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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Uni Paderborn – PAPI-Modell-Kitas wurden am 26.11. zertifiziert: St. Helena Altenbeken, Tao Lichtenau-Henglarn, Kindergarten Kettelerstraße Delbrück, Spatzennest Alfen sowie in Paderborn Unter dem Regenbogen und Kindercentrum Riemekepark

Am 26.11. zeichneten an der Universität Paderborn Prof. Dr. Helmut Heseker (Ernährung und Verbraucherbildung) und Prof. Dr. Wolf-Dietrich Brettschneider (Sportwissenschaft) als Leiter des Projektes Paderborner Adipositas Prävention und Intervention (PAPI) sechs Kindertagesstätten aus, die als Modelleinrichtungen einen besonderen Beitrag für ein „unbeschwertes Aufwachsen“ von Kindern in Stadt und Kreis Paderborn leisten. Zu ihnen gehören: St. Helena in Altenbeken, Tao in Lichtenau-Henglarn, Kindergarten Kettelerstraße in Delbrück, das Spatzennest in Alfen sowie die Paderborner Einrichtungen Unter dem Regenbogen und das Kindercentrum Riemekepark.

Ein Jahr lang war das PAPI-Team in den Modelleinrichtungen aktiv, bildete zu den Themen Ernährung und Bewegung fort und führte gemeinsam mit dem jeweiligen KiTa-Team Raumanalysen durch: „Wir haben einen ganz anderen Blick dafür bekommen, wie wir Räumlichkeiten besser nutzen können, um mehr Bewegungsräume für die Kinder zu schaffen“, erklärte Silvia Kaufhold aus der Einrichtung St. Helena aus Altenbeken.

PAPI gab in den Modelleinrichtungen in einem zweiten Schritt vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. In Workshops wurden Prinzipien einer erfolgreichen Kommunikation mit Eltern sowie Grundlagen der Vernetzung und des Sponsorings erarbeitet. So sollen den Erzieherinnen neue Wege und Möglichkeiten zur selbstständigen Umsetzung eigener Projekte zu den Themen „besser essen – mehr bewegen“ und „Zusammenarbeit mit Eltern“ eröffnet werden. Die Zertifikate be-stätigen, dass diese Einrichtungen in besonderer Weise und mit einem großen Engagement Interventionsmaßnahmen umsetzen und einen besonderen Beitrag zur Adipositasprävention von Kindern leisten.

„Ohne die tatkräftige Unterstützung der Modelleinrichtungen und die gute Zusammenarbeit hätten wir die Theorie nie in die Praxis umsetzen können“, betonte Brettschneider. Nur durch die Modelleinrichtungen sei es möglich gewesen, eine Coaching-Reihe zu entwickeln, die nun auch anderen Kindertageseinrichtungen in Stadt und Kreis Paderborn zugute kommt, bestätigte Ernährungswissenschaftler Heseker mit herzlichem Dank an die Modelleinrichtungen.

Die Vertreterinnen der Einrichtungen bedankten sich für die Initiative und Einsatz des PAPI-KiTa-Teams: „Bei uns hat sich einiges verändert“, so Marion Gurcke aus dem Spatzennest Alfen. „Wir achten viel bewusster auf die Ernährung der Kinder und arbeiten eng mit Eltern zusammen, die ausgewogene Zutaten für ein gesundes Frühstück mitbringen“. Der morgendliche Sitzkreis sei bei ihnen zu einem Bewegungskreis geworden. Ulrike Westphalen, Leiterin der KiTa Unter dem Regenbogen in Paderborn sagte, PAPI habe ihre Einrichtung auf den Geschmack gebracht. Sie streben nun eine Zertifizierung zum Bewegungskindergarten an. Es gebe also gute Aussichten für ein “unbeschwertes Aufwachsen“ in Kindertageseinrichtungen in Paderborn.

Die Universität der Informationsgesellschaft