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Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
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Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn

Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung

Lehrerinnen und Lehrer benötigen – im Verständnis einer kontinuierlichen Professionalisierung – spezifische Kompetenzen, um im Kontext gesellschaftlichen Wandels und der damit verbundenen Transformationsprozesse ihre Bildungs- und Erziehungsaufgaben in den unterschiedlichen Phasen ihrer professionellen Entwicklung (Universitätsausbildung, Vorbereitungsdienst, Schuldienst, Fort- und Weiterbildung) wirkungsvoll wahrnehmen und gestalten zu können.

Das zentrale Arbeitsfeld Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung an der Universität Paderborn untersucht vor diesem Hintergrund Fragen der professionellen Entwicklung von schulischen Lehrkräften im Hinblick auf

  • Anforderungen, die an Lehrkräfte im Unterricht und in der Schule gestellt werden,
  • Kompetenzen, die zur Bewältigung der Anforderungen erforderlich sind,
  • Konzepte, die eine wirkungsvolle Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte unterstützen.

Mit Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse werden dabei im Forschungsprofil an der Universität Paderborn insbesondere Fragen im Zusammenhang mit

  • der Rolle von Digitalisierung in Bildungs- und Erziehungsprozessen,
  • der inklusiven Gestaltung von Schule und Unterricht bzw. mit dem Umgang mit heterogenen Voraussetzungen von Schülerinnen und Schülern und darüber hinaus
  • der Gestaltung von Theorie-Praxis-Bezügen bzw. der Rolle von Praxisphasen im Studium aufgegriffen.

Dabei interessiert im Zusammenhang mit einzelnen Transformationsprozessen (z.B. Digitalisierung) zum einen, welche Potenziale und Herausforderungen sich im Hinblick auf die wirkungsvolle Gestaltung von (Fach-)Unterricht sowie die Wahrnehmung von Erziehungs- und Bildungsaufgaben ergeben und welche Anforderungen sich daraus zum anderen für Lehrkräfte und die Lehrerbildung ergeben. Mit diesem Zugang wird untersucht, wie eine entsprechende zukunftsgerichtete Lehrerbildung unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ausgestaltet werden kann.

Die Forschungsaktivitäten und Projekte zur ‚Kompetenzorientierten Lehrerbildungsforschung‘ im Forschungsprofil ‚Transformation und Bildung‘ sind in diesem Zusammenhang interdisziplinär angelegt. Sie berücksichtigen sowohl bildungswissenschaftliche als auch fachdidaktische und fachwissenschaftliche Aspekte. Mit Blick auf den gesellschaftlichen Wandel ist die ‚Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung‘ selbst auch dynamisch zu verstehen. Sie nimmt zukünftige Herausforderungen auf und betrachtet aktuell und zukünftig relevante Schnittstellen zu weiteren professionstheoretischen Zugängen.

Unter anderem beziehen sich die Forschungsprojekte in diesem Teil des Profils auf

  • die Entwicklung von Modellen und Instrumenten zur validen Messung von Kompetenzen schulischer Lehrkräfte,
  • die Analyse des Einflusses verschiedener personaler, curricularer und organisationaler Bedingungen des Kompetenzerwerbs von Lehrpersonen,
  • die längsschnittliche Untersuchung professionsbezogener Entwicklungsverläufe von Lehrkräften,
  • die Wirkungen professioneller Kompetenzen von Lehrpersonen unter veränderten Rahmenbedingungen (insbesondere im Kontext von Digitalisierungsprozessen und Veränderungen im Kontext von Inklusion),
  • die kompetenzorientierte Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen der Lehrpersonen,
  • die Gestaltung von Veränderungsprozessen in Bildungsorganisationen im Kontext gesellschaftlichen Wandels sowie
  • die Entwicklung von professionellen Kompetenzen in der Fort- und Weiterbildung von schulischen Lehrkräften.

Neben der grundlagen- und anwendungsbezogenen Forschung in Feldern der kompetenzorientierten Lehrerbildung wird auch der wissenschaftliche Nachwuchs in diesen Feldern durch das interdisziplinäre Forschungskolleg „Empirische Bildungsforschung“ gefördert. Darüber hinaus werden im Profil intensiv Aktivitäten und Maßnahmen zum Wissenstransfer sowie zur Lehrerfort- und -weiterbildung verfolgt und besitzen einen hohen Stellenwert.

