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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Dangelmaier, Universität Paderborn, jetzt im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Senat berät Regierungen, Parlamente und Behörden

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Dangelmaier, Universität Paderborn, wurde kürzlich als wissenschaftliches Mitglied in den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt. Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland.

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Dangelmaier, Jahrgang 1949, studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Von 1973 bis 1991 arbeitete er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart, seit 1981 als Direktor und Leiter der Hauptabteilung Unternehmensplanung und -steuerung. Er promovierte 1978 und habilitierte 1985 in der Fakultät Fertigungstechnik. Seit 1991 ist er Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere CIM am Heinz Nixdorf Institut und in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn. 1998 gründete er das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Logistikorientierte Betriebswirtschaft (ALB), das er seither leitet. Er hat über 500 Artikel in Fachzeitschriften und Buchbeiträgen sowie mehrere Bücher zu den Themen Produktionsplanung und -steuerung, Modellierung und Planung von Produktionssystemen, Supply Chain Management sowie Customer Relationship Management veröffentlicht. 1985 wurde er mit der Otto-Kienzle-Gedenkmünze der Hochschulgruppe Fertigungstechnik, 1987 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis der Fraunhofer-Gesellschaft und 1988 mit dem Ehrenring des Vereins Deutscher Ingenieure ausgezeichnet. 1997 erhielt seine Arbeitsgruppe den Deutschen Forschungspreis der Bundesvereinigung Logistik(BVL). Seit 2004 ist er Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der BVL.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern. Der Senat der DFG ist das wissenschaftspolitische Gremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er nimmt gemeinsame Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung.

Der DFG-Senat besteht aus 39 wissenschaftlichen Mitgliedern. Während der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, der Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft dem Senat kraft Amtes angehören, werden die übrigen 36 Mitglieder von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Die Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates sind ständige Gäste des Senats.

 

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