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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

Content und Inspirationen für Ihre Lehre

Die Umstellung einer auf die Präsenz von Lehrenden und Studierenden ausgerichteten Lehre in ein Selbststudium mit Feedback ist eine anspruchsvolle didaktische Aufgabe, die eigentlich Planungs- und Vorbereitungszeit bedarf, etwa zur Auswahl geeigneter Materialen für das Selbststudium, zur Formulierung von Arbeitsaufträgen, zur Produktion von Videos. Doch nicht jeder Inhalt muss neu erstellt werden. Es gibt schon vielfältigen Content, den Sie für Ihre Lehre nutzen können.

Auf dieser Seite finden Sie dazu einige Hinweise.

existierende Lehrveranstaltungsaufzeichnungen anderer Hochschulen

Andere Universitäten besitzen wie auch die Universität Paderborn Videoportale oder nutzen kommerzielle Anbieter. Gerade für Einführungsveranstaltungen kann es sich anbieten auf bereits bestehende Videos zurückzugreifen, bevor eigene Produktionen angestrebt werden. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele von Universitäten aus dem In- und Ausland, die ihre Videos (teilweise) der Öffentlichkeit zugänglich machen. 

Videoportal der Universität Paderborn
Das Videoportal der Universität Paderborn sollte der erste Anlaufpunkt sein. Dort finden sich bereits einige Aufzeichnungen, die universitätsintern erstellt wurden. Ohne Login sind alle Videos sichtbar, die frei verfügbar sind. Videos können aber auch so eingestellt werden, dass sie nur über ein Login angezeigt oder in PANDA eingebunden werden können. Um Videos hochladen zu können müssen entsprechende Rechte beim IMT beantragt werden: imt(at)upb(dot)de  Videoportal der Universität Paderborn

E-Lecture Portal - Universität Frankfurt
Das E-Lectures Portal der Universität Frankfurt bietet viele frei zugängliche Vorlesungsaufzeichnungen an. Das Besondere ist hier, dass mit H5P gearbeitet wird, was bedeutet, dass in dem Video Fragen eingebettet sind. Erst bei korrekter Beantwortung der Fragen läuft das Video weiter, so dass eine Aufmerksamkeitskontrolle stattfindet.   E-Lecture Portal der Universität Frankfurt 

Harvard University Videos
Die Universität Harvard stellt einige ihrer Veranstaltungen online. Dabei gibt es die Möglichkeit auf dem Youtube Channel der Universität nachzusehen (englisch; viele Videos auch mit Untertitel) oder sich mit iTunes U zu verbinden (hier benötigt man das Programm iTunes). Youtube-Channel    iTunes U der Harvard University

Lecture2go - Medienplattform der Universität Hamburg
Lecture2go bietet verschiedene Videos zu Lehrveranstaltungen an, die in Playlists sortiert sind. Dabei gibt es die Möglichkeit die Videos auch herunterzuladen. Lecture2go

Lehrvideoportal - FernUniversität in Hagen
Das Lehrvideoportal der Fernuniversität Hagen enthält 16 kurze Videos zu einem "Meet and Read Experts", bei dem ausgefählte Fachwissenschaftler ihr Forschungsgebiet vorstellen. Lehrvideoportal der Fernuniversität Hagen

Medienportal der Universität Osnabrück
Lernfunk.de ist das Medienportal der Universität Osnabrück. Es bietet verschiedene Veranstaltungsaufzeichungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Mittlerweile sind über 400 Videos auf der Seite verfügbar. Lernfunk.de

Mediaserver - Universität Heidelberg
Der Mediaserver der Universität Heidelberg bietet neben Vorlesungsaufzeichungen auch weiterführende Informationen zu verschiedenen E-Learning Themen an. Die TV-Ausschnitte, Video- und Audioaufzeichnungen von Vorlesungen, Filme zur Begleitung der Lehre sowie animierte Computersimulationen können über die fachliche Zuordnung, die Institute oder Arbeitsgruppen und eine alphabetische Titelübersicht aufgerufen werden. Darüber hinaus betreibt die Universität Heidelberg einen Youtube-Channel. Mediaserver   Youtube-Channel 