Beteiligte Fachdisziplinen: Bildungswissenschaften (hier: Erziehungswissenschaft und Psychologie) sowie die Fachdidaktiken und Fachwissenschaften in der Lehrerbildung an der Universität Paderborn

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Niclas Schaper und Prof. Dr. Bardo Herzig

Forschungsprojekte

Communities of Practice NRW für eine innovative Lehrerbildung (COMeIN)

Im Verbund „ComeIn“ haben sich alle zwölf lehrerbildenden Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) zusammengeschlossen. Sie kooperieren mit einer Vielzahl einschlägiger Vertreter*innen der zweiten und dritten Ausbildungsphase. Die Partner werden Konzepte und Produkte zur systematischen Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrpersonen im Hinblick auf die Unterstützung organisationaler Veränderungsprozesse von Schule sowie fachlichen und fachübergreifenden Lernens von Schüler*innen erarbeiten. Gemeinsam verfügen sie dafür über eine umfassende, wissenschaftliche und schulpraktische Expertise, die jetzt gebündelt werden soll. In sog. Communities of Practice (CoP) wird die Expertise eingebracht, und es werden wechselseitige Lernprozesse angestoßen. Die Ausrichtung dieses breiten Akteursspektrums auf ein gemeinsames Ziel stellt in dem großen und durch eine sehr heterogene Bildungslandschaft bestimmten Bundesland in dieser Form ein Novum dar.

Lernprozesse zwischen den Beteiligten der unterschiedlichen Ausbildungsphasen sollen sich bei konkreten, produktorientierten Arbeiten einstellen, die in den CoP entlang der Expertise und schulischen Bedarfe entwickelt werden.

Die Definition eines bildungspolitischen Kompetenzrahmens für die digitale Welt auf der Bundes- und Landesebene wird 2019 vorläufig zum Abschluss kommen. Alle Ausbildungsphasen stehen dann gleichermaßen vor der Herausforderung, diesen systematisch umzusetzen und entlang der Dynamik des Gegenstandsbereichs „Digitalisierung“ fortlaufend zu gestalten. Die Ergebnisse des Verbundes werden für die Weiterentwicklung der universitären Digitalisierungsstrategien und für die lehrerbildenden Studiengänge genutzt. Drüber hinaus sollen die Verbundergebnisse bei der Weiterentwicklung des Aus- und Fortbildungssystems des Landes Nordrhein-Westfalen berücksichtigt werden.

Die Universität Paderborn ist mit den Fächern bzw. Bereichen Anglistik, Bildungswissenschaft, Chemie, Deutsch als Zweitsprache, Grundschulpädagogik, Informatik, Kunst, Mathematik, Sachunterricht und Sonderpädagogische Förderung im Verbund vertreten und evaluiert das Gesamtvorhaben (siehe Grafik).

Das Vorhaben läuft von 2020 bis 2023 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

 

International Computer and Information Literacy Study - ICILS 2018

Mit der Studie ICILS 2018 (International Computer and Information Literacy Study 2018) führt die IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) nach ICILS 2013 zum zweiten Mal eine international vergleichende Schulleistungsstudie durch bzw. koordiniert diese. Mithilfe eines international entwickelten und empirisch abgesicherten Instrumentariums wurden Kompetenzen im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (Computer and Information Literacy, kurz: CIL) in den an der Studie teilnehmenden Staaten erfasst. Im Rahmen eines internationalen Zusatzmoduls, an dem Deutschland ebenfalls teilnimmt, wird darüber hinaus der Kompetenzbereich ‚Computational Thinking‘, worunter Problemlösefähigkeiten verstanden werden, Sachverhalte so darzustellen, das ein Computer sie bearbeiten könnte, erstmals international vergleichend untersucht. Im Kern geht es im Rahmen des zweiten ICILS-Zyklus darum, einerseits den Status Quo der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu erfassen sowie andererseits die Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbs zu untersuchen. Zu diesen Rahmenbedingungen gehört in der Studie die Erfassung der (selbsteingeschätzten) Kompetenzen der Lehrkräfte zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht sowie Aspekte der darauf bezogenen Professionalisierung in der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung. In Deutschland wird die ICILS 2018 Studie an der Universität Paderborn koordiniert unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann (National Research Coordinator). An ICILS 2018 nehmen auf nationaler Ebene erneut alle Bundesländer teil. Nordrhein-Westfalen nimmt darüber hinaus mit einem Oversampling, also mit einer Stichprobenweiterung, als sogenannter Benchmark-Participant an der Studie ICILS 2018 teil. Die Studie wird in Deutschland vom BMBF im Förderzeitraum vom 01.07.2016 bis 31.12.2020 gefördert. Das Oversampling in NRW wird vom MSB (Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW) gefördert. International wird die Studie ICILS 2018 wissenschaftlich von ACER (Australian Council for Educational Research) in Melbourne geleitet.

