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Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
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Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn

Gestaltungsorientierte Berufsbildungsforschung

Gesellschaftliche Transformationsprozesse bringen heterogene technische, ökonomische und soziokulturelle Herausforderungen mit sich, welche durch Berufsbildung gestaltet werden können. Der Forschungsbereich der gestaltungsorientierten Berufsbildungsforschung widmet sich dabei u. a. der didaktischen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in unterschiedlichen Lebenskontexten, der Gestaltung und Etablierung von institutionellen Grundlagen beruflicher Bildung, der Gestaltung und Implementation bildungspolitischer Programme oder der Gestaltung von Lernorganisationen. Dies geschieht unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Transformationsprozesse. So gesehen liegt der Fokus der gestaltungsorientierten Berufsbildungsforschung auf der Gestaltung von Transformationsprozessen, die sich aus Megatrends ergeben.

Die Paderborner Berufs- und Wirtschaftspädagogik hat sich dabei in den vergangenen Jahren zu einer der führenden nationalen und internationalen Forschungseinrichtung für Fragen zu gestaltungsorientierter Berufsbildungsforschung etabliert, welche über besondere Expertise über die Gestaltung von Strukturen und Prozessen der beruflichen Bildung, der Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen (on and off the job), der individuellen Förderung in der Data Society sowie Berufsbildung 4.0 verfügt. Das Profil der Paderborner Berufsbildungsforschung ist dabei (inter-)national und interdisziplinär ausgerichtet.

Interdisziplinäre Kompetenzzentren

AG BFN – Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung

Die AG BFN ist ein Netzwerk verschiedener Institutionen, die einen Beitrag zur Berufsbildungsforschung leisten. Ihr übergeordnetes Ziel ist der Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis.

BIBB - Bundesinstitut für Berufsbildung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) ist das anerkannte Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. In 2017 wurde die seit Jahrzehnten enge Zusammenarbeit durch den Kooperationsvertrag zwischen BiBB und der Universität Paderborn besiegelt. Die Professur für Berufsbildungsforschung am Department Wirtschaftspädagogik, welche der Forschungsdirektor des BiBB - Prof. Dr. Hubert Ertl - innehat, ist Ausdruck der engen Zusammenarbeit.

Cevet - Centre for Vocational Education and Training

Das Centre for Vocational Education and Training (cevet) versteht sich als internationales Kompetenzzentrum zur Erforschung von Fragen und zur Professionalisierung im Umgang mit Herausforderungen rund um die berufliche Bildung. Zentrale Bedeutung hat die Einbindung von Akteuren mit unterschiedlichen Perspektiven auf die jeweilige Problemstellung. Zielgruppen des cevet sind Berufsbildungsexperten und Institutionen, die sich direkt oder indirekt mit Fragen und Herausforderungen der beruflichen Bildung auseinandersetzen.

EDeR - Educational Design Research

EDeR ist eine der zentralen Publikationsplattformen für wissenschaftliche Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, welche sich mit Design- und Gestaltungsprozessen in Bildungskontexten beschäftigen. Die Beiträge sind an ein internationales Publikum gerichtet und intendieren darüber hinaus die öffentliche Diskussion innerhalb der Bildungswissenschaften anzustoßen.

Wirtschaftspädagogisches Graduiertenkolleg

Das Wirtschaftspädagogische Graduiertenkolleg ist seit 2008 am Department für Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn angesiedelt. Es wurde durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen initiiert. Das bis Mai 2020 geförderte Graduiertenkolleg nimmt im Kern Forschungsfragen zur Individuellen Förderung, Kompetenzentwicklung und -diagnostik in der beruflichen Bildung in den Blick.

Forschungsprojekte

5G-Lernorte OWL

Durch 5G ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen in der Berufsbildung. Die digitale Transformation verändert auch die Arbeits- und Berufswelt und mit ihr die berufliche Ausbildung. Viele Berufe wandeln sich grundlegend, einige fallen sogar weg, andere entstehen neu. Neben IT-Kompetenzen werden auch zahlreiche nicht-technische Kompetenzen (z.B. interdisziplinäres Denken und Handeln, System- und Prozessverständnis, Selbstorganisation) an Bedeutung gewinnen. Neue Formen des Digitalen bieten neue Möglichkeiten personalisierten Lernens und Zugang zu Bildung. Dadurch ergeben sich viele Herausforderungen für die Lehrer*innen an den Berufskollegs, die Schulträger sowie die Ausbilder*innen in den Unternehmen.