MIT OpenCourseWare
Das MIT stellt einige Aufzeichungen von Veranstaltungen auf seinem Youtube-Channel zur verfügung. Oft gibt es zusätliche Untertitel zu den Videos.  MITOpenCourseWare

Podcast-Portal - Universität Graz
Das Podcast-Portal der Universität Graz stellt nicht nur, wie der Name irreführend vermuten lässt, Podcasts zur Verfügung, sondern enthält auch einige Videoaufzeichnungen. Podcast-Portal

tele-TASK - Universität Potsdam
tele-TASK (Teaching anywhere solution kit) ist ein Videoportal des Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam. Neben hochqualitativen Videos bietet diese Seite auch Podcasts an. Einige wenige Videos sind nicht frei verfügbar, sondern kostenpflichtig. tele-TASK 

timms - Tübinger Internet Multimediaserver
timms ist ein Videoportal der Universität Tübingen, welches vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. Alle Videos sind frei zugänglich. Neben Vorlesungsaufzeichnungen sind teilweise auch Events aufgeführt. timms

UCL Mediacentral
Das University College London stellt in seinem Mediacentral kurze Clips bis hin zu größeren Vorlesungsaufzeichnungen zur Verfügung. Die Videosprache ist dabei Englisch, es gibt keine Untertitel. UCL Mediacentral

Videoportal - Universität Erlangen-Nürnberg
Die Universität Erlangen-Nürnberg bietet auf ihrem eigenen Videoportal einen recht gemischten Content an. Dabei sind einige Videos frei zugänglich, wohingegen andere einen Account benötigen. Für spezielle Informationen kann sich ein Blick jedoch lohnen.
Videoportal der Universität Erlangen-Nürnberg

Videoportal - Universität Freiburg
Das Videoportal der Universität Freiburg enthält neben Vorlesungsaufzeichnungen auch Interviews und Konzerte. Videoportal der Universität Freiburg

Youtube-Channel der Universität Bonn
Die Univeristät Bonn bietet auf ihrem Youtube-Channel verschiedene Videos an. Diese sind zum Großteil kurze Aufzeichnungen des universitären Alltags oder Interviews mit Hochschulgästen. Besonders gut ist hier der sehr leichte Zugang. Youtube-Channel der Universität Bonn

Podcampus - Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung
Podcampus ist eine Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. Vorlesungen und interessante Einzelveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge.
Produzenten sind Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Themenspektrum reicht von Einführungsvorlesungen in verschiedene Studienfächer über Präsentations- und Kommunikationstechniken, von naturwissenschaftlichen Fragestellungen bis hin zum Snowboard-Videopodcast. http://podcampus.de/

Open Educational Ressources

Was sind Open Educational Resources (OER)?
Einfach ausgedrückt steht der Begriff Open Educational Resources (OER) für jegliche Bildungsressouren, die Lehrenden und Lernenden frei zur Verfügung stehen, ohne dass diese für die Verwendung Nutzungs- oder Lizenzgebühren zahlen müssten.
Der grundlegenden Unterschied zwischen OER und anderen Bildungsmaterialien ist ihre Lizenz. Daher ist eine OER einfach eine Bildungsressource unter einer Lizenz, die ihre Weiterverwendung – und regelmäßig auch ihre Bearbeitung – ermöglicht, ohne dass dazu vorher die Erlaubnis durch den Urheberrechtsinhaber einzuholen ist.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Inhalte mit ‚freier‘ oder ‚offener‘ Lizenz gemeinfrei seien und ihre Urheber all ihre Rechte an diesem Material aufgeben. Dies ist nicht der Fall. Nach deutschem Recht ist ein völliger Verzicht auf das Urheberrecht auch gar nicht möglich.