Medienbezogene Lehrerkooperation als Schulqualitätsmerkmal in der digitalen Welt (MeLe)

Im Rahmen des Forschungsprojekts MeLe (Medienbezogene Lehrerkooperation als Schulqualitätsmerkmal in der digitalen Welt) wird erstmals umfassend untersucht, welche neuen Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Lehrkräften sich im Zuge der Digitalisierung ergeben.

Im Kern geht es im Rahmen des Projekts darum, zum einen die Kooperation von Lehrkräften im Zeitalter der Digitalisierung als eine zentrale Gelingensbedingung von Digitalisierungsprozessen im Bildungsbereich zu erforschen sowie zum anderen die Ge- und Misslingensbedingungen für die Lehrerkooperation selbst zu analysieren.

Anhand der gewonnenen Erkenntnisse kann schließlich auch die multiprofessionelle Zusammenarbeit weiterer schulischer Akteure betrachtet werden. So kann das im Rahmen des Projekts entwickelte Instrument beispielsweise für die Erfassung der Kooperation zwischen Lehrkräften und dem weiteren pädagogisch tätigen Personal im Zeitalter der Digitalisierung adaptiert werden oder auch die Kooperation zwischen Lehrkräften unterschiedlicher Schulen abbilden. Das Instrument kann zudem zur internen Selbstevaluation der Schulen genutzt werden und somit Anhaltspunkte liefern, wie es gelingen kann, schulischen Lehr- und Lernprozessen im Zeitalter der Digitalisierung zu implementieren.

Das Projekt wird im Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung in der Richtlinie zur Förderung von Forschung zu "Digitalisierung im Bildungsbereich - Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (November 2018 bis Oktober 2021). Die Projektleitung hat Dr. Kerstin Drossel (Universität Paderborn) inne.

Weitere Informationen: https://go.upb.de/mele und https://digi-ebf.de/node/109

Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM): Standort Universität Paderborn

Das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) ist die erste bundeslandübergreifende, zentrale Anlaufstelle für die Lehrerfortbildung im Fach Mathematik, initiiert und gefördert von der Deutschen Telekom Stiftung (2011 – 2019). Forschungsbasiert und praxisnah entwickelt das DZLM an acht Universitäten, darunter die Universität Paderborn, Fortbildungsprogramme, um diese in Kooperation mit den Bundesländern und Bildungseinrichtungen durchzuführen, weiter zu beforschen und kontinuierlich zu verbessern. Die Arbeitsschwerpunkte des DZLM liegen in der Erforschung der Wirkung von Fortbildungen, der Erforschung von Lernprozessen der teilnehmenden Lehrkräfte und der Erforschung der Nutzung von DZLM-Fortbildungsmaterial durch Fortbildner*innen.

Um das Konzept eines kompetenzorientierten und technikgestützten Unterrichts zu verbreiten, werden folgende Strategien verfolgt:

Das DZLM führt eigene Fortbildungen durch, die in einem Design-based-Research Paradigma beforscht werden. Die Erkenntnisse dienen einerseits der Verbesserung der Fortbildung und andererseits zur Qualifizierung von Multiplikator*innen im Rahmen von eigenen Fortbildungen für Multiplikator*innen oder im Rahmen von disseminierbarem Fortbildungsmaterial (Präsentationsfolien und Arbeitsblättern auch Hintergrundinformationen, Moderationshinweise, didaktische Perspektiven und methodische Anregungen), das vom DZLM frei zur Verfügung gestellt wird. Die Qualifizierung und Nutzung des Materials werden ebenfalls forscherisch begleitet.

Nähere Infos: www.dzlm.de

Wissenschaftliche Leitung der Arbeitsgruppe an der Universität Paderborn: Prof. Dr. Rolf Biehler

 

Forschungsorientierte Entwicklung von Fortbildungen für die Stochastik in der gymnasialen Oberstufe für Lehrkräfte und Multiplikator*innen und ihre Wirkung auf professionelle Kompetenz und Einstellungen

Im Bereich der Stochastik für die Sekundarstufe II hat das DZLM-Team der Universität Paderborn eine mehrtägige Fortbildungsreihe für Lehrkräfte entwickelt, die unter Einbindung verschiedener digitaler Werkzeuge einen kompetenzorientierten Stochastikunterricht adressiert.

