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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Pressemitteilung

Urkundenverleihung am 3. April beim Projekt „Jugend gestaltet Zukunft“ - Für allgemeinbildende und weiterführende Schulen der Region

Die Umsetzung einer guten Idee bedarf oft einer langwierigen finanziellen Unterstützung. Die Innovationen von morgen können und sollten von Ideen „junger Köpfe“ profitieren. Das heißt im Einzelnen, dass schon Schülern und Schülerinnen eine Plattform zur Entwicklung unverbrauchter Ideen zur Verfügung gestellt werden sollte. Dies kann jedoch nur durch eine gesicherte Vorabfinanzierung durch Sponsoren sichergestellt werden. Hier setzt das Projekt „Jugend gestaltet Zukunft“ an.

Seit 1997 richtet sich das Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters steht, an die allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen der Region und wird dabei durch die Übernahme der Trägerschaft entsprechender Aktivitäten aktiv von der Universität Paderborn unterstützt.

Mit jeweils bis zu 2.500,- Euro fördern Sponsoren die Schulen im Vorfeld, um gute Ideen in einem konkreten Projekt umsetzen zu können. Drei Schulen konnten sich diesjährig für den Förderpreis qualifizieren. Die Ergebnisse der jeweiligen Projektideen sollen nach den Sommerferien der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Prämiert wurden die Projekte im Rahmen einer Urkundenverleihung. Am 3. April 2008 übergaben die jeweiligen Sponsoren die Urkunden an die verantwortlichen Teams der Gewinnerschulen. Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Vizepräsident  für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Paderborn, sieht das Ziel „Schüler möglichst früh für Technik zu begeistern“ einmal mehr erreicht.

Das erste Projekt von der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule mit dem Titel „Maschinen zum Heben – ein Überblick über den Wandel der Technik von der Antike bis in die Neuzeit“ wird von der Sparkasse Paderborn unterstützt. Ziel dieses Projektes ist es, anhand von Modellen die Darstellung von mechanischen Hebevorrichtungen in einem historischen und technischen Kontext aufzuzeigen. Hier soll mit Hilfe von LEGO-Technik als Endresultat eine Modellkette entstehen, mit der eine Last über mehrere Maschinen hinweg auf eine möglichst beeindruckende Höhe gehoben werden soll. Durch den Einsatz von Laufschienen soll die Last immer wieder zurückgeführt werden, so dass sich ein kontinuierlicher Kreislauf ergibt.

Die Von-Fürstenberg-Realschule aus Paderborn hat mit dem Projekt „Elektronisches Besucherorientierungssystem“, gesponsert von der Volksbank Paderborn, gepunktet. Das Problem, welches hier behandelt wird, ist jedem aus alltäglichen Situationen bekannt. Die Von-Fürstenberg-Realschule besteht aus drei mehrstöckigen Gebäuden sowie einer Turnhalle. Die teilweise existierende Desorientierung von externen Besuchern hat zu der Idee geführt, die Schule mit elektronischen Orientierungsschautafeln zu bestücken. So soll durch Tasten- oder Scheibendruck mit Hilfe von Leuchtdioden auf der Grundrisszeichnung in einem Schaukasten der Weg erklärt werden. Ziel ist es, sich neben den handwerklichen Fertigkeiten auch konstruktionstechnisch mit Drucksensoren oder die Erstellung und Optimierung von Schaltplänen zu beschäftigen.

Das dritte geförderte Projekt vom Gymnasium Theodorianum beschäftigt sich mit der „Entwicklung und Realisierung eines intranetbasierten Unterstützungsangebotes zur individuellen Förderung, so genannter Trouble Tickets“, gesponsert durch die Unity AG. Das Projekt hat das Ziel, ein intranetbasiertes Unterstützungsangebot zu schaffen, in dem Schüler/Innen ab der Jahrgangsstufe 10 zur individuellen Unterstützung fachbezogen und in Abstimmung z. B. defizitäre Bereiche  wiederholend anbieten.

Durch das Projekt wird ein intranetbasiertes Unterstützungsangebot entwickelt. Der Zugang zu den Betreuungsangeboten wird dann mit dem Erwerb eines so genannten „Trouble Tickets“ ermöglicht. Somit wird zum einen ein Qualitätsstandard gesichert und zum anderen kommt den Tutoren eine kleine Vergütung zugute.

Die Universität der Informationsgesellschaft