In OstwestfalenLippe gehen die Akteure des Bildungsökosystem diese Herausforderungen gemeinsam an. Im Spitzencluster OWL werden die Veränderungen von Anforderungen und Kompetenzprofilen in der Arbeitswelt von Morgen erforscht. 

Ziele:

  • Erforschung von Anwendungsfeldern von 5G und Entwicklung von Lernszenarien für die Ausbildung in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen  

  • Erprobung und vergleichende Untersuchung der Lernszenarien in einem 5G-Campusnetz und einem öffentlichen 5G-Netz (inkl. SWOT-Vergleich mit Technologiealternativen) 

  • Wissenschaftlich fundierte, technische und didaktische Konzeption sowie pilotartige Umsetzung von verteilten und vernetzten Lernangeboten auf Grundlage von 5G-Technologie 

  • Etablierung von Prozess- und Organisationsinnovationen an Bildungseinrichtungen 

  • Sensibilisierung und Qualifizierung von Lehrer*innen, Ausbilder*innen, Fachkräften sowie An- und Ungelernten für die Potenziale von 5G (bzw. mit 5G) 

  • Transfer der Ergebnisse und Erfahrungen in die breite Anwendung in OWL und NRW 

Ausgangshypothese des Projekts ist, dass der 5G-Standard enorme Potenziale für die Zukunft der beruflichen Bildung in NRW bietet. Denn er ermöglicht eine leistungsfähige Vernetzung von verschiedenen Lernorten, mit der sich praxisnahe und kooperative Lernszenarien realisieren lassen, die die künftigen Schnittstellen zwischen verschiedenen Berufen adressieren und Brücken zwischen Bildungsgängen und -einrichtungen bauen.

Im Projekt „5G-Lernorte für die Ausbildung der Zukunft“ sollen diese Fragen exemplarisch in der Region OstWestfalenLippe (OWL) untersucht werden. Aus Perspektive von 5G- und Bildungsforschung werden dazu berufs-, organisations- und ortsübergreifende Lernszenarien für die 5G-basierte Produktion der Zukunft entwickelt. Dabei liegt der Fokus auf vorausschauender Wartung sowie Qualitätskontrolle und Fernwartung mit mobilem Equipment als Anwendungsfeldern, in denen bei hohem Echtzeitdatenaufkommen und durch die Nutzung multimedialer Inhalte besondere Potenziale von 5G für die Industrie liegen und in denen die Kooperation von gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen an verschiedenen Standorten und in verschiedenen Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird. Diese Szenarien werden in zwei Berufskollegs mit Industrie 4.0-Lernfabrik im Kreis Gütersloh in einem Campusnetz und in zwei Berufskollegs mit Maschinenbaulernbetrieb im Kreis Paderborn in einem öffentlichen Netz erprobt und evaluiert, um die Stärken und Schwächen beider Infrastrukturtypen im Anwendungskontext Bildung vergleichend herauszuarbeiten.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Kooperationspartner:

  • OstWestfalenLippe GmbH (Verbundprojektkoordiantion)
  • Software Innovation Lab der Universität Paderborn im Software Innovation Campus Paderborn (SICP)
  • Berufskollegs: Carl-Miele-Berufskolleg (CMBK), Reinhard-Mohn-Berufskolleg (RMBK), Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg (RvWBK) und Ludwig-Erhard-Berufskolleg (LEBK)
  • Unternehmen: Weidmüller, Beckhoff, ELHA Maschinenbau, Start-up Raumtänzer, pro Wirtschaft GT GmbH - Wirtschaftsförderungseinrichtung des Kreises Gütersloh, Wertkreis Güterloh - Werkstatt für Menschen mit Benachteiligungen, Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Förderzeitraum: 1.5.2022 - 31.12.2025

Förderung: Landesmittel des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW im Rahmen des Förderwettbewerbs 5G.NRW

 

DigiComConsumer

Integrating Digital Competence for Consumers in Secondary Education through Digital Games Based Learning co creation approach

Das ERASMUS+ Projekt DigiComConsumer zielt darauf ab, praktische Lösungen für die Einführung der digitalen Verbraucherbildung in Schullehrpläne auf der Grundlage des ´Rahmens für digitale Kompetenz für Verbraucher´ bereitzustellen.

