Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

Forschungsmethoden

Zur Analyse der Widerstandstexte werden drei methodische Zugänge gewählt:

  1. Ein Korpus von Widerstandstexten wird volltextdigitalisiert und in das deutsche Referenzkorpus ("DeReKo") integriert. Damit kann die durch COSMAS II bereit gestellte Funktionalität, etwa die Ermittlung von Kookkurrenzen, genutzt werden.
  2. Auf der Basis eines kommunikationsanalytischen Modells wird das Korpus mittels CATMA (Unser Zugang zu CATMAmanuell annotiert.
  3. Unter Berücksichtigung von Bildmaterial und der Materialität der Texte werden diese qualitativ interpretiert. In diese Interpretation gehen insbesondere die Traditionsbindung, der gewählte und die spezifische Auseinandersetzung mit Herrschaftsdiskursen und Praktiken ein.

Die Analyse von Widerstandstexten geht zentral von einem mehrdimensionalen Modell (siehe unten) aus, das auf Basis schon vorhandener Ansätze zu einer handlungsorientierten Diskursanalyse entwickelt wurde und nun grob vorgestellt wird:

Von der textuellen Oberfläche ausgehend werden Handlungsmuster (Handlungen der Wirklichkeits-, Identitäts- und Beziehungskonstitution sowie Handlungen des Widerspruchs, des Widerlegens und der Gegenwehr) und deren Veränderungen erschlossen.
Für die unterschiedlichen Realisierungsmöglichkeiten der Handlungen wurde ein umfangreiches Tagset entwickelt, das mit CATMA umgesetzt werden soll. Übergreifend sollen auch der Stil, der sich holistisch aus allen Kommunikationsebenen ergibt, und sein Kontextualisierungspotential einbezogen werden.

Modellbeschreibung für Forschungsmethode

 

Das Projekt HetWiK gliedert sich in eine Pilotierungsphase und eine Hauptphase. Der jeweilige Workflow dieser beiden Phasen ist hier schematisch dargestellt: