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Foto: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
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Promovieren an der Universität Paderborn

Wir freuen uns, dass Sie an der Universität Paderborn promovieren oder sich für eine Promotion interessieren. Informieren Sie sich auf dieser Seite über die Rahmenbedingungen einer Promotion sowie die umfangreichen Unterstützungsangebote, die die Universität Paderborn für Sie bereithält.

Informationen und Beratung

Promotionsförderung: Informationen über Finanzierungsmodelle während der Promotion   Graduiertenkollegs: Promovieren im interdisziplinären Forschungsumfeld im Rahmen eines strukturierten Betreuungs- und Qualifizierungskonzepts
Forschungsservice und
-beratung:
Beratung zu Forschungsförderung, Drittelmittelbewirtschaftung, Rechtsfragen und Patenten
Paderborn Center for Advanced Studies - PACE: Das PACE unterstützt die Graduiertenkollegs und -schulen der UPB beim professionellen Management ihrer Graduiertenprogramme.  

 

Promotion - erste Schritte

Voraussetzungen und Möglichkeiten

Sie haben einen guten bis sehr guten Studienabschluss in einem Studiengang einer wissenschaftlichen Hochschule, haben Leidenschaft und Neugier für Ihr Studienfach entwickelt und sind fähig zum sorgfältigen wissenschaftlichen Arbeiten? Dann erfüllen Sie die wichtigsten Voraussetzungen für eine Promotion!

Promovieren kann man an allen Fakultäten unserer Universität, wobei neben der Individualpromotion auch die Promotion in strukturierten Doktorandenprogrammen angeboten wird. In beiden Konstellationen richtet sich das Promotionsverfahren immer nach der jeweils geltenden Promotionsordnung der Fakultät, in der Sie Ihre Dissertation schreiben. Hier wird genau festgelegt, welche Abschlüsse vorliegen müssen, um zur Promotion zugelassen zu werden. 

Internationale Interessentinnen und Interessenten für eine Promotion sind herzlich willkommen! An der Universität Paderborn gibt es viele international ausgerichtete Arbeitsgruppen und Graduiertenkollegs, die gute Arbeitsbedingungen für internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bieten.

Themenfindung - Exposé

Das Thema Ihrer Promotion sollte in einem Forschungsfeld angesiedelt sein, für das Sie sich begeistern und in dem Sie durch Ihr Studium bereits grundlegende Kenntnisse erworben haben. Die konkrete Ausarbeitung Ihres Dissertationsthemas erfolgt im engen Dialog mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer. Sprechen Sie auch mit anderen erfahrenen Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern über Ihr Dissertationsvorhaben, um sicherzustellen, dass sich Ihr Thema für ein Promotionsprojekt eignet. Vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit, das Promotionsvorhaben im Rahmen eines Doktorandenkolloquiums, einer Graduiertentagung o.ä. vorzustellen und zu diskutieren.

Möchten Sie an einem der Paderborner Graduiertenkollegs promovieren, muss sich Ihr Dissertationsthema in die übergreifende Forschungsthematik des Kollegs einfügen.

In einigen Fachdisziplinen wird man von Ihnen erwarten, dass Sie ein Exposé verfassen, in dem Sie Ihr Promotionsthema fachwissenschaftlich und methodisch skizzieren. Ein gutes Exposé ist zugleich auch ein wichtiger Bestandteil für die Bewerbung auf ein Stipendium (siehe auch Promotionsförderung). Das Kompetenzzentrum Schreiben bietet Doktorandinnen und Doktoranden Workshops an, in denen Sie beim Verfassen eines guten Exposés Unterstützung erhalten.

Wissenschaftliche Betreuung der Dissertation

Die wissenschaftliche Betreuung findet durch eine Hochschullehrerin bzw. einen Hochschullehrer der Universität Paderborn statt, mit welcher bzw. welchem das Thema gemeinsam abgesteckt wird. Wenn Sie Ihre Dissertation als externe Doktorandin oder externer Doktorand betreuen lassen möchten, sollten Sie zunächst Zielvorstellungen entwickeln, in welchem wissenschaftlichen Themenfeld Sie Ihre Dissertation schreiben wollen und sich daraufhin mit Professorinnen und Professoren in Verbindung setzen, die Ihre Dissertation aufgrund ihrer fachlichen Nähe betreuen könnten. Sollten Sie bzw. Ihre potentielle Betreuungsperson nicht sicher sein, ob er oder sie Doktoranden formal zur Promotion führen kann, ist die Promotionsordnung der Fakultät, in der die Dissertation geschrieben wird, maßgeblich.

Es ist wichtig, im Vorfeld nicht nur über die fachlichen Aspekte der Dissertation zu sprechen, sondern sich auch über die gegenseitigen Vorstellungen auszutauschen, wie die Betreuung während der Promotionszeit aussehen soll (siehe Betreuungsvereinbarung). Sprechen Sie auch mit anderen Promovenden der Arbeitsgruppe über die Arbeitsweise und Aktivitäten des Instituts (z.B. Doktorandenkolloquium, Teilnahme an Tagungen, Möglichkeiten zur Lehre, Mitarbeit in Forschungsprojekten).