Ausgehend von sogenannten Meilensteinaufgaben, die sowohl motivieren als auch den Fortbildungsteilnehmer*innen wie den Schüler*innen nachhaltige Lerngelegenheiten bieten, werden alle relevanten Themengebiete der Stochastik der Sekundarstufe II angesprochen. Fachliche Inhalte, didaktische Aspekte und technische Belange werden dabei gleichermaßen thematisiert. Die eingesetzten digitalen Werkzeuge dienen der Lern- und Verständnisunterstützung in Form von Simulationen, Datenauswertung und Visualisierung.

Aus wissenschaftlicher Perspektive wird die Fortbildungsreihe auf verschiedenen Ebenen untersucht:

  • Auf der Ebene der Moderator*innen der Fortbildung setzen zwei Forschungsbereiche an. Zum einen werden die Handlungsentscheidungen und deren Begründung sowie die Bewertung und Akzentuierung der Fortbildungsziele durch die Multiplikator*innen untersucht. Des Weiteren werden die Adaptionsprozesse des Fortbildungsmaterials durch Multiplikator*innen analysiert. Beide Forschungsstränge ermöglichen Einblicke in Adaptionsprozesse von Multiplikator*innen und liefern Erkenntnisse für die Qualifikation von Fortbildner*innen und die Erstellung von Fortbildungsmaterial.
  • Auf der Ebene der teilnehmenden Lehrkräfte wurde ein Beschreibungsinstrument zur retrospektiven Kompetenzeinschätzung (ReKoS) entworfen. Damit kann die Wirkung der Fortbildungsreihe auf der Ebene der Dispositionen in Bezug auf die subjektiv eingeschätzte Kognitionsentwicklung beschrieben werden.
  • Auf der Ebene des Fachunterrichts wird die Umsetzung der Ideen aus der Fortbildungsreihe in konkreten Unterricht, der im Rahmen von Professionellen Lerngemeinschaften (PLGs) erörtert wird, untersucht. Damit können Erkenntnisse gewonnen werden, welche Anregungen der Fortbildungsreihe auf welche Weise und aus welchen Gründen übernommen bzw. adaptiert werden.

Die Fortbildungsmaßnahmen wurden in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg, dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) entwickelt und durchgeführt.

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Rolf Biehler, Dr. Hauke Friedrich, Dr. Birgit Griese, Ralf Nieszporek

 

Forschungsorientierte Entwicklung von Fortbildungen für fachfremd unterrichtende Lehrpersonen der Sekundarstufe I und ihre Wirkung auf professionelle Kompetenz und Einstellungen

In Nordrhein-Westfalen begegnen die Bezirksregierungen dem Fachkräftemangel, indem sie Nachqualifikationen in den Mangelfächern in Form von Zertifikatskursen anbieten. Teilnehmende Lehrkräfte erhalten nach Abschluss eine offizielle Unterrichtserlaubnis. Im Rahmen des DZLM-Fortbildungsprojekts Ffunt@OWL (Fachfremd unterrichten in Ostwestfalen-Lippe) wird in einem Design-Based Research Paradigma untersucht, wie eine solche Nachqualifikation im Fach Mathematik auf die teilnehmenden Lehrkräfte wirkt und welche Konsequenzen für die Gestaltung des Fortbildungsangebots gezogen werden können.

Im Teilprojekt „Algebra“ wird dabei auf den Lerntransfer von der Fortbildung zum Thema „Einführung von Termen und Variablen“ auf die Unterrichtsplanung zum gleichen Thema fokussiert. Untersucht werden einerseits fiktive Unterrichtsplanungen der teilnehmenden Lehrkräfte zum Thema Einführung von Termen und Variablen, um Rückschlüsse auf die Art und das Ausmaß des Lerntransfers zu ziehen, andererseits Interviewaussagen, in denen die Teilnehmenden die Fortbildung und die Unterrichtsplanung reflektieren, um Einflussfaktoren auf den Lerntransfer zu identifizieren. Im Sinne eines Design-Research werden die Ergebnisse zu einer Lerntheorie abstrahiert und begründet Veränderungen am Design der Fortbildung vorgeschlagen.

Ein weiteres Teilprojekt adressiert die Lernprozesse während der Fortbildung im Inhaltsbereich Stochastik.