Die Projektziele sind das Bereitstellen einer aktuellen Schulung für Lehrkräfte, die sie dazu ermutigt, digitale Lerntechnologien zu integrieren, effektiv zu nutzen und didaktische Praktiken anzuwenden (Lernen durch Erstellen, Lernen durch Erforschen, problembasiertes Lernen). Auch sollen die Kompetenzen von Schüler*innen als Mitgestalter des Lernprozesses gefördert werden. Für Lehrkräfte sollen digitale Tools zur Selbst- und Beurteilung durch Fachkolleg*innen zur Verfügung gestellt werden.

Auswahl an Partnern:

  • Hiend Publishing, Bulgarien (Koordinator)
  • Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Förderzeitraum: 1.11.2021 - 30.10.2023

Förderung: ERASMUS+ Schulische Bildung Cooperation among organisations and institutions (2021-1-BG01-KA220-SCH-000027951)

digiSelf

Die „Corona-Semester“ haben bezüglich der digitalen Lehre diverse Chancen und Herausforderungen aufgezeigt. Ungleichheiten in den Lernvoraussetzungen von Studierenden vor allem in Hinblick auf Fähigkeiten zum selbstgesteuerten Lernen haben sich z.B. verstärkt. Darüber hinaus wurden die Funktionen von Prüfungen, die diese Fähigkeiten unterstützen könnten, nicht ausgeschöpft. Durch „DigiSelF“ sollen umfassende Formen des digitalen Prüfens sowie digitale Maßnahmen zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens entwickelt und ein nachhaltiges interdisziplinäres Netzwerk zum Transfer aufgebaut werden. Innovative Lehrmaßnahmen wurden zwar entwickelt, blieben aber häufig ausschließlich in einzelnen (Fach-)Bereichen und wurden nicht universitätsweit eingesetzt.  Das Projekt „DigiSelF“ verfolgt das Ziel, digitale Maßnahmen zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens von Studierenden in den Facetten Inhalt/KognitionMetakognition/Ressourcenmanagement und motivationale und volitionale Steuerung zu entwickeln. Zusätzlich sollen diese Ebenen auch durch die Entwicklung von digitalen Prüfungsformaten adressiert werden. Diese werden als umfassendes Assessment-Feedback verstanden. Das dritte Ziel ist der Aufbau von langfristig vernetzten Strukturen für die Entwicklung von Lehrinnovationen. Diese Ziele werden auf unterschiedliche Art und Weise und mit unterschiedlichen Fokussen von insgesamt 6 Arbeitspaketen an allen Fakultäten der Universität Paderborn verfolgt.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Tobias Jenert

Projektkoordination: Hannah Sloane (Transfer und Koordination), Jana Heidebrecht (Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation)

Förderung: Das Projekt wird durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.

Laufzeit: 01.08.2021 bis 31.07.2024

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

DiPoLe - Digitale Prozessintegration in der beruflichen Lehrerbildung

Das Projekt ‚DiPoLe‘ betrachtet die digitale Transformation als eine tiefgreifende ökonomisch-gesellschaftliche Veränderung, welche die Prozesse der beruflichen Bildung, die professionelle Haltung beruflicher Lehrer*innen und die Art und Weise, wie wir Lehrerbildung betreiben grundlegend in Frage stellt. Neben Herausforderungen bietet die digitale Transformation auch große Chancen, die berufliche Lehrerbildung einen entscheidenden Schritt weiterzubringen. DiPoLe verfolgt dabei das Ziel, Prozesse des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den zentralen Akteuren der beruflichen Bildung zu etablieren, um die kontinuierliche Studiengangentwicklung voranzubringen. Ausgehend von drei Leitsätzen, dass berufliche Lehrerbildung erstens integrativer werden muss und zweitens zunehmend dynamischer werden muss, muss sie drittens auch kooperativer werden, verfolgt DiPoLe die Zielsetzung einer umfassenderen Integration des Themas ‚digitale Transformation‘ im Studiengang „Wirtschaftspädagogik: Lehramt an Berufskollegs“ der Universität Paderborn. Da die nachhaltige Entwicklung von Studiengängen an Universitäten jedoch oft ein herausfordernder Prozess ist, strebt DiPoLe ein kooperatives Zusammenwirken vieler Akteure innerhalb der Universität wie auch an Schulen und in Betrieben an. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden Digitalisierung als thematischen wie auch didaktischmethodischen Faden über den gesamten Studienverlauf hinweg erkennen.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Tobias Jenert