  • Alle CC Lizenzen beinhalten eine Hinweispflicht auf den Urheber / Rechteinhalber.
  • Der CC-Ansatz bietet Urhebern nutzerfreundliche offene Lizenzen für die von ihnen geschaffenen Werke. Urheber können durch die Nutzung von CC-Lizenzen Anderen das Recht zur Vervielfältigung ihrer Arbeit und, wenn sie dies wünschen, auch das Recht zur Abwandlung ihres Werkes ohne Genehmigung des Einzelfalls gewähren.

OER finden:

Nutzen Sie eine spezialisierte OER-Suchmaschine:


Nutzen Sie ein OER-Repositorium:

Quelle: Auszüge von Neil Butcher "Was sind Open Educational Resources? CC-BY-SA 3.0

Die Ruhr-Uni Bochum  unterstützt die Ersetllung freier Inhalte und hat dafür eine eigene  Plattform auf der die Inhalte zu finden sind: https://open.ruhr-uni-bochum.de/

Auch die Universität Duisburg-Essen hat auf ihrem öffentlichem  Moodle frei verfügbare Kurse, die unter Einhaltung von CC-Lizenzbedingungen auch nutzbar sind: https://moodle.uni-due.de/

Auch wir empfehlen eigen erstellten Content wenn möglich als OER zu lizensieren.

 

Infografik „Welches ist die richtige CC-Lizenz für mich?“ (Grafik von Barbara Klute und Jöran Muuß-Merholz für wb-web unter CC BY SA 3.0) Quelle: http://www.o-e-r.de
MOOCs zur Inspiration

Es gibt zahlreiche MOOC* Plattformen auf denen kostenlose MOOCs verfügbar sind. Viele MOOC Plattformen bieten aktuell alle Kurse kostenlos an.

Inspirationen was Moodle kann bietet der Learn Moodle Mooc: https://learn.moodle.org/

Es kann überlegt werden, ob sich die Studierenden auch dort registrieren und Inhalte auf den Plattformen erarbeiten. Dies kann aber nur auf freiwilliger Basis geschehen, da Studerende nicht verpflichtet werden können sich auf externen Seiten zu registrieren.

Oncampus bietet seit 15 Jahren E-Learning Angebote an und ist mittlerweile der größte deutsche Megaprovider im E-Learning. Viele Kurse stehen als MOOCs zur Verfügung. Diese sind fachlich interessant (als 100%ige Tochter der Technischen Hochschule Lübeck werden gesamte Bacelor- und Masterstudiengänge online angeboten) sowie didaktisch.
https://www.oncampus.de/ Aktuell sind alle Angebote kostenlos mit dem Code:elearning

MooX, im Dezember 2013 von der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz gegründet, ist Österreichs erste und bisher einzige MOOC-Plattform. Auf iMooX werden freie Online-Kurse (Massive Open Online Courses) zu unterschiedlichen Themen angeboten, die allen Interessentinnen und Interessenten kostenlos, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung stehen. https://imoox.at/mooc/course/index.php

Im englischsprachigen Raum gibt es mehrere MOOC Plattformen, die auch die Kursinhalte von Universitäten anbieten. Die bekanntesten Anbieter sind:

https://www.coursera.org/  (Dahinter stehen u.A. University of London, Yale, University of Michigan, Hong Kong University of Science and Technology)

https://www.edx.org/ (Dahinter stehen u.A. Harvard, MIT, Boston  University, RWTH, Sorbonne)

*Massive Open Online Course - Kurse die zumeist kostenlos im Netzt stehen und für sehr große Nutzerzahlen ausgelegt sind. Wichtig: auch wenn die Inhalte kostenlos nutzbar sind unterliegen sie dem Urheberrecht, dürfen also nicht in eigene Kurse übernommen werden. Studierenden kann empfohlen werden diese Kurse zu nutzen. Die Nutzung  darf ausschließlich auf freiwilliger Basis erfolgen. Sie können kein fester Bestandteil der grundständigen Lehre sein.

