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Foto: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
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| Pressemitteilung

Im Zeichen des interreligiösen Dialogs: „Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften“ feiert 10-jähriges Bestehen

Ende 2009 gründeten Wissenschaftler*innen an der Universität Paderborn das „Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften“ (ZeKK), eine seinerzeit deutschlandweit einzigartige interdisziplinäre Forschungseinrichtung. Seitdem entwickelte sich das ZeKK zu einem der wichtigsten europäischen Standorte für theologische und kulturwissenschaftliche Forschung mit interreligiöser Perspektive. Jetzt feiert die Einrichtung ihr 10-jähriges Bestehen.  

Im ZeKK arbeiten Theolog*innen der Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam sowie Kulturwissenschaftler*innen zusammen. Sie forschen und lehren nach dem Ansatz der komparativen Theologie. Hier wird konfessionelle Theologie in Kooperation mit anderen Religionen und deren Theologien entwickelt – eine Methode, die sich im englischsprachigen Raum bereits bewährt hat.

Mit dem Aufbau eines Instituts für Islamische Theologie erreichte das ZeKK in diesem Jahr eines seiner bisherigen Kernziele. Das Institut wurde im Frühjahr bewilligt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es soll Forschungsarbeit im Bereich der islamischen Theologie leisten und Studiengänge für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden entwickeln. Wissenschaftler*innen der islamischen Theologie, der christlichen Theologien, der jüdischen Studien und der kulturwissenschaftlichen Fächer werden hier eng zusammenarbeiten.

Im Zeichen des interreligiösen Dialogs steht außerdem die Professur für Jüdische Studien, die im Jahr 2016 am ZeKK eingerichtet wurde. Hier erlernen Studierende die Grundlagen der rabbinischen Literatur sowie der neuzeitlichen und modernen jüdischen Religionsphilosophie. Ein weiterer Fokus der Lehre liegt auf den theologischen Antworten, die das Judentum auf politische, wirtschaftliche, soziale und ethische Herausforderungen gibt.

Neben dem Institut für Islamische Theologie und den Jüdischen Studien arbeitet das ZeKK daran, Forschungsverbünde für das Studium anderer nicht-christlicher Theologien zu entwickeln und Kooperationen mit theologischen Zentren weltweit zu etablieren. In der Forschung konzentrieren sich die Wissenschaftler*innen der Einrichtung insbesondere auf das Thema der Prophetologie und der interreligiösen Epistemologie, aber auch wirtschaftsethische Themen liegen in ihrem Fokus. Jüngst wurde ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt abgeschlossen, in dem Wissenschaftler*innen des ZeKK untersuchten, wie Jesus im Koran gewürdigt wird und ob sich der koranische Zugang zu Jesus sinnvoll in die christliche Glaubensreflexion integrieren lässt.

„Auf das, was wir erreicht haben, können wir sicherlich  stolz sein“, bilanziert Prof. Dr. Klaus von Stosch, Vorsitzender des Vorstands des ZeKK zum Jubiläum der Einrichtung. „Angesichts antisemitischer und islamfeindlicher Tendenzen weltweit und auch im Hinblick auf einen zunehmend religionsfeindlichen Säkularismus insgesamt liegen große gesellschaftliche Herausforderungen vor uns, denen wir uns auf wissenschaftlicher Ebene stellen müssen. Im ZeKK wollen wir dazu einen Beitrag leisten“, betont von Stosch.

Weitere Informationen zum ZeKK: https://kw.uni-paderborn.de/zekk

Weitere Informationen zum Aufbau des Instituts für Islamische Theologie an der Universität Paderborn: go.upb.de/InstitutFuerIslamischeTheologie

Weitere Informationen zu den Jüdischen Studien: https://kw.uni-paderborn.de/zekk/juedische-studien

Kontakt

Aaron Langenfeld

Dr. Aaron Langenfeld

Systematische Theologie

Geschäftsführer des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft