Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
Universität Paderborn Bildinformationen anzeigen

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn

Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung

Der Bereich Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung widmet sich der Gestaltung einer zukunftsgerichteten Lehrerbildung unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels und den damit verbundenen Transformationsprozessen benötigen Lehrerinnen und Lehrer spezifische Kompetenzen, um in den unterschiedlichen Phasen ihrer professionellen Entwicklung Bildungs- und Erziehungsaufgaben wirkungsvoll wahrnehmen und gestalten zu können. Mit Blick auf eine kontinuierliche Professionalisierung von schulischen Lehrkräften untersucht die Paderborner Lehrerbildungsforschung unter anderem, welche Anforderungen an Lehrkräfte im Unterricht und in der Schule gestellt werden und welche Kompetenzen zur Bewältigung dieser erforderlich sind. Zentrale Themen sind dabei insbesondere die Rolle von Digitalisierung in Bildungs- und Erziehungsprozessen, die inklusive Gestaltung von Schule und Unterricht, die Gestaltung von Theorie-Praxis-Bezügen bzw. die Rolle von Praxisphasen im Studium sowie die Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung einer wirkungsvollen Lehrer*innenprofessionalisierung.

Eine an Transformationsprozessen ausgerichtete ‚Kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung‘ ist dynamisch zu verstehen. Sie berücksichtigt aktuelle Herausforderungen und betrachtet auch zukünftig relevante Schnittstellen zu weiteren professionstheoretischen Zugängen. Die Forschungsaktivitäten und Projekte im Bereich der Paderborner Lehrerbildungsforschung sind interdisziplinär angelegt. Sie berücksichtigen sowohl bildungswissenschaftliche als auch fachdidaktische und fachwissenschaftliche Aspekte. 

Beteiligte Fachdisziplinen: Bildungswissenschaften (hier: Erziehungswissenschaft und Psychologie) sowie die Fachdidaktiken und Fachwissenschaften in der Lehrerbildung an der Universität Paderborn

Wissenschaftliche Ansprechpartner*innen:
Prof. Dr. Sabine Fechner und Prof. Dr. Bardo Herzig

Forschungsprojekte

BigiLeg UPB – Bildung für die digitale Welt im Lehramt am Standort Paderborn gestalten

Durch die zunehmende Digitalisierung verändern sich auch die Anforderungen an die Lehrkräftebildung. Im „PaderbornerRahmenkonzept“ wurden im Dezember 2019 für die Universität Paderborn wichtige digitalisierungsbezogene inhaltliche Parameter theoriebasiert definiert und im Rahmen der Reakkreditierung 2022 in die Prüfungsordnungen integriert. Bislang fehlen jedoch Ansätze zur Konkretisierung in Lehrveranstaltungen sowie ein Evaluationsinstrument, das die Umsetzung des Rahmenkonzepts stärkt und erfassbar macht. Im Vorhaben werden erstens innovative Formate entwickelt, um die curricular verankerten Vorgaben in Veranstaltungen des Lehramtes zu realisieren. Zweitens wird ein Evaluationsinstrument entwickelt, das die verschiedenen Elemente des Rahmenkonzepts auf Veranstaltungsebene abbildet. Transferpotential und Qualitätssicherung werden durch ein am Design-Based-Research angelehntes Vorgehen angestrebt.

Durch das Vorhaben werden Möglichkeiten und Wege entwickelt, das vorhandene theoretische Rahmenkonzept in Veranstaltungen des Lehramtes zu realisieren und die Umsetzung der erzielten Veränderungen zu evaluieren. Die entwickelten innovativen Lehrformate fungieren als Beispiel für andere Lehrende, die sich der Herausforderung der fachlichen Ausgestaltung der curricular vorgegebenen Innovation gegenübersehen. Mit dem Evaluationsinstrument wird ein Produkt geschaffen, das über die konkreten Veranstaltungen hinaus die Umsetzung des Rahmenkonzepts stärkt und zugleich erfassbar macht.