Projektkoordination: Niklas Sänger

Förderung: Förderlinie Curriculum 4.0 NRW der landesweiten Digitalisierungsoffensive mit der DH.NRW

Laufzeit: 01.10.2020 bis 30.09.2023

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

FEL - Elektronischer Ausbildungsnachweis

Bei Lehrenden und Lernenden im berufsbildenden Bereich und insbesondere in der beruflichen Pflegeausbildung ist der Umgang mit E-Learning Tools noch nicht in vollem Maße in den Alltag eingebunden. Dies gilt für die Lehrenden im Sinne der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeschulen als auch für die Praxisanleitenden, sprich die für die Praxisanleitung verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ausbildenden Einrichtungen sowie für die Auszubildenden selbst. Gleichzeitig ist die Bedeutung eines E-Learning Tools mit integriertem elektronischen / digitalen Ausbildungsnachweis (FEL) für die berufliche Pflegeausbildung von besonderer Bedeutung, um eine zeitgemäße Pflegeausbildung umsetzen zu können. Das Ziel des Projekts ist es, die neue Pflegeausbildung durch ein digitales Werkzeug mit unterstützenden und ergänzenden digitalen Inhalten zu begleiten und dieses Vorhaben unter Berücksichtigung von § 17 Satz 2 Nr. 3 Pflegeberufegesetz (PflBG) mit der Möglichkeit eines digitalen Ausbildungsnachweises zu verbinden. Der Ansatz ist zukunftsweisend und verbindet Theorie und Praxis.

Im Projekt FEL wird ein eLearning Tool für den Pflegebereich entwickelt, implementiert und evaluiert. Die Basis der Entwicklungsarbeit bildet ein didaktisches Konzept das auf dem PVEC - Paderborn Vocational Education Concept for eLearning - nach Beutner basiert und im Rahmen der Evaluation mit dem Dreischalen-Modell der Berufsbildungsevaluation nach Beutner (vgl. Beutner 2018 und Beutner 2021) kombiniert wird.

Im FEL Projekt werden in enger Kooperation der Universität Paderborn, des Technikpartners Ingenious Knowlegde GmbH, der Pflegeschule ZFG Münster mit anderen Pflegeschulen, Pflegedienstleistern, dem BIBB / Projektträger sowie mit gesellschaftlichen Stakeholdern das FEL - eLearning Tool entwickelt, prototypisch abgebildet, implementiert, iterativ fortentwickelt und verbessert, evaluiert und in einem Transferkonzept breitenwirksam gemacht. Dabei kommt ein design-based-research Ansatz zum Einsatz, in dem sowohl der Bildungsproduktentwicklung und -gestaltung als auch der Forschung und dem Erkenntnisgewinn entsprechend eines soliden Forschungsdesigns Rechnung getragen wird.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Kooperationspartner:

  • Ingenious Knowledge GmbH, Deutschland
  • Pflegeschule ZFG Münster - ZFG – Zentralschule für Gesundheitsberufe

Förderzeitraum: 1.9.2021 - 31.8.2024

Förderung: Bundesinstitut für Berufsbildung

Green-4-Future

Greening the EntreComp Framework to Reconcile Economic Development and Environmental Security

Das ERASMUS + -Projekt Green-4-Future ist eine strategische Partnerschaft in der beruflichen Bildung (VET), die von der Europäischen Kommission kofinanziert wird. Ziel ist es, wirtschaftliche Ziele mit Umwelt- und Klimazielen in Einklang zu bringen. Die Kernidee des Projekts besteht darin, den EntreComp-Referenzrahmen zu überdenken, der von der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC), dem internen Wissenschaftsdienst der Europäischen Kommission, entwickelt wurde. Es geht insbesondere um die Ökologisierung des EntreComp-Referenzrahmens.
Neben der Schaffung eines Green EntreComp-Frameworks, sprich einer grünen Version des EntreComp-Referenzrahmens, werden sich die Partner von Green-4-Future auf die Geschäftsmodellierung für Unternehmen der Kreislaufwirtschaft konzentrieren, ein In-Service-Training für Berufsbildungslehrer erstellen und einen Green-4-Future-MOOC entwerfen.
Die neun Projektpartner kommen aus Deutschland, Zypern, Kroatien, Österreich, Irland, Rumänien, Griechenland, Bulgarien und Portugal. Koordinator ist die Universität Paderborn, Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik II. Die anderen Partner sind Universitäten, Forschungseinrichtungen und Berufsbildungseinrichtungen. So umfasst Green-4-Future 4 Universitäten, 3 Forschungszentren / -institute, 2 Berufsbildungseinrichtungen, die alle im Bereich Berufsbildung und grünes Unternehmertum tätig sind.