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Rolf Biehler, Steffen Lünne, Prof. Dr. Susanne Schnell (Frankfurt)

InkluKiT - Inklusionskompetenz in Kita-Teams

Entwicklung, Erprobung und empirische Absicherung eines Curriculums für die Weiterbildung von Kita-Teams für die pädagogische Arbeit im Kontext von Inklusion.

Ziel des Forschungsprojekts zur Qualitätsentwicklung im Kontext von Inklusion ist es, in enger Zusammenarbeit mit Praxiseinrichtungen ein Curriculum zur Professionalisierung der Inklusionskompetenz in Kita-Teams zu entwickeln. Auf der Grundlage eines Kriterienkatalogs für „gute Fachpraxis“ werden modular aufgebaute Teamentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, die sich an dem unterschiedlichen Grad von inklusiver Praxis und den relevanten Rahmenbedingungen vor Ort orientieren. Berücksichtigt werden neben den pädagogischen, (fach-)didaktischen und diagnostischen Qualifikationen im Team auch das berufliche Erleben und die Interaktionsweisen der Fachkräfte. Das Vorhaben wird umfangreich wissenschaftlich begleitet, so dass Veränderungsprozesse durch die Implementierung des Curriculums im Prä-/Post-Vergleich erfasst werden können.

Die AG inklusive Pädagogik kooperiert mit Prof. Dr. Dörte Weltzien, Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff und Prof. Dr. Janina Strohmer vom Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg FIVE e.V./Abt. ZfKJ. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Projektträger ist das Deutsche Luft- und Weltrauminstitut (DLR).

Projektlaufzeit: Oktober 2017 - September 2020

Link zur Homepage der Universität Paderborn/AG Inklusive Pädagogik: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-erziehungswissenschaft/arbeitsbereiche/inklusive-paedagogik/inklukit-inklusionskompetenz-in-kita-teams/

KinU - Kompetenzentwicklung für den inklusiven Unterricht

Die Entwicklung inklusiver Bildungssysteme stellt gegenwärtig sowohl national als auch international eine der größten Herausforderungen dar. Damit sind Fragen nach der Aus-, Fort- und Weiterbildung (angehender) Lehrerinnen und Lehrer für die inklusive Schule verknüpft. Bislang fehlen hierfür geeignete Konzepte, die empirisch in umfassender Weise abgesichert sind. In dem Forschungsprojekt werden Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung von Studentinnen und Studenten des Lehramts für Grund- und Förderschulen für den inklusiven Unterricht in den Blick genommen. Die Studierenden werden an Seminaren zur Entwicklung inklusiven Unterrichts und inklusiver Schulen teilnehmen. Dabei werden die Studierenden der Experimentalgruppe in einen aktiven Austausch mit Studierenden aus Österreich und Italien treten – sowohl durch interaktive Lehr- Lernformate als auch durch gegenseitige Besuche in den jeweiligen Ländern. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden auf diese Weise Auswirkungen verschiedener Lehr- Lernsettings auf die Kompetenzentwicklungen von Studierenden für den inklusiven Unterricht untersucht.

Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Forschung zu der „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Link zur Homepage der Universität Paderborn/AG Inklusive Pädagogik: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-erziehungswissenschaft/arbeitsbereiche/inklusive-paedagogik/kinu-kompetenzentwicklung-fuer-den-inklusiven-unterricht/

Bukie - Bundesprogramm Kita-Einstieg

Evaluation des Bundesprogramms "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe
Bildung"

Ziel des Projekts ist mithilfe der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ vom Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herauszufinden, inwieweit Entwicklungsprozesse in der inklusiven Frühpädagogik, Professionalisierungsansätze für Fachkräfte, sowie ein Übergangsmanagement in der frühkindlichen Bildungslandschaft angestoßen, gestaltet und/oder erweitert werden müssen. An rund 200 geförderten Standorten werden dazu vielfältige Anregungen, Aktionen und Wege erprobt und umgesetzt, die durch das Bundesfamilienministerium gefördert werden. In der Zielgruppe der Koordinierungs- und Fachkraftstellen geht es um die kommunale Bedarfsermittlung, die Netzwerkarbeit und Koordinierung. Eine weitere Zielgruppe sind die Fachkräfte hier geht es darum, die Qualifizierung zu überprüfen, pädagogische Prozesse aufzudecken und Haltungen zu entdecken. Die letzte Zielgruppe sind die Familien in besonderen Lebenslagen, hierbei geht es darum, dass die Erreichbarkeit und die Übergangsgestaltung sowohl erleichtert als auch verbessert wird, die genutzten Instrumente sind hier Fragebögen in drei Herkunftssprachen und Interviews. Aufgrund der Verteilung über alle Bundesländer, sozialräumlicher Spezifika, Träger-, sowie Konzeptvielfalt, wird davon ausgegangen, repräsentative Ergebnisse zu generieren, die einen Transfer in das gesamte Bundesgebiet zulassen.

