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Willkommen an der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer. Bildinformationen anzeigen
Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet. Bildinformationen anzeigen

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Willkommen an der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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| Pressemitteilung

Prof. Ewert: „Menschliche Aktivitäten verursachen nicht in entscheidender Weise den Klimawandel“

Vortrag am 5.2. von Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert über: „Klimawandel – unser CO2???“ – Streit unter Forschern über Ursachen des Klimawandels wird thematisiert

Diplom-Geologe Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Bad Driburg, ehemaliger Professor der früheren Universität-Gesamthochschule Paderborn, Abteilung Höxter, referiert am Donnerstag, 5.2., um 17.00 Uhr an der Universität Paderborn im Gebäude A, Hörsaal A1 über das aktuelle Thema Klimawandel. In seinem Vortrag mit dem Titel: „Klimawandel – unser CO2???“ will Prof. Ewert die gängige These widerlegen, nach der in entscheidender Weise menschliche Aktivitäten den Klimawandel verursachen sollen. Vielleicht trüge die Menschheit, so Ewert, mit CO2-Produktion etwas dazu bei, doch die wesentlichen Ursachen seien dieselben, wie sie seit Hunderten von Jahrmillionen die ständigen Wechsel des irdischen Klimas bewirkt hätten.

Anschließend findet eine Diskussion statt. Zur Veranstaltung, ein gemeinsames Kolloquium der Departments Chemie und Physik, sind Hochschulangehörige und interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Kurzfassung des Vortrags „Klimawandel – unser CO2???“ – Es gilt das gesprochene Wort!

Diplom-Geologe Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Bad Driburg (früher: Universität-Gesamthochschule Paderborn, Abteilung Höxter), referiert zu dem aktuellen Thema „Klimawandel“. In seinem Vortrag „Klimawandel – unser CO2???“ will Ewert die gängige These widerlegen, nach der ausschließlich die Menschen den vermeintlichen Klimawandel verursachen sollen. Die wesentlichen Ursachen seien jedoch dieselben, die seit Hunderten von Jahrmillionen die ständigen Wechsel unseres irdischen Klimas bewirkt haben.

Alle wirksamen Faktoren werden im Vortrag detailliert erläutert. Das Klima wird im Wesentlichen von der Sonne bestimmt, es unterliegt ständigen Wechseln und bleibt nur vorübergehend gleich. Wäre das Klima immer gleich geblie­ben, gäbe es die Menschen nicht, denn nur wegen der vielen Veränderungen der Umwelt konnten die Menschen sich entwickeln. Daran können Menschen ebenso wenig ändern wie an Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Tsunamis. Das war in der Vergangenheit vor den Menschen so und wird nach den Menschen so bleiben. Die hiesige Region war im Wechsel – und wiederholt – vom Meer bedeckt, lag in einer Seenlandschaft, befand sich in der Wüste, im tropischen Regenwald, unter mächtigen Gletschern oder in der Tundra. Als in der frühen Steinzeit die Urahnen der Menschen in dieser Tundra gelebt haben, gab es noch keine Ostsee, keine Nordsee und Großbritannien war noch keine Insel. Die Faktoren, die das Klima bestimmen, haben nicht aufgehört zu wirken, nur weil Menschen leben. Sie wirken weiter und darauf haben die Menschen sich einzustellen.

Seit dem Ende der kleinen Eiszeit um 1700 wird es wieder wärmer. Dies geschah stufenweise, denn um 1810, 1890 und 1950 gab es zwischendurch Abkühlungen. Die Erwärmung begann vor der weltweiten Industrialisie­rung, und Auto und Flugzeug waren noch nicht erfunden. Ob die Erwärmung andauert und wie warm es noch wird, lässt sich nicht voraussagen. Eine Reduktion der CO2-Produktion ist vernünftig, aber nicht, weil die Menschen dadurch die Gletscher erhalten, sondern weil die Ressourcen gescho­nt werden. Mit der gegenwärtig betriebenen CO2-Verminderungspolitik ließen sich die Erwärmung und der mögliche Anstieg des Meeresspiegels nicht wirklich aufhalten, sollten sie sich fortsetzen. Eine Politik, die vorgibt, ein Problem lösen zu können, für das es keine Lösung gibt, ist falsch, denn inzwischen wird versäumt, das Richtige zu tu – und dafür kann es schnell zu spät sein. Wenn man eine Naturgefahr weder beseitigen noch abwehren kann, muss man ihr aus dem Wege gehen oder sich vor ihr schützen – und solche Maßnahmen wären vorzubereiten.

Statt mehrheitlich in Hysterie zu verfallen, sollte man besser Pläne entwickeln, wie man die Bevölkerung unserer Flachländer durch Deiche schützen oder gar umsiedeln kann, wenn der Strand immer näher kommen sollte und flache Inseln überflutet würden. Das Territorium der Niederlande liegt schon heute zur Hälfte unter dem Meeresspiegel. Mit Hilfe holländischer Wasserbautechnik müsste, beispielsweise, auch Bangladesh nicht im Meer versinken sondern ließe sich durch Landgewinnung sogar noch vergrößern.

Die gegenwärtig dominierende und vom IPPC (Integrated Pollution Prevention and Control) propagierte Auffassung, die Erwärmung würde durch die Menschen verursacht, hat begonnen, den Zeitgeist zu bestimmen. Auch hier wirkt das Prinzip „Wem nützt es?“: nicht wenigen dient dieses Konzept zur Profilierung, sichert Beachtung, Einfluss und Finanzierung. Die im Internet zu findenden unzähligen und zumeist gut fundierten Gegenstimmen bleiben indessen unberücksichtigt.

Soweit erkennbar, basieren die Prognosen des IPCC auf Temperaturbeobachtungen, mit de­nen erst um 1880 begonnen wurde. Warum die bis 1701 zurückreichenden Messreihen nicht berücksichtigt wurden, ist unverständlich, denn schließlich sind sie im Internet verfügbar. In „Wetterzentrale.de“ sind von 46 Stationen weltweit 87864 Temperaturmonatsmittel vorhanden; die älteste Messreihe umfasst 308, die jüngste 97 Jahre, im Mittel 160 Jahre. Die Auswertung dieser Daten mittels Temperaturganglinien, Trendlinien und Jahresänderungsraten beweist, dass es noch keinen wirklichen Klimawandel gibt, dafür entwickeln sich – wahrscheinlich vorübergehend – in manchen Regionen Erwärmungen, in anderen Abkühlungen. Nach einer qualitativen Analyse betreffen gegenwärtig die Erwärmungen zwei Drittel der Gebiete, in den anderen sinken die Temperaturen oder bleiben gleich. Ob und wie lange und wie weit sich die Tempe­raturen noch ändern, und ob und wie weit dies die Küstenlinien ändert, ist unklar. Prognosen sind bekanntlich schwierig, besonders jene für die Zukunft. Beweisen lässt sich jedoch, dass die bisherigen Änderungen nicht durch das von Menschen produzierte CO2 verursacht wurden.

Die Universität der Informationsgesellschaft