Partner:

  • Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland
  • Centre for Advancement of Research and Development in Educational Technology Ltd-Cardet, Zypern
  • Callidus ustanova za obrazovanje odraslih - Institute for Adult Education, Kroatien
  • Berufsförderungsinstitut Burgenland, Österreich
  • Spectrum Research Centre CLG, Irland
  • Universitatea din Pitesti, Rumänien
  • University of Peloponnese, Griechenland
  • Burhaski Svoboden Universitet, Bulgarien
  • Instituto de Soldadure e Qualidade, Portugal

Förderzeitraum: 1.9.2020 - 31.8.2023

Förderung: ERASMUS+ KA202 - Strategic Partnerships for vocational education and training (2020-1-DE02-KA202-007429)

Weitere Informationen: https://green4future.eduproject.eu/

ImTransRegio - Implementation von Transferagenturen als regionale Innovationszentren

Im Projekt ImTransRegio begleiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Departments Wirtschaftspädagogik zehn über ganz Deutschland verteilte Transferagenturen wissenschaftlich, sammeln Erfahrungen und entwickeln Bildungskonzepte, die den Agenturen als Grundlage für ihre Beratung der Kommunen dienen. Die Forschung der Paderborner Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen wird sich mittelfristig auf die gesamte deutsche Bildungslandschaft auswirken. So geben sie konkrete Handlungsempfehlungen für vorbildliche Bildungskonzepte, untersuchen empirisch und weisen nach, unter welchen Bedingungen regionale Bildungsprozesse wirksam und nachhaltig in Gang kommen und stellen Chancengleichheit her.

Ansprechpartner: Dr. Helmut Schröder

Laufzeit: 2014-2022

Förderung: ImTransRegio wird gefördert durch das BMBF.

INTERFACE

Using agile, interactive learning environments to promote work-based learning in cVET

Das ERASMUS+ Projekt INTERFACE - in Action beschäftigt sich mit der Entwicklung, Erprobung und Evaluation von WBT Lösungen und Online-Lösungen wie etwa Digital Breakouts und WebQuests im Bereich des arbeitsbasierten Lernens in der Weiterbildung.
Die berufliche Weiterbildung (CVET), insbesondere ihre arbeitsbezogenen Formen, sind im gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Kontext Europas wichtig. Trends in Richtung einer alternden Gesellschaft, eines längeren Arbeitslebens, einer größeren Generationenvielfalt und eines zunehmenden globalisierten Wettbewerbs machen es erforderlich, dass Arbeitnehmer auf allen Ebenen ihre Fähigkeiten regelmäßig durch CVET aktualisieren und erweitern. Work-based Learning (WBL) ist ein wirksames Mittel zur Unterstützung von CVET. CVET am Arbeitsplatz hat das Potenzial, Inklusion und sozialen Zusammenhalt zu fördern, Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zu bekämpfen und Unternehmens- und Länderpolitiken und -strategien für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu unterstützen. Interaktive Infografiken sind eine neue Art von Lernumgebung, die für Lernende attraktiv und ansprechend ist und in formalen und nicht formalen Umgebungen verwendet werden kann.
In den letzten Jahren haben Berufsbildungstutoren mit neuen Möglichkeiten experimentiert, das World Wide Web als ressourcenpädagogisches Instrument einzuführen. Diese Erfahrungen, basierend auf den verschiedenen pädagogischen Perspektiven, haben zu Lehrmethoden geführt, für die Digital Breakouts und WebQuests Kernbeispiele sind. Diese Methoden haben aufgrund ihrer Flexibilität bei der Festlegung verschiedener pädagogischer Strategien und ihrer Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Themen sowie der Art und Weise, wie sie den Einsatz der heute verfügbaren digitalen Tools und Umgebungen maximieren, Anklang gefunden. Digital Breakouts und WebQuests bieten den Lernenden eine Vielzahl praktischer WBL-Erfahrungen. Die gemeinsame Präsentation dieser Elemente in medienreichen, hoch interaktiven Infografik-Lernumgebungen ist eine wichtige Ergänzung des Ressourcenportfolios, das zukunftsorientierten, fortschrittlichen Berufsbildungslehrern zur Verfügung steht.
Die Ziele dieses Projekts sind die Förderung des Erwerbs von transversalen Schlüsselkompetenzen durch den Einsatz alternativer pädagogischer Ressourcen in WBL-Umgebungen sowie die Unterstützung des Erwerbs wichtiger transversaler Kompetenzen durch CVET in WBL-Einstellungen. Zusätzlich sollen Pädagog*innen bei der Entwicklung ihrer eigenen interaktiven Infografiken mit herausfordernden Lernressourcen unterstützt werden, um Digital Breakouts und WebQuests interdisziplinär einzubeziehen.