Projektlaufzeit: Mai 2017 - Dezember 2020

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundessministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) gefördert.

Link zur Homepage der Universität Paderborn/AG Inklusive Pädagogik: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-erziehungswissenschaft/arbeitsbereiche/inklusive-paedagogik/bukie-bundesprogramm-kita-einstieg/

Link zur offizellen Seite des Bundesprogrammes „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“: https://kita-einstieg.fruehe-chancen.de/

Profile-P+ - Professionskompetenz im Lehramtsstudium Physik

Zentrales Ziel eines Lehramtsstudiums ist der Erwerb professionellen Wissens, das angehende Physiklehrkräfte dazu befähigen soll, berufliche Anforderungen adäquat zu bewältigen. Dabei wird zum einen angestrebt, dass Lehramtsstudierende entsprechendes Wissen kontinuierlich über das gesamte Studium aufbauen. Zum anderen sollen sie in die Lage versetzt werden, ihr erworbenes Wissen in Praxissituationen adäquat anzuwenden. Zur Prüfung der Wirksamkeit des Lehramtsstudiums im Unterrichtsfach Physik wird daher im Verbundprojekt Profile-P+ an zwölf Universitäten in Deutschland und Österreich die Entwicklung des Fachwissens, des Fachdidaktischen Wissens und des Bildungswissenschaftlichen Wissens im Verlauf eines Lehramtsstudiums Physik standardisiert analysiert. Zusätzlich wird an vier Universitäten im Rahmen des Praxissemesters neben der Entwicklung des Wissens der Studierenden auch die Entwicklung ihrer Fähigkeiten in spezifischen Standardsituationen des Lehrerberufs (Planung von Physikunterricht, Reflexion über Physikunterricht, Erklären von Physik) betrachtet. Zur Erfassung dieser Fähigkeiten wurden in Anlehnung an Konzepte der Medizinerausbildung standardisierte Performance Assessments entwickelt. Die Ergebnisse tragen zur Klärung von Fragen zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Lehramtsstudium bei und ermöglichen eine empirisch fundierte Weiterentwicklung von Lehramtsstudiengängen im Fach Physik. Die entwickelten Instrumente zur Kompetenzerfassung werden in der dritten Projektphase für die Implementation in der universitären Lehre aufbereitet und erprobt, z. B. für das performanzorientierte Prüfen.

Profile-P+ wird gefördert im Rahmen des BMBF-Rahmenprogramms „Kompetenzmodelle und Instrumente der Kompetenzerfassung im Hochschulsektor – Validierungen und methodische Innovationen“ (FKZ 01PK15005A-D).

Link: https://plaz.uni-paderborn.de/bildungsforschung/forschung-und-entwicklung/projekte/profile-p/

Hauptansprechpartner: Christoph Vogelsang (PLAZ Professional-School)

LtP – Learning to Practice

An vielen Hochschulen in Deutschland wurde das „Praxissemester“ als neues Element eingeführt, welches damit an die Stelle bisheriger Unterrichtspraktika als zentrale schulpraktische Lerngelegenheiten der universitären Lehrerausbildung tritt. Zentrale Kompetenzerwartungen des Praxissemesters sind, dass Lehramtsstudierende Beobachtungen in der Schul- und Unterrichtspraxis theoriegeleitet analysieren und eigene unterrichtliche und pädagogische Handlungssequenzen vor dem Hintergrund des an der Hochschule erworbenen Wissens unter Anleitung planen, erproben und reflektieren lernen. Welcher Mehrwert sich mit zeitlich erweiterten Schulpraktika im Rahmen der Lehrerausbildung verbindet und wie sie zur Kompetenzentwicklung der Studierenden zusätzlich beitragen, ist jedoch noch eine offene Frage. Im Verbundprojekt LtP wurden daher an den Universitäten Paderborn, Siegen und Köln im Längsschnitt zentrale Prozess- und Ergebnisvariablen des Praxissemesters erfasst und Fragestellungen zur Kompetenzentwicklung der Lehramtsstudierenden im Praxissemester bearbeitet. Die Ergebnisse ermöglichen einen standortübergreifenden Blick auf den Stand und die Veränderung des bildungswissenschaftlichen Wissens sowie von Kompetenzselbsteinschätzungen während des Praxissemesters (König, Rothland & Schaper, 2018). Außerdem wird der Einfluss individueller und institutioneller Faktoren auf die Kompetenzentwicklung geprüft.

