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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Graduiertenkolleg „Wissenschaftliches Rechnen“ an der Universität Paderborn

Das Graduiertenkolleg „Wissenschaftliches Rechnen“ wird ab Oktober 2005 für weitere viereinhalb Jahre mit einem Volumen von 1,4 Millionen Euro gefördert werden. Damit ist es der Universität Paderborn gelungen, trotz der schwierigen finanziellen Lage der Deutschen Forschungsgemeinschaft, eine Verlängerung des Kollegs erfolgreich zu beantragen.

Seit 1990 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Graduiertenkollegs besonders qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden in allen wissenschaftlichen Disziplinen. Jeweils 15 bis 25 von ihnen arbeiten in einem meist interdisziplinären Forschungs- und Studienprogramm unter der Anleitung von Professorinnen und Professoren, die in Forschung und Lehre besonders ausgewiesen sind. Die Antragszahlen für Graduiertenkollegs sind in den letzten Jahren stark angestiegen – allein in den letzten zwei Jahren haben sie sich verdreifacht. Dies hat dazu geführt, dass der Anteil bewilligter Anträge gleichzeitig drastisch zurückgegangen ist. Um so positiver ist nun die erfolgreiche Paderborner Antragstellung zu bewerten. 

An der Universität Paderborn ist das Graduiertenkolleg „Wissenschaftliches Rechnen“ am Paderborn Institute for Scientific Computation (PaSCo) angesiedelt. In diesem Institut sind Wissenschaftler aus den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik beteiligt. Die Weiterführung der Arbeit des Kollegs wird von der DFG mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert. Damit wurde der Paderborner Antrag ohne jegliche Kürzung bewilligt. Das neue Fördervolumen geht sogar über das bisherige hinaus. „Der Erfolg der Beantragung ist einerseits der wissenschaftlichen Qualität der beteiligten Hochschullehrer zu verdanken – aber insbesondere auch dem Engagement unserer Doktorandinnen und Doktoranden. Ohne ihren Einsatz wäre eine derart positive Entscheidung sicherlich nicht zu erzielen gewesen“, so Prof. Dr. Michael Dellnitz, Sprecher des Graduiertenkollegs und Vorsitzender des PaSCo. 

Entsprechend der weit gefächerten Zusammensetzung des PaSCo sind auch die im Graduiertenkolleg bearbeiteten Themen interdisziplinärer Natur. Die Doktorandinnen und Doktoranden beschäftigen sich mit Fragestellungen, die von der Entwicklung neuer mathematischer Strategien für den RoboCup bis zur Untersuchung einer neuartigen Bohrerkonstruktion auf der Basis von so genannten Piezo-Elementen reichen.

Kontakt: Dipl.-Math. Mirko Hessel-von Molo
Institut für Mathematik, Tel: 05251/60-3774, E-Mail: mirkoh(at)upb(dot)de
WWW-Adresse: http://www-math.uni-paderborn.de/~pasco/gk/

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