Partner:

  • Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Koordinator)
  • Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus, Österreich
  • Latvijas Universitate, Lettland
  • Acumen Training Sp. z o.o., Polen
  • CARDET - Centre for advancement of research and development in educational technology LTD, Zypern
  • EEO Group SA, Griechenland
  • Mindshift Talent Advisory lda, Portugal
  • Spectrum Research Centre - CLG, Irland

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Förderzeitraum: 31.12.2021 - 30.12.2023

Förderung: ERASMUS+ Berufsbildung KA220 - VET Cooperation partnerships in vocational education and training (2021-1-DE02-KA220-VET-000034783)

ITiB - Innovations- und Transferprozesse in der Berufsbildung

Mit dem Projekt ITiB („Innovations- und Transferprozesse in der Berufsbildung“) untersucht eine am Department Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn verankerte Nachwuchsgruppe seit Anfang des Jahres 2022 grundlegende Prozesse bei der Gestaltung des Transfers von Berufsbildungsinnovationen. Der Fokus liegt auf innovations- und transferförderlichen Umgebungen und Strukturen in Institutionen des Berufsbildungssystems. Dabei werden Innovation und Transfer als aktive Gestaltungs- und Übertragungsprozesse verstanden, die sowohl Verständigungs- als auch Anpassungsprozesse erfordern. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der beruflichen Bildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse (z. B. Digitalisierung, Akademisierung) zu leisten.   

Im Rahmen der Projektarbeiten werden die Innovations- und Entwicklungsprozesse von 17 Modellprojekten in den Blick genommen, die seit 2020 im Rahmen des Innovationswettbewerbes InnoVET innovative Qualifizierungsangebote für die berufliche Bildung erarbeiten und erproben. Erkenntnisse, Konzepte und prototypische Entwicklungen aus den InnoVET-Projekten sollen für die Berufsbildung insgesamt zugänglich gemacht werden. Aufbauend auf den oben dargestellten Projektzielen nimmt ITiB initial zwei inhaltliche Perspektiven auf: 1) Innovations- und Transferverständnisse und 2) zugrundeliegende Innovations- und Transfernetzwerke. Aufbauend auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse zur Erarbeitung eines grundlegenden Verständnisses von Innovation und Transfer werden verschiedene qualitative Erhebungen und Fallstudien im InnoVET-Kontext durchgeführt. Dabei wird u. a. dem Ansatz eines Design-Based Researchs gefolgt.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerinnen: Dr. Desiree Daniel-Söltenfuß, Dr. Marie-Ann Kückmann

Förderung: BMBF

Laufzeit: Januar 2022 – Dezember 2025

Weitere Informationen finden Sie hier.