Projektleitung: Prof. Dr. Rebekka Schmidt
Projektbeteiligte: Prof. Dr. Uta Häsel-Weide, Prof. Dr. Claudia Tenberge

Fördermittel: Stifterverband - Curriculum 4.0

Laufzeit: 2021-2023

Bukie – Bundesprogramm Kita-Einstieg

Evaluation des Bundesprogramms "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe
Bildung"

Ziel des Projekts ist mithilfe der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ vom Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herauszufinden, inwieweit Entwicklungsprozesse in der inklusiven Frühpädagogik, Professionalisierungsansätze für Fachkräfte, sowie ein Übergangsmanagement in der frühkindlichen Bildungslandschaft angestoßen, gestaltet und/oder erweitert werden müssen. An rund 200 geförderten Standorten werden dazu vielfältige Anregungen, Aktionen und Wege erprobt und umgesetzt, die durch das Bundesfamilienministerium gefördert werden. In der Zielgruppe der Koordinierungs- und Fachkraftstellen geht es um die kommunale Bedarfsermittlung, die Netzwerkarbeit und Koordinierung. Eine weitere Zielgruppe sind die Fachkräfte hier geht es darum, die Qualifizierung zu überprüfen, pädagogische Prozesse aufzudecken und Haltungen zu entdecken. Die letzte Zielgruppe sind die Familien in besonderen Lebenslagen, hierbei geht es darum, dass die Erreichbarkeit und die Übergangsgestaltung sowohl erleichtert als auch verbessert wird, die genutzten Instrumente sind hier Fragebögen in drei Herkunftssprachen und Interviews. Aufgrund der Verteilung über alle Bundesländer, sozialräumlicher Spezifika, Träger-, sowie Konzeptvielfalt, wird davon ausgegangen, repräsentative Ergebnisse zu generieren, die einen Transfer in das gesamte Bundesgebiet zulassen.

Projektlaufzeit: Mai 2017-Dezember 2022

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundessministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) gefördert.

Link zur Homepage der Universität Paderborn/AG Inklusive Pädagogik: https://kw.uni-paderborn.de/institut-fuer-erziehungswissenschaft/arbeitsbereiche/inklusive-paedagogik/bukie-bundesprogramm-kita-einstieg/

Link zur offizellen Seite des Bundesprogrammes „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“: https://kita-einstieg.fruehe-chancen.de/

COMeIN – Communities of Practice NRW für eine innovative Lehrerbildung

Im Verbund COMeIN haben sich alle zwölf lehrerbildenden Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) zusammengeschlossen. Sie kooperieren mit einer Vielzahl einschlägiger Vertreter*innen der zweiten und dritten Ausbildungsphase. Die Partner werden Konzepte und Produkte zur systematischen Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrpersonen im Hinblick auf die Unterstützung organisationaler Veränderungsprozesse von Schule sowie fachlichen und fachübergreifenden Lernens von Schüler*innen erarbeiten. Gemeinsam verfügen sie dafür über eine umfassende, wissenschaftliche und schulpraktische Expertise, die jetzt gebündelt werden soll. In sog. Communities of Practice (CoP) wird die Expertise eingebracht, und es werden wechselseitige Lernprozesse angestoßen. Die Ausrichtung dieses breiten Akteursspektrums auf ein gemeinsames Ziel stellt in dem großen und durch eine sehr heterogene Bildungslandschaft bestimmten Bundesland in dieser Form ein Novum dar.

Lernprozesse zwischen den Beteiligten der unterschiedlichen Ausbildungsphasen sollen sich bei konkreten, produktorientierten Arbeiten einstellen, die in den CoP entlang der Expertise und schulischen Bedarfe entwickelt werden.

Die Definition eines bildungspolitischen Kompetenzrahmens für die digitale Welt auf der Bundes- und Landesebene wird 2019 vorläufig zum Abschluss kommen. Alle Ausbildungsphasen stehen dann gleichermaßen vor der Herausforderung, diesen systematisch umzusetzen und entlang der Dynamik des Gegenstandsbereichs „Digitalisierung“ fortlaufend zu gestalten. Die Ergebnisse des Verbundes werden für die Weiterentwicklung der universitären Digitalisierungsstrategien und für die lehrerbildenden Studiengänge genutzt. Drüber hinaus sollen die Verbundergebnisse bei der Weiterentwicklung des Aus- und Fortbildungssystems des Landes Nordrhein-Westfalen berücksichtigt werden.

Die Universität Paderborn ist mit den Fächern bzw. Bereichen Anglistik, Bildungswissenschaft, Chemie, Deutsch als Zweitsprache, Grundschulpädagogik, Informatik, Kunst, Mathematik, Sachunterricht und Sonderpädagogische Förderung im Verbund vertreten und evaluiert das Gesamtvorhaben.

Projektseite des Verbunds: https://www.uni-due.de/comein/

Weitere Informationen zum Standort Paderborn finden sie hier.

Ansprechpartner*in an der Universität Paderborn: Prof. Dr. Bardo Herzig, Prof. Dr. Birgit Eickelmann

COMeIN wird im Rahmen der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01 JA 2033 A-L gefördert.