In den Graduiertenkollegs der Universität Paderborn gibt es bereits ausgearbeitete Betreuungskonzepte, von denen Sie als Doktorand/in profitieren.

Das Mentoring-Programm der Universität Paderborn für Doktorandinnen gibt ergänzend zur fachlichen Betreuung Impulse, neue Sichtweisen und Ideen zur beruflichen Entwicklung. Es bietet die Möglichkeit, die Optionen einer wissenschaftlichen Karriere mit Hilfe der Innensicht erfahrener Professorinnen kennenzulernen, zu konkretisieren und genau zu prüfen. Es vermittelt Wissen über berufliche Erfolgsstrategien und unterstützt das berufliche Networking.

Betreuungsvereinbarung

Alle Promovierenden an der Universität Paderborn schließen mit ihrer Betreuerin oder ihrem Betreuer eine Betreuungsvereinbarung ab. In dieser wird der Rahmen der Promotion abgesteckt und gegenseitige Erwartungen festgehalten. Die Betreuungsvereinbarung stellt damit einen wichtigen Baustein eines guten Betreuungsverhältnisses dar. Das entsprechende Formular steht in Deutsch und Englisch für Sie bereit (Die Version der Fakultät Wirtschaftswissenschaften finden Sie hier.)

Finanzierungsmodelle während der Promotion

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, eine Promotion zu finanzieren, z.B. über eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle an der Universität, eine Anstellung in einem Forschungsprojekt oder ein Stipendium. Sprechen Sie mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer über die Finanzierung Ihrer Promotionszeit und informieren Sie sich möglichst bereits am Ende Ihres Studiums bzw. zu Anfang Ihrer Promotionszeit! Stipendien- und Projektanträge benötigen eine mehrmonatige Vorlaufzeit und sind an Fristen gebunden!

Weitergehende Informationen zu möglichen Finanzierungen finden Sie unter Promotionsförderung!

Einschreibung in ein Promotionsstudium

Doktorandinnen und Doktoranden können sich in ihrer Fakultät als Promotionsstudierende einschreiben. Entsprechende formale Hinweise zur Einschreibung in ein Promotionsstudium finden Sie hier. Ansprechpartner für die Einschreibung in ein Promotionsstudium ist das Studierendensekretariat.

Während der Promotion

Beschäftigungsverhältnis als Wissenschaftliche Mitarbeitende

Viele Promovierende sind im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in Teilzeit oder Vollzeit an der Universität Paderborn angestellt. Die Vertragslaufzeit richtet sich grundsätzlich nach dem Qualifikationsziel (siehe auch Vertrag über gute Beschäftigungsbedingungen). Neben der Arbeit an ihrer Promotion umfassen die Tätigkeiten die Mitwirkung an Forschung und Lehre (i.d.R. 4 SWS), die Mitwirkung an der Betreuung von Abschlussarbeiten (jedoch ohne Prüfungsrecht) sowie ggfs. die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung.

Den Rahmen für befristete Arbeitsverhältnisse zur wissenschaftlichen Qualifizierung liefert das Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Auslandsaufenthalte

(siehe auch Internationale Mobilität)

Wissenschaftliche Auslandsaufenthalte sind während der Promotion möglich und in vielen Wissenschaftsbereichen gehören internationale Kontakte zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Laufbahn dazu. Sie sollten bei der Planung Ziel und Zweck des Auslandsaufenthaltes genau vor Augen haben und dies bei der Wahl der kooperierenden Universität zum Maßstab machen. Idealerweise ist der Auslandsaufenthalt in das Promotionsvorhaben integriert, z.B. durch wichtige Archivrecherchen, Erwerb von Methodenkenntnissen oder einer besonderen Expertise einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers im Ausland. 

Zur Förderung der zusätzlichen Kosten, die durch den Auslandsaufenthalt entstehen (Reisekosten, doppelte Haushaltsführung, ggf. Gebühren an der Partnereinrichtung) gibt es diverse Stipendienprogramme. Der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Alexander von Humboldt Stiftung sind einschlägige Fördergeber für internationale Forschungsaufenthalte. Die Universität Paderborn vergibt in begrenztem Umfang Reisekostenzuschüsse für Tagungs-, Informations- und Forschungsreisen. Die Antragsbedingungen finden Sie in den Förderungsrichtlinien für die Zuweisung von Mitteln aus der Forschungsreserve. Wenden Sie sich bitte an die Dekanin bzw. den Dekan Ihrer Fakultät. Weitere Förderprogramme für internationale Aufenthalte können Sie in ELFI, der Servicestelle für Elektronische Forschungsförderinformationen und auf dem EU-Portal Euraxess recherchieren. Förderberatung für internationale Forschungsaufenthalte erhalten Sie außerdem im Forschungsreferat.

