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Projekt "Frauen gestalten die Informationsgesllschaft" | Ort: Universität Paderborn Bildinformationen anzeigen
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Dr.in Teresa de los Arcos - Physikerin in der Gruppe für Technische und Makromolekulare Chemie

Mein Name ist Teresa de los Arcos, ich bin Spanierin und 50 Jahre alt. Ich bin auch Physikerin und arbeite seit 2015 in der Gruppe für Technische und Makromolekulare Chemie der Universität Paderborn.

Was und an welcher Hochschule haben Sie studiert?

Ich habe Physik an der Universität Complutense in Madrid studiert. Später habe in an der Consejo Superior de Investigaciones Científicas in Madrid meine Promotion (Untersuchung kalter Plasmen) gemacht.

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium aufzunehmen?

Ich habe nie daran gedacht etwas Anderes zu machen. Für mich war immer klar, dass ich Physik studieren wollte. Ich fürchte, ich war immer so ein Nerd, obwohl ich damals nicht einmal wusste, dass solche Leute wie ich überhaupt einen Namen haben.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Es gibt kaum einen typischen Tag. Es gibt Tage, an denen alles zur gleichen Zeit zu passieren scheint: Eine Million dringender E-Mails sind zu beantworten; eine scheinbar unendliche Anzahl von Student*innen, die mit Fragen ins und aus dem Büro gehen; dringende Petitionen des Chefs; ihn in einer Vorlesung zu ersetzen, weil er in einem verspäteten Zug gefangen ist; etwas im Labor ist kaputt gegangen, Hilfe!; die Vorbereitung für meine eigenen Vorlesungen; wissenschaftliche Arbeiten für die Veröffentlichung vorbereiten... Es fühlt sich an wie ein Tsunami. An anderen Tagen ist aber alles magisch ruhig: Student*innen und Chef scheinen vergessen zu haben, dass ich existiere und ich kann tatsächlich die Dinge erledigen, die mir wirklich Spaß machen, wie das Lesen, Planen und Entwickeln meiner Forschungsthemen. Und Deutsch lernen.

Wie schaffen Sie es, die richtige Work-Life-Balance zu finden?

Mit viel Fokus. Work-Life-Balance geschieht nicht zufällig und es ist wichtig, daran zu arbeiten. Es hilft, klar getrennte Zeiten für beide Aspekte deines Lebens zu haben und konsequent zu sein. Keine Beantwortung arbeitsbezogener E-Mails am Wochenende. Kein Weiterarbeiten an einem fast fertigen Papierentwurf nach dem Abendessen. Schätzt eure Hobbys und genießt die Zeit mit eurer Familie und mit euch selbst. Euer „Zukunfts-Ich“ wird es euch danken.

Welchen Rat würden Sie einer Schülerin mit auf den Weg geben, die überlegt, ein MINT-Fach zu studieren?

Hört nicht auf Ratschläge von anderen und hört einfach auf euch selbst. Ich denke, wenn ihr diese Interviews lest, seid ihr bereits zur Hälfte davon überzeugt, dass ihr dies tun möchtet. In so einem Beruf könntet ihr eure Neugier und eure Kreativität entwickeln. Nach meiner Erfahrung kann es sehr schwer sein, aber auch (manchmal) außerordentlich lohnend. Und schließlich habt ihr alles, was ihr braucht, direkt zwischen euren beiden Ohren.

Die Universität der Informationsgesellschaft