Link: https://plaz.uni-paderborn.de/bildungsforschung/forschung-und-entwicklung/projekte/ltp/

Hauptansprechpartner: Andreas Seifert und Niclas Schaper (PLAZ Professional-School)

KoBiWi – Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium

Ausgehend von den Standards der Lehrerbildung für die Bildungswissenschaften (KMK 2004a, b) haben die lehrerbildenden Institutionen ihre Rahmencurricula gestaltet und als Leitlinien für die Ausbildung Kompetenzmodelle bzw. –profile abgeleitet. Anhand dieser Modelle und entsprechender Datenerhebungen (z.B. Tests zu Messung bildungswissenschaftlicher Kompetenzen) kann die Zielerreichung der Standards empirisch überprüft und vor diesem Hintergrund auch Fragen zur Wirksamkeit der Lehrerbildung beantwortet werden. Neben der Frage, ob es im Ausbildungsverlauf zu Kompetenzzuwächsen und in welchem Ausmaß kommt, wird im Projekt KoBiWi auch untersucht welche Faktoren auf den Kompetenzerwerb in der Lehramtsausbildung Einfluss nehmen. Zur Modellierung entsprechender Wirkungsannahmen wird auf sogenannte Einfluss- und Angebots-Nutzungsmodelle zurückgegriffen (vgl. Terhart, 2012). Diesen liegt die Annahme zugrunde, dass der Aufbau professioneller Kompetenz durch die individuelle Nutzung der angebotenen Lerngelegenheiten in der Lehrerbildung und durch individuelle Eingangsvoraussetzungen wie kognitive Fähigkeiten, Motivation und Persönlichkeit der angehenden Lehrkräfte beeinflusst wird (vgl. Kunter, Kleickmann et al., 2011; Terhart, 2012). Ziel von KoBiWi ist es, die Wirksamkeit des bildungswissenschaftlichen Studiums der Universität Paderborn zu überprüfen, um damit Erkenntnisse zur Verbesserung der Qualität der Studiengänge zu erhalten. Hierzu werden zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten im Studienverlauf Befragungen und Testungen zu den beschriebenen Kompetenzen und Einflussfaktoren durchgeführt.

Hauptansprechpartnerin: Christina Watson

AssessTEd – (Self-)Assessment of pedagogical knowledge in Teacher Education: Entwicklung eines onlinebasierten Assessments für das bildungswissenschaftliche Wissen in den neuen Lehramtsstudiengängen

Durch die Orientierung an Standards und Kompetenzen in der Lehrerbildung sind wichtige strukturelle Voraussetzungen für eine kompetenzorientierte Lehrerbildung gegeben. Die formulierten Kompetenzen geben Studierenden und Lehrenden vor, über welche Kompetenzen die Studierenden zu den jeweiligen Studienabschnitten verfügen sollten. Eine stringente Orientierung und Bezugnahme auf die in den Studien- und Prüfungsordnungen formulierten Learning Outcomes werden bei der Lehr-/Lerngestaltung allerdings noch nicht hinreichend umgesetzt: So mangelt es einerseits an Instrumenten, die es Lehrverantwortlichen erlauben, das intendierte Curriculum mit den de facto von den Studierenden erworbenen Kompetenzen abzugleichen und damit einen Studiengang umfassender zu evaluieren. Andererseits fehlen auch Verfahren, die es den Studierenden ermöglichen zu überprüfen, ob sie die in den Modulen bzw. Lehrveranstaltungen als Learning Outcomes formulierten Kompetenzen tatsächlich erreicht haben. Diese Bedarfe erfordern daher ein auf die spezifischen Curricula zugeschnittenes Instrument zur Kompetenzmessung bzw. -bilanzierung, das kontinuierlich über den gesamten Studienverlauf eingesetzt werden kann. Damit die festgestellten Entwicklungsbedarfe der Studierenden auch zu zielgerichteten Lernaktivitäten führen, bedarf es außerdem studienbegleitender Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen zum Kompetenzerwerb. Beides ist bislang noch nicht hinreichend umgesetzt.

