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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Jürgen Plato jetzt offiziell Kanzler der Universität Paderborn: "Freue mich auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen"

Staatssekretär Hartmut Krebs, Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW, überreichte in Düsseldorf Ernennungsurkunde

Aus der Hand von Hartmut Krebs, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW, erhielt Jürgen Plato am Dienstag in Düsseldorf offiziell die Ernennungsurkunde zum Kanzler der Universität Paderborn. Rektor Prof. Dr. Nikolaus Risch zeigte sich erfreut, dass Herr Plato nun als Kanzler seine Kraft und Kompetenz für die Universität einsetzen könne. Plato sei ein Garant dafür, dass auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Wege gefunden würden, um wichtige Ziele für die Hochschule zu finden.

Lobend äußerte sich auch Krebs: "Die Universität Paderborn ist eine Hochschule mit regionaler Verantwortung und internationaler Exzellenz. Mit Jürgen Plato übernimmt ein ausgewiesener und erprobter Fachmann für Verwaltung und Management das verantwortungsvolle Amt des Kanzlers." Der Senat der Universität hatte sich bereits am 20. April mit großer Mehrheit für Plato ausgesprochen. Seit der letzten Novellierung des Hochschulgesetzes in NRW wird der Kanzler für acht Jahre gewählt. Plato (59) ist Mitglied des Rektorats und Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen Personals sowie Beauftragter für den Haushalt.

Jürgen Plato geht es "insbesondere um die  Steigerung der Attrakti­vität der Universität für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für die Studierenden. Natürlich stehen auch der Ausbau der internatio­nalen Hochschulbeziehungen, die Vertiefung und der Ausbau von Unternehmenskontakten, die Förderung interdisziplinärer Kooperationen, die Akquisition von Drittmitteln zur Intensi­vierung der Forschung und die Ermutigung junger innovativer Unternehmensgründer aus dem hochschulweiten Umfeld ganz vorne an."

Plato weiter: "Neben diesem Wunschprogramm werden wir uns aber verstärkt den neuen Herausforderungen in der Hochschul- und Finanzpolitik stellen müssen: Globalhaushalt und Personalbudget ab 2006 und weitere Autonomie der Hochschulen auch nach dem neuen Regierungsprogramm." Hier müsse er zusammen mit der Verwaltung die Arbeitsbedingungen für die Fakultäten und Zentralen Einrichtungen weiter verbessern. Er freue sich auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen.

Plato, geboren 1946 in Oldenburg/Holstein, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur 1966 folgte ein zweisemestriges Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt und ein achtsemestriges Studium der Sozialwissenschaften in Bochum mit dem  Abschluss Dipl.-Sozialwissenschaftler im Jahr 1971. Bis 1973 folgte die Mitarbeit an zwei Hochschulstandortgutachten für Gelsenkirchen und Hagen. 1973-1977 war Plato Leiter der Planungsstelle der Universität Trier in den Bereichen Strukturplanung, Bau- und Raumplanung, Statistik und Datenverarbeitung.

Seit 1977 war er Dezernent für Planung und Entwicklung an der Universität Paderborn.  Dazu zählen Allgemeine Strukturangelegenheiten der Hochschule, Haushalts- und Personalplanung, Studium und Lehre, Qualität der Lehre, Datenverarbeitung der Hochschulverwaltung, Forschungsförderung,  Technologietransfer sowie Europaangelegenheiten.

Weitere Stationen und Schwerpunkte seines beruflichen Werdegangs: 1981 Prüfung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst, 1982 Ernennung zum Oberregierungsrat, 1986 Ernennung zum Regierungsdirektor, 1996 Stellvertreter des Kanzlers,  Oktober 1997 - September 1999 Geschäftsführer der Landesrektorenkonferenz NRW, Oktober 1999 Stellvertreter der Kanzlerin und 2003 Ernennung zum Ltd. Regierungsdirektor. Die offizielle Amtseinführung wird bei einer Festveranstaltung im Oktober an der Universität Paderborn stattfinden.

 

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