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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

Klausur (Schriftliche Prüfung) zum Download und Upload

Kurzbeschreibung

Die Studierenden laden einen Prüfungsbogen (die Aufgabenstellung) auf den eigenen Computer und bearbeiten diesen wie eine „klassische“ schriftliche Prüfung mit offenen Fragen. Der Zeitrahmen orientiert sich an üblichen Klausurdauern (z. B. 2 Stunden an einem bestimmten Prüfungstag). Es dürfen beliebige Materialien wie Bücher und Aufzeichnungen verwendet werden. Wie bei einer Hausarbeit wird keine Aufsicht geführt und es erfolgt keine Authentifizierung über eine Passkontrolle. Als eine Form der Open-Book-Prüfung ist das Prüfen von Anwendungs-, Analyse-  und Syntheseleistungen über Essay-Fragen und andere offene Antwortformate sinnvoll. Wichtig ist, dass die Antworten nicht direkt per Internetrecherche ermittelt werden können (z.B. Fallanalysen oder Auswertung von Datensätzen).  

Vorteile

  • Niedrigschwellige technische Umsetzung
  • Technische Probleme sind gering, da nur ein Down- und ein Upload innerhalb einer größeren Zeitspanne nötig sind
  • Die Lesbarkeit der Prüfungsleistungen ist durch das digitale Format sehr gut
  • In der Regel sehr ähnlich zu bisherigen Klausurformaten
  • Absprachen unter den Studierenden aufgrund der begrenzten Zeit weniger wahrscheinlich als beim Take Home Exam

Stolpersteine

  • Absprachen unter den Studierenden sind nicht ausgeschlossen
  • Korrekturaufwand (ggf. mit Musterlösungen und Beurteilungsschemata arbeiten), wobei dieser durch die getippte Klausur geringer ist, als bei handschriftlichen Klausuren
  • Äquivalent zu Hausarbeiten kann nicht zuverlässig verhindert werden, dass Studierende mit anderen kommunizieren oder die Prüfung von jemand anderem schreiben lassen. Es sollte somit zusätzlich zur Prüfungsleistung auch eine Selbstständigkeitserklärung eingefordert werden

Mögliches Vorgehen

  • Frühzeitige Information der Studierenden zum Verfahren (An- und Abmeldung, Prüfungsrücktritte, technische Voraussetzungen, Zeitplan) und zu den Regelungen z.B. bei technischen Problemen und Zugangshürden
  • Anmeldung der Prüfung beim IMT (Datum, Format, Anzahl der Studierenden)
  • Durchführung einer Probeprüfung zur Klärung des Ablaufs und technischer Fragen
  • Erstellung der Online-Klausur als Aufgabe in PANDA
  • Optional: Ausweiskontrolle zur Feststellung der Identitäten mittels Ausweiskontrolle über die  Webcam (rechtlich reicht aber auch das Login und die Abgabe der Selbständigkeitserklärung)
  • BBB / Zoom Online-Monitoring wird nicht empfohlen
  • Studierende laden sich den Prüfungsbogen (die Datei) auf den eigenen Computer, bearbeiten diesen dort und laden ihn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt als PDF in PANDA wieder hoch (Aktivität Aufgabe)
  • Die Vorgehensweise ist grundsätzlich gleich wie bei dem Take Home Exam, nur die Bearbeitungszeit ist kürzer
  • Sollen im Rahmen der Prüfung von den Studierenden selbst Zeichnungen, Formeln etc. angefertigt werden, so kann dies auf einem Blatt Papier händisch erfolgen. Das Blatt wird dann fotografiert oder eingescannt und in PANDA hochgeladen (Achtung: Dazu ist es notwendig, dass Sie den Studierenden in PANDA erlauben, mehr als nur eine Datei hochzuladen)
    Es wird bei Abgabe von Scans (Zeichnungen, Formeln) dringend angeraten, einen Probetest zu machen, in dem die Technik ausprobiert wird
  • Kontaktinformationen (E-Mail, Chat oder Telefonnummer) der Prüfungsverantwortlichen als Kommunikationsmöglichkeit bei Rückfragen angeben
  • Nach Abschluss der Prüfungszeit sichert die Prüfungsaufsicht alle Abgabe über die Funktion: Alle Abgaben herunter laden
  • Die Kontrolle erfolgt manuell
  • Bekanntgabe der Ergebnisse auf dem üblichen Weg (PAUL). Die Pflicht zur Archivierung der Prüfungsarbeit (ca. 3 Jahre, siehe Archivierungsverordnung) liegt weiterhin auf Seite der Lehrenden

Didaktisch zu beachten

  • Das Format eignet sich für jede Form der schriftlichen Prüfung (Erklären von Sachverhalten anhand selbst überlegter Beispiele, Interpretation von Daten, Begründung von Entscheidungen, ...), wie auch für Essayprüfungen
  • Es empfiehlt sich, die Prüfung möglichst im Open-Book-Format zu konzipieren. Dies ist für jede Prüfung, die die Studierenden ohne Aufsicht durchführen, sinnvoll, da das Verwenden von Hilfsmitteln weder verhindert noch ausreichend kontrolliert werden kann
  • Es können auch mehrere Aufgabenstellungen (z.B. mit anderen Parametern) hochgeladen und über PANDA zufällig den Studierenden zugeteilt werden

Die Universität der Informationsgesellschaft