DiPoSa – Didaktisch-diagnostische Potentiale des inklusionsorientieren Sachunterrichts

Das BMBF-Verbundprojekt hat sich zusammen mit Kolleg*innen der Universität Bielefeld zum Ziel gesetzt, inklusive Bildung von Kindern durch eine ressourcenorientierte und förderbezogene Diagnostik von Lehrkräften zu verbessern. Insbesondere die fachbezogenen Potentiale des Sachunterrichts sollen hierbei genutzt werden.

Die bereits vorhandene didaktische Kompetenz von Sachunterrichtslehrkräften wird zu Beginn über deren videogestützte Begleitung im Unterricht identifiziert und als Basis für Aus- und Fortbildungsmodule genutzt. Dafür werden sogenannte Videovignetten mit unterschiedlichen Diagnosesituationen entwickelt. Als Produkte entstehen Module, die in mehreren Durchgängen erprobt und optimiert werden. Anschließend sollen Theorie-Praxis-Analyse-Tools für die erste und dritte Lehrer*innenbildungsphase zur Verfügung gestellt werden. Die Evaluation der hierdurch erfolgten Kompetenzentwicklung der Lehrer*innen bildet den Abschluss des Projekts.

Weitere Projektbeteiligte sind die Schulämter der Städte Herford, Bielefeld, Paderborn und Gütersloh.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Eva Blumberg

Laufzeit: 2022-2024

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 01NV2126A9)

Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden.

 

Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM): Standort Universität Paderborn

Das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) ist die erste bundeslandübergreifende, zentrale Anlaufstelle für die Lehrerfortbildung im Fach Mathematik, initiiert und gefördert von der Deutschen Telekom Stiftung (2011-2021). Forschungsbasiert und praxisnah entwickelt das DZLM an zwölf Universitäten, darunter die Universität Paderborn, Fortbildungsprogramme, um diese in Kooperation mit den Bundesländern und Bildungseinrichtungen durchzuführen, weiter zu beforschen und kontinuierlich zu verbessern. Die Arbeitsschwerpunkte des DZLM liegen in der Erforschung der Wirkung von Fortbildungen, der Erforschung von Lernprozessen der teilnehmenden Lehrkräfte und der Erforschung der Nutzung von DZLM-Fortbildungsmaterial durch Fortbildner*innen.

Um das Konzept eines kompetenzorientierten und technikgestützten Unterrichts zu verbreiten, werden folgende Strategien verfolgt:

Das DZLM führt eigene Fortbildungen durch, die in einem Design-based-Research Paradigma beforscht werden. Die Erkenntnisse dienen einerseits der Verbesserung der Fortbildung und andererseits zur Qualifizierung von Multiplikator*innen im Rahmen von eigenen Fortbildungen für Multiplikator*innen oder im Rahmen von disseminierbarem Fortbildungsmaterial (Präsentationsfolien und Arbeitsblättern auch Hintergrundinformationen, Moderationshinweise, didaktische Perspektiven und methodische Anregungen), das vom DZLM frei zur Verfügung gestellt wird. Die Qualifizierung und Nutzung des Materials werden ebenfalls forscherisch begleitet.

Weitere Informationen: https://fddm.uni-paderborn.de/projekte

DZLM-Netzwerkpartner*innen der Universität Paderborn: Prof. Dr. Julia Bruns, Prof. Dr. Uta Häsel-Weide, Prof. Dr. Lena Wessel

DigiMal.nrw

Das Verbundprojekt DigiMal.nrw (Digitale Mathematiklehrerbildung) verfolgt das Ziel, die Qualität der zentralen Lehrveranstaltungen im Lehramtsstudium Mathematik (Mathematische Grundbildung, Schwerpunkt Grundschule & Sonderpädagogik) so zu verbessern, dass für die Studierenden die Zugänge zum Fach und zur Didaktik der Mathematik wirksam erweitert werden. Dazu werden in NRW-weiten Konsortium von acht Universitäten digital gestützte Lehr- und Lernangebote entwickelt bzw. ausgebaut, die es den Studierenden ermöglichen, fachbezogene Anforderungen und Schwierigkeiten zu bearbeiten und so Studium und Prüfungen in der mathematischen und mathematikdidaktischen Breite effizient und erfolgreich zu bewältigen.