Einige Graduiertenkollegs haben bereits per se eine internationale Ausrichtung und haben Auslandsaufenthalte ihrer Promovenden im Betreuungskonzept verankert. Dies ist insbesondere in Internationalen Graduiertenkollegs (IRTG), International Training Groups (ITN) und der International Graduate School (IGS) der Fall.

Die Promotionsordnungen der Universität Paderborn eröffnen in der Regel die Möglichkeit zur binationalen Promotion. Sprechen Sie zuerst mit Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer, wenn Sie sich für ein binationales Promotionsverfahren interessieren. Das Forschungsreferat unterstützt bei den Vertrags- und Verwaltungsangelegenheiten in binationalen Promotionsvorhaben

Chancengleichheit

Eine wichtige gleichstellungspolitische Aufgabe der Universität Paderborn ist die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses. Zur Durchsetzung der Chancengleichheit auf der Ebene des wissenschaftlichen Nachwuchses setzt die Universität Paderborn sowohl in der Promotionsphase als auch in der Postdoc-Phase an. Hierzu wurden gezielt Maßnahmen und Unterstützungsangebote entwickelt. Einen Überblick über Qualifizierungsprogramme an der Universität Paderborn finden Sie hier.

Gute wissenschaftliche Praxis

Die Universität Paderborn ist den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet und geht grundsätzlich davon aus, dass die an ihr tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn eine entsprechende Selbstverpflichtung eingehen.

Das Selbstverständnis der Universität Paderborn zu den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis finden Sie hier. Ansprechpartner bei Fragen guter wissenschaftlicher Praxis bzw. bei dem Verdacht eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist die Ombudsperson für die Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis.

Fortbildung und Karriereentwicklung

Als Doktorandin oder Doktorand können neben der eigentlichen Forschungsarbeit einige neue Querschnittsaufgaben auf Sie zukommen. Das sind z.B. Lehrverpflichtungen, Projektmanagementaufgaben, Anleitung von studentischen Hilfskräften, Tagungsorganisation etc. Die Universität Paderborn unterstützt Sie bei der Bewältigung dieser Aufgaben durch diverse Fort- und Weiterbildungsangebote. Zudem haben Promovierende die Möglichkeit, sich im Rahmen von Qualifizierungs- und Beratungsangeboten gezielt auf weitere Karriereschritte innerhalb und außerhalb der Universität vorbereiten. Informieren Sie sich über die vielfältigen Angebote auf der Seite Qualifizierung und Beratung.

Abschluss der Promotion

Einreichung der Dissertation - Disputation - Veröffentlichung

Zum Abschluss der Promotion durchlaufen Sie als Doktorandinnen und Doktoranden ein Promotionsverfahren, in dem die Promotionsleistungen abgenommen, begutachtet, geprüft und bewertet werden. Dieses Verfahren richtet sich streng nach der jeweils geltenden Promotionsordnung der Fakultät, in der Sie promovieren. Spätestens jetzt sollten Sie die für Sie geltende Promotionsordnung (siehe Box rechts) genau kennen, um die Erwartungen, die an Sie gestellt werden, zu erfüllen.

Grundsätzliche Promotionsleistungen sind die eigenständige Ausarbeitung der Dissertation und eine mündliche Prüfung. Die Dissertation muss einen selbständig erarbeiteten und angemessen formulierten Beitrag zur Forschung auf dem Gebiet des Promotionsfaches darstellen. Darüber hinaus kann auch – wie in den Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn – die erfolgreiche Teilnahme an einem Promotionsstudium Voraussetzung zur Eröffnung eines Promotionsverfahrens sein.

Ein wichtiger Bestandteil der mündlichen Prüfung ist die Disputation, in der Sie zeigen, dass Sie die in der Dissertation erarbeiteten Ergebnisse gegenüber Fragen und Einwänden vertreten und in einem größeren fachwissenschaftlichen Zusammenhang stellen können. Darüber hinaus können Themen des Faches sowie angrenzender Fächer geprüft werden. Die fachspezifischen Anforderungen der mündlichen Prüfung richten sich nach der Promotionsordnung der Fakultät, in der Sie Ihre Dissertation geschrieben haben.

Nach erfolgreicher Einreichung der Dissertation sowie bestandener mündlicher Prüfung bzw. Disputation erfolgt die Veröffentlichung der Dissertation in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit. Dies erfolgt entweder durch einen professionellen Verlag oder durch eine Veröffentlichung in elektronischer Form über den Publikationsservice der Universitätsbibliothek. Die Veröffentlichung der Dissertation durch einen Verlag ist nicht selten mit Kosten verbunden, an denen die Verlage die Autorin oder den Autoren beteiligen. Zur Deckung dieser Kosten können Sie bei einigen Fördergebern Druckkostenzuschüsse beantragen. Eine Übersicht über diese Fördergeber finden Sie hier sowie in ELFI (Servicestelle für Elektronische Forschungsförderinformationen) unter Förderart/Zuschüsse/Druckkostenzuschuss.

Die Universität der Informationsgesellschaft