik - ist im VDMA-Verlag (VDMA = Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) das neue Branchenbuch INTRALOGISTIK 2005 erschienen. Die Herstellung des Buches erfolgte durch den Verlag University Press Paderborn. Als Herausgeber zeichnet neben Prof. Karl-Heinz Wehking von der Uni Stuttgart, zugleich Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Technische Logistik, der Paderborner Arbeitsmarktexperte Dr. Ingo-G. Wenke verantwortlich. Wenke war von 1990 bis 2002 Lehrbeauftragter für Wirtschaftsgeographie und Medien an der Universität Paderborn.

Auf Ingo-G. Wenke geht auch zurück, dass das Projekt "ePusher" der Uni Paderborn als ein Beispiel intralogistischer Optimierung vorgestellt wird. Bei diesem Projekt des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik geht es um eine Verbesserung der Warenwirtschaft im Einzelhandel durch drahtlose Sensorennetzwerke. Für diese Arbeit erhielt das Projektteam unter Leitung von Martin Dierkes von der Universität Paderborn den Transferpreis OWL 2004.

Das Branchenbuch INTRALOGISTIK 2005 verdeutlicht mit seinen Erfolgsbeispielen intralogistischer Optimierung die betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Intralogistik, indem es die immensen Kostensparpotenziale konkret nachweist. Gleichzeitig veranschaulichen die Praxisbeispiele, wie facettenreich und abwechslungsreich die Tätigkeit in diesen Berufen ist. Deshalb ist das Buch INTRALOGISTIK 2005 eine Werbung für den Prozess der intralogistischen Optimierung und für das Studium und den Beruf des "Intralogistikers".

Noch gibt es keinen eigenen Studiengang Intralogistik, aber Praxisbeispiele zeigen, dass die Intralogistik eine Querschnittsbranche ist, die viele Studienrichtungen anspricht. Studierende intralogistisch relevanter Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Logistik und Technische Logistik u. a. finden hier hervorragende berufliche Perspektiven.

Ingo-G. Wenke, Karl-Heinz Wehking (Hrsg.): INTRALOGISTIK 2005. Studium und Beruf - Forschung und Praxis - Erfolgsbeispiele und Anbieter. 224 Seiten, 30,00 Euro. VDMA-Verlag GmbH, Frankfurt a. M. ISBN: 3-8163-0504-0.

Informationen zum Wirtschaftsfaktor Intralogistik:

Zum immensen Kostensparpotenzial: Im Buch INTRALOGISTIK 2005 werden konkrete Beispiele intralogistischer Optimierung vorgestellt, deren wirtschaftlicher Erfolg trotz hoher Investitionen (z. T. bis 30 - 45 Mio. Euro) bereits nachgewiesen ist. In einem Beispiel (Kap. 4.2) wird sogar beschrieben, wie sich die Rückverlagerung von Zulieferung aus Polen nach Deutschland aus dem Konzept "Intralogistische Optimierung" ergibt.

Dabei ist die Branche Intralogistik noch recht jung: Erst Anfang 2004 wurde dieser Begriff von einem Zusammenschluss führender Anbieterfirmen und Fachverbände geprägt. "Allerdings", so betont Professor Dr. Karl-Heinz Wehking, "baut die neue Branche auf einem mehr als einhundertjährigen wissenschaftlichen Erfahrungsschatz auf. Bereits 1901 wurde das erste fördertechnische Forschungsinstitut in Karlsruhe gegründet."

Zum Arbeitsmarkt: Die Recherchen zum Arbeitsmarkt (Kap. 2.2) bestätigen: Die Intralogistik-Branche bietet einen Arbeitsmarkt mit hervorragenden Perspektiven: "Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften mit akademischer Ausbildung kann kurz- und mittelfristig nicht aus dem Reservoir der derzeitig Studierenden gedeckt werden. Auch längerfristig wird die Nachfrage nach Nachwuchskräften eher größer sein als das Angebot", fasst Dr. Ingo-G. Wenke seine Recherchen zusammen.

Kürzere Studienzeiten, motivierendere Lehr- und Lernmethoden und stärkere Einbindung der Praxis in das Studium (Praxissemester, praxisorientierte Diplomarbeiten, Duales Studium, ...) könnten das Studium intralogistisch relevanter Studiengänge insgesamt attraktiver und effektiver machen und damit die entsprechenden Studienanfängerzahlen erhöhen und die derzeit noch zu hohen Abbrecher- und Wechslerzahlen vermindern, meint Dr. Ingo-G. Wenke.

Die Universität der Informationsgesellschaft