Im Rahmen des Teilprojekts „Heterogenität im Mathematikunterricht“  werden in Kooperation von Prof. Dr. Uta Häsel-Weide (UPB), Prof. Dr. Elke Söbbeke (WBU) und Prof. Dr. Christoph Selter (TU Do) modularisierte Veranstaltungsmaterialien erstellt, um Lehramtsstudierende für den professionellen Umgang mit Vielfalt im Mathematikunterricht aus verschiedenen Richtungen von Diversität vorzubereiten. Die Materialien ermöglichen den Studierenden Professionswissen und Handlungskompetenzen in Bezug auf individuellen Lernpotentiale und -bedarfe aufzubauen, um im Spannungsfeld von individueller Förderung und gemeinsamen Lernen kompetent und reflektiert zu agieren.

Die Evaluation der entwickelten Materialien für Lehre und Prüfung erfolgt durch intensiven gegenseitigen Austausch der Akteurinnen und Akteure bzgl. a) der Inhaltsstrukturierung, b) der Treffsicherheit und Adaptivität der initiierten kognitiven Aktivitäten zur Aneignung der Inhalte und c) ihrer mediendidaktischen Umsetzung. In zwei Erprobungszyklen werden insbesondere die Evaluationsdimensionen b) und c) durch Nutzungs- und Wirkungsanalysen bei den Studierenden empirisch evaluiert.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Uta Häsel-Weide

Laufzeit: 2020-2022

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit der Digitalen Hochschule NRW in der Förderlinie „OERContent.nrw“ (Open Education Resources)

Weitere Informationen: fddm.uni-paderborn.de/personen/arbeitsgruppen/ag-haesel-weide/personen/haesel-weide-uta/projekte

inklud.nrw

Im Rahmen des Projektes „inklud.nrw“ werden digitale Lehr-/Lernangebote zur Verknüpfung der beiden Querschnittsaufgaben Digitalisierung und Inklusion in der Lehrer*innenbildung entwickelt und für das geplante NRW-weite Online-Landesportal ORCA zur Verfügung gestellt. Das Projekt leistet einen Beitrag zur hochschulübergreifenden Nutzung von wissenschaftlich begründeten und hochschuldidaktisch fundierten digitalen Lehr-/Lernangeboten für die Lehrer*innenbildung. Unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Büker, Institut für Erziehungswissenschaft, und Prof. Dr. Gudrun Oevel, IMT (verantwortlich für die Technikumgebung), soll allen NRW-Hochschulen künftig eine Online-Fallsammlung als sogenanntes Open Education Ressource-Material bereitgestellt werden. Dieses basiert auf der in Paderborn entwickelten, erfolgreich in der Hochschullehre eingesetzten Online-Fallsammlung „Vielfaltstableau“. Innerhalb der kommenden zwei Jahre wird gemeinsam mit den Konsortialpartner*innen (Universitäten Bielefeld, Duisburg-Essen und Siegen) eine innovative digitale Lehr-/Lernumgebung entwickelt, die neben den Fallbeschreibungen von Kindern und Jugendlichen aus dem „Vielfaltstableau“ auch hochschulmediendidaktische Angebote wie Aufgabenstellungen und Anregungen für die kreative Gestaltung der Lehre in Online- und Präsenzphasen enthält. Somit werden Inhalt (Inklusion), Technik (Infrastruktur) sowie Hochschulmediendidaktik (Lehren und Lernen mit Onlinephasen und -methoden) passgenau aufeinander abgestimmt.

Der Prototyp wird zunächst an allen vier Hochschulstandorten erprobt und evaluiert, bevor das Material dann landesweit sowohl in den Bildungswissenschaften als auch in den Fachdidaktiken in Modulen, die für den Umgang mit Heterogenität qualifizieren, genutzt werden kann. Für Lehramtsstudierende wird damit die Möglichkeit eröffnet, das Thema der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem Aufbau von medien- bzw. digitalisierungsbezogenen Kompetenzen zu verknüpfen.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Petra Büker und Dr. Katrin Glawe

Laufzeit: Juli 2020 - Juni 2022

Das Projekt „inklud.nrw“ wird in der Förderlinie OER Content.nrw durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert.

Konsortialführung: Uni Paderborn
Konsortium: Uni Bielefeld, UDE, Uni Siegen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

ICILS 2023

Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im dritten internationalen Vergleich

Mit der international vergleichenden Schulleistungsstudie ICILS 2023 (International Computer and Information Literacy Study 2023) realisiert die IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) nach ICILS 2013 und ICILS 2018 den dritten Zyklus der Studie ICILS. Mithilfe eines international entwickelten und elaborierten Instrumentariums werden empirisch abgesichert Schüler*innenkompetenzen im Bereich der höchstrelevanten computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (Computer and Information Literacy, kurz: CIL) in den an der Studie teilnehmenden Staaten erfasst. Wie bereits im Rahmen der Studie ICILS 2018 wird die Studie durch ein Zusatzmodul zum Kompetenzbereich ‚Computational Thinking‘ ergänzt. Deutschland nimmt sowohl an ICILS 2023 als auch an dem Zusatzmodul teil.