SeiP – Selbstinszenierungspraktiken - Zugänge zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für Jugendliche mit Benachteiligungen/Behinderungen

Das Projekt SeiP fokussiert (aus-)bildungsbenachteiligte Jugendliche im Rahmen bestehender Differenzlinien von Geschlecht, kulturellem Kontext (Migration), Prekaritäten (Armut, Fluchterfahrung) bis zu sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen und umfasst damit bestehende Heterogenitäten von Jugendlichen, die am Übergang Schule-Beruf stehen. Im Berufsbildungssystem ist diese Zielgruppe im Bereich der Berufsausbildungsvorbereitung (§1(2) sowie §68 BBiG) besonders stark vertreten. Primär zielt das Projekt auf eine förderorientierte Kompetenzerfassung, die u.E. einen stärken- bzw. ressourcenorientierten und gleichzeitig alltagsintegrierbaren Ansatz erfordert. Die Prinzipien Selbststeuerung/Selbstbestimmung rücken wir bewusst ins Zentrum. Multimodale, d.h. insbes. offene und kreative Selbstdarstellungs- und Erhebungsformate eröffnen den Jugendlichen Möglichkeiten, ihre Stärken zu ergründen und insbesondere sichtbar zu machen. Die Kompetenzerfassung wird damit selbst zum Entwicklungs-/Lernprozess. Lehrende und betriebliche Akteure sind bei der Dokumentation, Rezeption und Nutzung der Ergebnisse zu unterstützen: Es geht um die sinnvolle Einbindung in Lern-/Entwicklungsprozesse sowie ihre anschlussfähige Aufarbeitung für Prozesse des Übergangs in Ausbildung/Arbeit und damit berufliche Teilhabe.

Im Projekt werden geeignete Rahmenkonzepte systematisch aufgenommen und in Praxiskontexten erprobt. Ausgehend von einem designbasierten Forschungs- und Entwicklungsansatz wird eine sogenannte Innovationsarena (Kremer, 2014) installiert, die wissenschaftliche Expertise, Praxis- und Netzwerk- bzw. Transferpartner*innen zusammenführt. Projektbegleitend werden systematisch Gelingensbedingungen identifiziert, die wiederum in die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Prototyps eingehen. Flankierend wird eine Professionalisierung der beteiligten Akteure durch ein kollegiales Weiterbildungsformat eingebunden, das eine multiprofessionelle Aufarbeitung des Verständnisses von Benachteiligung, Partizipation und Teilhabe der adressierten Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf ermöglicht.

Wissenschaftliche Ansprechpartner*innen:
Prof. Dr. H.-Hugo Kremer, Prof. Dr. Desirée Laubenstein

Projektkoordination: Dr. Heike Kundisch

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 01NV2122A)

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024

Weitere Informationen: https://www.uni-paderborn.de/cevet/forschung/aktuelle-projekte/seip 

SAFE - Streaming approaches for Europe

Die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie hat die tägliche Arbeit an allen Schulen beeinflusst. In einer Situation, die stark durch die Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie gekennzeichnet ist, wird deutlich, dass Schulen auf allen Ebenen, d. h. Primar-, Sekundar- und Sekundarstufe II, vor der Herausforderung stehen, in Online-Formaten zu unterrichten. Das ERASMUS+ -Projekt SAFE befasst sich mit dieser neuen und innovativen Art des Lernens und Lehrens im Zeitalter der Digitalisierung und von COVID-19. Es ist im Programmbereich der schulischen Bildung von ERASMUS+ angesiedelt. Die Partnerschaft schafft ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines didaktischen Ansatzes für eLearning. Der Ansatz von SAFE konzentriert sich auf die Verwendung von Streaming in der Schul-Bildung. Das Projekt arbeitet an einem Grundkonzept für die Integration von E-Learning in die tägliche Unterrichtsarbeit. In diesem Grundkonzept verwenden Lehrkräfte Tablets oder Laptops, auf denen beispielsweise Blackboard-Anwendungen wie LiveBoard, Doceri oder Explain Everything gestreamt werden, wobei die Informationen auf diesen Geräten sowie die Sprache der Lehrkraft ebenfalls direkt zu den Lernenden gestreamt werden. Auf diese Weise können die Lehrkräfte vertraute Unterrichtsformen, wie das Schreiben an die Tafel oder auf einen Overheadprojektor implementieren, Erläuterungen und Erklärungen bereitstellen sowie didaktisch einbetten.