Das Projekt AsessTEd setzt an den genannten Entwicklungsbedarfen an, um die Qualität der Lehre im Sinne einer kompetenzorientierten Lehrerbildung nachhaltig zu verbessern.

Hauptansprechpartnerin: Christina Watson

IC-Ted – Improve Competencies in Teacher Education

Die Prüfungsordnung der Lehramtsstudiengänge an der Universität Paderborn ist durch konkret zu erwerbende Kompetenzen charakterisiert. Die Formulierung und Implementierung dieser Standards, angelehnt an die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK), bildet den Rahmen für die Gestaltung der theoretischen und praktischen Ausbildung von Lehrkräften. Die personengestützte Kompetenzberatung (IC-TEd) knüpft an diese Anforderungen an und soll die individuellen Reflexionsprozesse der Studierenden anregen, um ein Bewusstsein über den persönlichen Kompetenzstand und – vorrangig – die Entwicklungsmöglichkeiten zur eigenen Professionalisierung aufzuführen. Dies geschieht auf der Grundlage der Testergebnisse und Selbsteinschätzungen aus der Befragung zum Orientierungspraktikum (KoBiWi OP). In einer lösungsorientierten Kurzberatung sollen die Studierenden dabei unterstützt werden, ihre weitere Studienplanung so anzupassen und zu verändern (z.B. Auswahl von Seminaren und Vorlesungen), dass sie den an sie gestellten Ansprüchen im Lehrerberuf kompetent begegnen können.

Hauptansprechpartnerin: Christina Watson

UNEQUAL – Urteilsfehler bei der Bewertung von Unterrichtsqualität

Eine zentrale Frage der Lehrerbildung ist, inwieweit im Rahmen des Lehramtsstudiums erworbene Kompetenzen tatsächlich handlungsrelevant sind. In der empirischen Bildungsforschung wird eine implizite Wirkkette angenommen, dass Lehrerwissen zu Lehrerhandeln führt, welches wiederum durch einen qualitätsvollen Unterricht zum Lernen der Schülerinnen und Schüler beitragen soll (Terhart, 2012). Eine Möglichkeit, professionelles Handeln von Lehrkräften zu analysieren und damit Rückschlüsse auf die Wirkkette zu ziehen, ist die Beobachtung des Unterrichts mittels Videografie. Das gängigste Verfahren zur möglichst objektiven Beurteilung der Unterrichtsqualität bilden sogenannte Ratings, bei denen Beobachter einschätzen, in welchem Ausmaß das im Video beobachtbare Unterrichtsgeschehen bestimmte Qualitätsmerkmale (z.B. Klassenführung, Motivierung, Aktivierung) erfüllt (vgl. Helmke, 2012). Trotz ihrer breiten Verwendung ist der Einsatz von Beobachterratings mit vielen Problemen behaftet und unklar, ob oder in welcher Form überhaupt reliable und valide Messungen möglich sind (Praetorius, 2014). Diese Schwierigkeiten können im Wesentlichen auf Verzerrungseffekte (Urteilsfehler) bei der Beurteilung zurückgeführt werden. Generell sind Urteilsfehler bei der Qualitätsmessung von Unterricht bisher wenig erforscht, insbesondere welche Faktoren den Urteilsprozess beeinflussen. So kann man beispielsweise feststellen, dass in Forschungsprojekten, in denen der Unterricht von Lehramtsstudierenden in Praxisphasen mit Hilfe von Ratings beurteilt wird, bereits die ersten Unterrichtsversuche unabhängig von der Beobachtergruppe (Lehrer, Schüler, Selbstbeurteilungen) und eingesetztem Ratingsystem mit hohen Werten in der Beurteilung einhergehen, obwohl die Studierenden zu diesem Zeitpunkt noch wenig Unterrichtserfahrung mitbringen (z.B. Baer et al., 2011; Holtz, 2014). Ziel des Projekts UNEQUAL ist es, die Annahme einer Strenge-Milde-Tendenz bei der Beurteilung von Unterrichtsqualität zu überprüfen. Des Weiteren sollen Verfahren zur Analyse der Unterrichtsqualität detaillierter untersucht werden.

Hauptansprechpartner: Christina Watson & Christoph Vogelsang

Die Universität der Informationsgesellschaft