Das nationale Forschungszentrum der Studie ICILS 2023 liegt, wie schon für ICILS 2018, an der Universität Paderborn unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann (National Research Coordinator). Die Studie wird in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderzeitraum vom 01.01.2021 bis 30.06.2026 gefördert. Die internationalen Teilnahmegebühren der Studie werden von der Europäischen Kommission in EU-Mitgliedsstaaten kofinanziert.

Die Ergebnisse der bisherigen Studienzyklen finden Sie hier: ICILS 2018 und ICILS 2013.

Die Durchführung der Studie wird durch ein nationales Konsortium unterstützt.

Kontakt: icils2023(at)upb(dot)de
Website: upb.de/icils2023/

LeA - Lernwege von fachfremd unterrichtenden Lehrkräften zur fallbezogenen Adaption des Förderkonzepts „Ablösung vom zählenden Rechnen“

Aufgrund des hohen Bedarfs an Lehrkräften in der Grundschule unterrichten verstärkt auch fachfremde Lehrkräfte Mathematik. Da diese Lehrkräfte nicht auf ein fundiertes fachliches und fachdidaktisches Studium in der mathematischen Grundbildung zugreifen können, besteht sowohl ein hoher als auch spezieller Fortbildungsbedarf für diese Gruppe an Lehrkräften. Dieser Bedarf bezieht sich u.a. auf den Umgang mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen, die sich oft in zählendem Rechnen zeigen. Die Ablösung vom zählenden Rechnen und die Entwicklung vorstellungsbasierter Rechenstrategien ist ein komplexer Prozess, deren Anregung und Begleitung hohe Expertise von Lehrkräften in der Diagnose und Förderung vernetzt mit fachlichem und fachdidaktischem Wissen erfordert.

Im Rahmen des Projekts „Lernwege von fachfremd unterrichtenden Lehrkräften zur fallbezogenen Adaption des Förderkonzepts „Ablösung vom zählenden Rechnen“ (LeA) werden in Kooperation mit den Bezirksregierungen Münster und Detmold Fortbildungen für fachfremde Lehrkräfte angeboten. Eingebettet in die Forschungstätigkeit des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) werden Fortbildungsmaterialien für die Präsenz- und Distanzphasen entwickelt, wobei insbesondere das Designelement des Fallbezug berücksichtigt wird. Der Professionalisierungsprozess der teilnehmenden Lehrkräfte, insbesondere bezogen auf die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten, steht im Forschungsfokus des Projekts.

Wissenschaftliche Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Uta Häsel-Weide (UPB), Prof. Dr. Karina Höveler (WWU), Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (WWU)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Lara Marie Graf

Förderung: IPN

Laufzeit: 2021-2024

LehramtsNavi – Weiterentwicklungsorientiertes Self-Assessment zu überfachlichen Kompetenzen in der Lehramtsausbildung

Neben fachlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Kompetenzen sind überfachliche Kompetenzen – wie beispielsweise Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Lern- und Selbstregulationsstrategien oder Beherrschung von Orthografie und gängigen Computeranwendungen – für ein erfolgreiches Lehramtsstudium sowie die erfolgreiche Arbeit als Lehrkraft erforderlich. Sie sind darüber hinaus entscheidend für die Bewältigung der gesellschaftlichen Transformationsanforderungen. Wer die eigenen überfachlichen Kompetenzen stärken will, benötigt eine verlässliche Orientierung, wo bereits individuelle Stärken liegen und auf welche Felder sich die eigene Weiterentwicklung konzentrieren sollte.

Der LehramtsNavi bietet in zwei abgestimmten Teilprojekten zum einen Diagnose-Instrumente für ausgewählte überfachliche Kompetenzen (Online-Self-Assessment im LehramtsNavi im netz) als auch Workshops zur Reflexion und Stärkung einzelner überfachlicher Kompetenzen (Social-Self-Assessment im LehramtsNavi im raum). Beides kann im Rahmen des Studiums an der Universität Paderborn kostenfrei in Anspruch genommen werden. Das Online-Self-Assessment kann selbstständig am Computer ausgefüllt werden, die Rückmeldung erfolgt automatisiert. Bei den Workshops stellt die Anleitung durch und der soziale Austausch mit Peers einen wichtigen didaktischen Faktor dar.