offene Moodle Kurse

Einige Hochschulen betreiben auch eine offene Moodle Instanz. Diese kann man als Gast besuchen oder erstellt sich ein Login.
Dort stehen zum Teil sehr interessante Inhalte bereit. Zusätzlich bieten die Kurse ein Inspiration wie eigenen Kurse gestaltet werden können. Wobei auf anderen Moodle Installationen z.T. andere Plugins zur Verfügung stehen:

Die FernUniversität Hagen öffnet ausgewählte Angebote aus dem Internen Fortbildungsprogramm ab sofort für Interessierte. Es handelt sich um Selbstlernkurse, die genauso oder in ähnlicher Form bereits für die Lehrenden angeboten wurden und werden. Mit der Öffnung stehen diese nun auch für Personen zur Verfügung, die nicht Angehörige der FernUniversität sind. https://e.feu.de/offenekurse   Einschreibeschlüssel: extern2020
Sehr schön ist unter anderem der Kurs: Interaktive Inhalte mit H5P erstellen
Alle Informationen dazu: https://ekoo.fernuni-hagen.de/neues-angebot-offene-selbstlernkurse-zur-digitalen-hochschullehre/

Die Ruhruniversität Bochum betreibt ebenfalls ein offenes Moodle. Dort muss man im ersten Schritt ein Login erstellen, in einigen Kursen kann man sich ohne Einschreibeschlüssel einschreiben, und einige Kurse sind durch ein offenes Schlosssymbol als frei zugänglich markiert (z.B. viele Vorkurse). https://moodle.ruhr-uni-bochum.de

An der Universität Duisburg - Essen ist es ebenfalls möglich sich einen Moodle Account anzulegen. https://moodle.uni-due.de/

 

 

 

 

 

Webinare & Webinaraufzeichnungen

Das OERcamp hat im April die sog. OERcamp-Webtalks gestartet: Webinare rund um Open Educational Resources (OER). Bis zum Juli 2020 gibt es jeden Tag einen solchen Webtalk, in dem die OERcamp-Coaches hilfreiches Praxiswissen vermitteln, etwa zu OER-Quellen, zur  Erstellung von Videos als OER aber auch zum Einsatz von H5P.

Das Multimediakontor Hamburg bietet verschiedene Webinare an. Die Aufzeichnung eines Webinars zum Thema „Videoproduktion mit Smartphone und Tablet“ etwa ist hier zu finden.

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat für Lehrkräfte eine digitale Sprechstunde zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich digital gestütztes Lernen an eingerichtet, u.a. auch mit Hilfestellungen zu Moodle. Die Sprechstunden werden als Aufzeichnungen hinterlegt.

 

Fragen zur Digitalisierung Ihrer Lehre?

Ihnen hilft der Support vom IMT und der Hochschuldidaktik unter folgender Kontaktmail: corona-lehre(at)upb(dot)de

Hilfe bekommen Sie auch im Chat  "User helfen Usern" https://chat.cs.uni-paderborn.de/#narrow/stream/36-eLearningCorona  Im Chat können Sie nach dem Login mit ihrem Uniaccount lesen und schreiben.

Zudem gibt es auf PANDA den Kurs E-Lehre Austausch mit Informationen und Austauschforen.

Videos erstellen

Sie können ab sofort Videos in Hörsälen vom IMT aufzeichnen lassen.
Dozent*Innen können dazu über das Ticketsystem des IMT (imt(at)upb(dot)de) einen Termin vereinbaren.

PANDA Sprechstunde

Immer Montags: PANDA Sprechstunden über bigbluebutton.  https://bbb1.uni-paderborn.de/b/iri-vjk-kxu)

  • Allgemeine PANDA-Sprechstunde  09:00 - 10:00 Uhr
  • PANDA-Sprechstunde Tests und Testfragen 14:00 - 15:00 Uhr

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