Die einzelnen Module zu unterschiedlichen Kompetenzen wurden und werden theoriegeleitet sowie auf der Basis empirischer Bedarfsanalyse entworfen und empirisch überprüft. Die Workshops werden von ausgebildeten Studierenden geleitet und behandeln jeweils unterschiedliche Kompetenzen. Die entsprechende Schulung sowie das in den Workshops eingesetzte Material sind theoriegeleitet entworfen und empirisch evaluiert worden. Aufgrund regelmäßiger Evaluationen erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Materials.

Der LehramtsNavi ist hervorgegangen aus der Förderung des Qualitätspakts Lehre und wird im Rahmen aktueller Projekte (z.B. DigiSelF) weiterentwickelt. Mittlerweile besteht das Angebot routinemäßig für die Lehramtsstudiengänge. In einigen Modulen kann die Teilnahme als Studienleistung angerechnet werden. Anfallende Daten sowie zusätzlich auch speziell durchgeführte Studien werden im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zur systematischen Weiterentwicklung der Self-Assessment-Instrumente eingesetzt.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. H. M. Buhl

Weitere Informationen: https://lehramtsnavi.uni-paderborn.de

MaCo – Mathematik aufholen nach Corona

Das MaCo-Programm hat das Ziel, mathematische Verstehensgrundlagen und Basiskompetenzen für von Lernrückständen besonders betroffene Kinder und Jugendliche der Primar- sowie Sekundarstufe I aufzuarbeiten. Hierfür bieten wir Online-Fortbildungen sowie Förder- und Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte, Förderkräfte und fachfremd Unterrichtende an. Darüber hinaus stellen wir für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Materialien für die Gestaltung eigener Fortbildungen zur Verfügung. Auf diese Weise werden im Rahmen von MaCo über alle Jahrgangsstufen hinweg, von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe, Angebote für die Förderung der relevanten mathematischen Verstehensgrundlagen verbreitet.

Im Teilprojekt zum „Bruchverständnis in der Sekundarstufe“ nutzen wir die Materialien des Förderkonzepts „Mathe sicher können“. Diese werden im Laufe des Projekts sukzessive für Themenbereiche zum Bruchverständnis und Operieren mit Brüchen ergänzt durch Erklärvideos für Schülerinnen und Schüler und Handreichungsvideos für Lehrkräfte. Alle so entstehenden Materialien können von Lehrkräften und Studierenden, die in Aufholprogrammen mit der Mathematik-Förderung beauftragt werden, über die Projekt-Webseiten heruntergeladen und im Unterricht zur Diagnose und individuellen Förderung oder zur Förderung im Klassenunterricht eingesetzt werden.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Lena Wessel  (Teilprojekt Brüche)

Förderung: Bildungsministerien der Länder Berlin und Sachsen-Anhalt (weitere Themen gefördert durch andere Bundesländer)

Laufzeit: 1.1.22 bis 30.6.23

Weitere Informationen: https://maco.dzlm.de

Multi_NRW: Wirksamkeit von scaling up Maßnahmen der personalen und materialen Strategie

Frühe mathematische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Erzieher:innen-Ausbildung. Um Fachschullehrkräfte in der hochwertigen Implementation dieses Themenfeldes in ihren Unterricht zu unterstützen, wurde die Fachtagungsreihe ‚EmMa-Fachschule‘ (Erzieher:innen machen Mathematik) in Kooperation mit der Universität Osnabrück und dem Deutschen Zentrum für Lehrkräfte Bildung Mathematik entwickelt. Die Fachtagungsreihe wird ergänzt durch forschungsbasierte Unterrichtsmaterialien inklusive Vorschläge zur Umsetzung des Unterrichts. Im Projekt ‚Multi_NRW‘ wird die Wirksamkeit der Fachtagungsreihe gestützt durch die Unterrichtsmaterialien auf Ebene der Lehrkräfte sowie der angehenden Erzieher:innen untersucht und mit der Wirksamkeit der alleinigen Dissemination der Materialien verglichen. Auf diese Weise soll ein Erkenntnisgewinn über die Effektivität der beiden Professionalisierungsstrategien erlangt werden. Ziel ist es, die Ergebnisse auch auf großflächige Professionalisierungsmaßnahmen in anderen Bereichen der Lehrkräftebildung zu übertragen.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Julia Bruns

Projektmitarbeiterin: Alix Richter

Förderung: Deutsches Zentrum für Lehrkräfte Bildung Mathematik

Laufzeit: Herbst 2021 bis Herbst 2024

PERFORM-LA – Performanzorientierte Professionalisierung in der Lehramtsausbildung

Ausgangslage: Für Lehramtsstudierende ist es oftmals eine große Herausforderung, ihr im Studium erworbenes Grundlagenwissen in berufstypischen Situationen zielgerecht anzuwenden. Unklar ist zudem, inwieweit ein kompetenzorientiertes Studium dazu beiträgt, grundlegende berufliche Anforderungssituationen zu bewältigen. Dies liegt auch daran, dass handlungsnähere (d.h. performanznahe) Kompetenzen typischerweise nicht Gegenstand von Prüfungen im Lehramtsstudium sind. Im Gegensatz dazu werden in der Ausbildung von Mediziner*innen zunehmend derartige Prüfungs- und Lehrformate, wie Rollenspiele, in das Studium integriert. Sie simulieren möglichst authentisch typische Standardanforderungen des Berufs, die standardisiert bewertet werden können.
 

Ziele: Vor diesem Hintergrund verfolgt die Nachwuchsforschungsgruppe PERFORM-LA folgende übergreifende Ziele:

  • Entwicklung & Erprobung von Prototypen ähnlicher performanzorientierter Prüfungsverfahren für verschiedene exemplarische Bereiche der Lehramtsausbildung (Englisch, Physik, Bildungswissenschaften)
  • Analysen zum Zusammenhang zwischen verschiedenen Performanz- und Kompetenzaspekten sowie zu prognostischen Validität für reales Unterrichtshandeln
  • Untersuchungen zur Akzeptanz und Tauglichkeit zur Implementation als summative und formative Prüfungsverfahren im Lehramtsstudium

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Dr. Christoph Vogelsang

Laufzeit: 04/2021-12/2025

Förderung: PERFORM-LA wird gefördert im BMBF-Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung (FKZ: NWGWIHO02).

Weitere Informationen:

ProfileP Transfer: Professionswissen in der Lehramtsausbildung Physik

Im Projekt ProfileP+ wurden Instrumente zur Erfassung fachlichen und fachdidaktischen Wissens angehender Lehrkräfte im Fach Physik entwickelt und erprobt. Ebenso wurden standardisierte Performanztests zur Erfassung von Fähigkeiten in spezifischen Standardsituationen des Lehrberufs (Planung von Physikunterricht, Reflexion über Physikunterricht, Erklären von Physik) in Anlehnung an Konzepte aus der Mediziner*innenausbildung entwickelt und erprobt. Ziel der dritten Projektphase ist es, die entwickelten Instrumente zur Kompetenzerfassung für eine Implementation in der universitären Lehre und Nutzung durch Hochschullehrende aufzubereiten.

Zum einen werden hierzu die bestehenden Instrumente in digitale Formate übertragen, was im Falle der Performanztests auch bestimmte Modifikation notwendig macht. Der bestehende Datenpool aus ProfileP+ wird durch weitere Datenerhebungen mit den modifizierten Instrumenten ergänzt, um eine Benchmark zu bilden, auf deren Basis individuelle Rückmeldungen für Studierende und auch für Dozierende erstellt werden können. Nach Projektabschluss werden die Entwicklungen für weitereq Hochschullehrenden zur Verfügung gestellt.

Im Paderborner Teilprojekt wird die Entwicklung des digitalen Instruments zur Erfassung fachdidaktischen Wissens und zur Erfassung der Unterrichtsplanungsfähigkeit unterstützt, sowie die Datenerhebungen am Standort und die Dokumentation der Formate koordiniert.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Dr. Christoph Vogelsang

Förderung: BMBF (FKZ 01PK19005D).

Laufzeit: Juni 2020 – Mai 2022

 

RiTE – Research in Teacher Education

Research in Teacher Education (RiTE) - Angehende Lehrkräfte im Umgang mit Evidenzen stärken

Der Umgang mit Evidenzen im Unterricht spielt in der Ausbildung von Lehrkräften eine immer bedeutendere Rolle. Insbesondere vor dem Hintergrund von Fake News und der Tatsache, dass immer weniger gesellschaftliche Debatten auf der Grundlage von Evidenzen geführt werden, ist es notwendig, eine Implementation von Ansätzen in der Lehrerbildung zu evaluieren.

Das durch ERASMUS+ geförderte Projekt „Research in Teacher Education“ (RiTE) möchte diese Perspektive aufgreifen und evaluieren, wie angehende Lehrkräfte Evidenzen in ihren Unterricht implementieren und diese reflektieren können. Um nicht nur die Perspektive eines einzigen europäischen Landes in den Blick zu nehmen, ist das Projekt im Zuge einer „Strategic partnership in higher education“ mit 5 internationalen Partnern angelegt. Neben der Universität Paderborn sind Universitäten in Groningen (Niederlande), Southampton, Chester (beide Großbritannien) und Poznań (Polen) beteiligt.

An allen Partneruniversitäten werden Materialien entwickelt, die sich an den sog. evidence-use mechanisms (Breckon & Dodson, 2016) orientieren. Diese Mechanismen wurden ursprünglich für den Umgang mit Evidenzen für Politiker*innen entwickelt und evaluiert. Im Projekt wird nun erprobt, inwiefern sie in Materialien für die Lehrer*innenbildung nutzbar gemacht werden können.

Zur Evaluation führt jede Partneruniversität in der ersten Phase des Projekts eine Evaluationsstudie im Master of Education eines ausgewählten MINT-Faches durch, um die lokale Umsetzung der Implementation von Evidenzen zu evaluieren. Anschließend werden an jedem Standort Studierende in ihrer ersten schulpraktischen Phase begleitet und befragt. Ziel soll es sein, durch die Implementation eine langfristige Einbindung und Reflektion von wissenschaftlichen und pädagogischen/fachdidaktischen Evidenzen in den Unterricht der Lehrkräfte zu erreichen.

Projektlaufzeit: Sept 2019-Dez 2022

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Fechner

Das Projekt wird in der Förderlinie "Strategic Partnerships" vom ERASMUS+ Programm der Europäischen Union gefördert (Agreement number: 2019-1-NL01-KA203-060339).

Link zur Homepage der Universität Paderborn: https://chemie.uni-paderborn.de/arbeitskreise/didaktik-der-chemie/fechner/research/eu-forschungsprojekt-research-in-teacher-education

TeaEdu4CT - Future Teachers Education: Computational Thinking and STEAM

Das Projekt "Future Teachers Education: Computational Thinking and STEAM" (kurz: TeaEdu4CT) verfolgt das Ziel, Lehrmaterialien zu entwickeln und zu evaluieren, die auf dem Konzept "Computational Thinking" basieren. Die mit dem Konzept verbundenen notwendigen Kompetenzen sollen sowohl bei (angehenden) Lehrkräften als auch bei Schülerinnen und Schülern gefördert und gestärkt werden. Dabei entwickelt jede*r Projektpartner*in ein Modul, das jeweils von anderen Partner*innen pilotiert und evaluiert wird. Es entstehen so theoretisch fundierte und praxiserprobte Materialien sowohl für den Einsatz in Kindertagesstätten und sämtlichen Schulformen, als auch für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Erzieherinnen. Die modulare Struktur der Angebote erlaubt eine Adaption an verschiedene Zielgruppen und entsprechende nationale curriculare Vorgaben.

Das Paderborner Modul und die erstellten Materialien legen einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Lernrobotern und ihrer Programmierung. Vor dem Hintergrund bildungspolitischer Vorgaben (MKR 2018), lerntheoretischer und fachdidaktischer Grundlagen technikbezogenen Sachunterrichts planen die Studierenden unterrichtsähnliche Settings. Diese werden mit Kleingruppen von Schüler*innen umgesetzt (Microteaching). Neben dem Erwerb konzeptioneller und pädagogischer Kompetenzen zielt das Modul auch darauf ab, durch die praktischen Erfahrungen die Selbstwirksamkeit und die Motivation der Studierenden zu fördern, um CT-bezogene Ansätze in der späteren Berufspraxis umzusetzen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner*innen:
Prof. Dr. Claudia Tenberge, Prof. Dr. Carsten Schulte

Förderung: Erasmus+ - KA2 - Cooperation for innovation and the exchange of good practices - KA203 - Strategic Partnerships for higher education, Project n. 2019-1-LT01-KA203-060767

Laufzeit: 2019 – 2022

Weitere Informationen: https://www.fsf.vu.lt/en/teaedu4ct/modules

Die zehn Projektpartner*innen: Vilnius Universitetas (Litauen, coordinator), Turun Yliopisto (Finnland), Kungliga Tekniska Hoegskolan (Schweden), Ankara Universitesi (Türkei), Tallinn University (Estland), CESIE (Italien), Technische Universitaet Wien (Österreich), Stichting Katholieke Universiteit (Niederlande), Universität Paderborn (Deutschland), Centre for Advancement of Research and Development in Educational Technology LTD CARDET (Zypern)

Die Universität der Informationsgesellschaft