SAFE zielt darauf ab, ein Streaming-Konzept zu erstellen, dieses an verschiedenen Schulen zu implementieren, ein Handbuch für Lehrkräfte sowie ein ´SAFE-Streaming in School Education´-Buch zu schreiben. Außerdem soll die Implementierung evaluiert werden. Darüber hinaus legt SAFE ein Strategiepapier und einen Laienbericht vor, um Empfehlungen für die weitere Schulbildung zu geben. Das Buch ´SAFE-Streaming in School Education´ wird in englischer Sprache verfasst und enthält Informationen zum Projekt, zur Implementierung, eine Checkliste für Lehrkräfte, Hinweise für Lehrkräfte, Umfrage- sowie Bewertungsergebnisse und Einblicke in das innovative SAFE-Konzept. Ein Teil von SAFE wird auch eine Akzeptanzstudie in den Partnerländern sein, um einen europäischen Überblick über Akzeptanzen, Erfahrungen, Probleme und Chancen in den Bereichen eLearning und Streaming in der Schulbildung zu erhalten. Hauptzielgruppen sind Lehrkräfte, Lernende und Pädagogen.

Projektpartner:

  • Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland
  • Ingenious Knowledge GmbH, Deutschland
  • CEIP Tomás Romojaro, Spanien
  • KURZY ZEBRA s.r.o., Tschechische Republik

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Förderzeitraum: 1.3.2021 - 28.2.2023

Förderung: ERASMUS+ Schulbildung KA226 Partnerships for Digital Education Readiness (2020-1-DE03-KA226-SCH-093590)

 

 

Links

Website:
https://safe.eduproject.eu

Padlet des KMK-Pad mit Hinweisen zu Projekten der Förderrunde (inklusive SAFE):
https://padlet.com/sabine_lioy/nqu61tk3zhkywoj

SReL4En - Self-Regulated Learning for Entrepreneurs – Förderung der Selbstregulationsfähigkeit angehender Unternehmer*innen zur Bewältigung unternehmerischer Unsicherheit

Unternehmer*innen stehen – gerade in der Gründungsphase – häufig aus verschiedenen Gründen vor der Herausforderung, unter großer Unsicherheit und auf Basis lückenhafter Informationen zu handeln. Die Forschung interessiert sich dabei zunehmend für die Frage, welche psychologischen Merkmale Unternehmer*innen dabei helfen, solche Unsicherheiten zu bewältigen. Wir ziehen im Kontext unserer Forschung das Konzept der Selbstregulation heran, um die dynamische Beziehung zwischen unternehmerischem Lernen und dem Handeln unter Unsicherheit zu erforschen. Dabei legen wir ein Drei-Phasen-Prozessmodell zugrunde, bei dem ein Individuum versucht, alle drei Phasen zu kontrollieren, um ein entsprechendes Ziel zu erreichen. Dabei betrachten wir die individuelle Selbstregulationsfähigkeit als zentralen Faktor dafür, warum einige (angehende) Unternehmer*innen in der Lage sind, Lernprozesse so zu gestalten, dass sie besser mit Unsicherheit in Entscheidungssituationen umgehen und ihr Lernen zielgerichtet steuern. Hierbei spielen demnach sowohl Aspekte in der Planung als auch in der Durchführung und Reflexion von Lernprozessen eine entscheidende Rolle. Selbstregulation erlaubt es, die eigene Kognition und Motivation aktiv zu überwachen und zu regulieren. Selbstreguliertes Lernen (SRL) fokussiert dabei auf das „Wie“ der Selbstregulation, d. h. konkrete kognitive Prozesse und Handlungsstrategien. Deshalb untersuchen wir zum einen in einer einjährigen längsschnittlichen Interviewstudie mit >100 Unternehmer*innen und Gründer*innen den Zusammenhang zwischen unternehmerischer Selbstregulationsfähigkeit und der Nutzung kognitiver und emotionaler Regulations-/ bzw. Lernstrategien in unsicheren Situationen.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Tobias Jenert

Projektkoordination: Ronja Büker

Förderung: Förderung durch die DFG

Laufzeit: 01.04.2021 bis 31.03.2024

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

STEM in action

Das Projekt STEM in Action - Open Educational Resources for Teachers entwickelt und evaluiert kostenlose Online- und Face-to-Face-STEM-Kurse für Lehrkräfte. An diesem Projekt arbeiten 7 Organisationen aus der Türkei, Belgien, Rumänien, Irland, Kroatien, Griechenland und Deutschland. Alle Projektpartner verfügen über Erfahrungen im didaktischen Umgang mit MINT (Mathemathik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Eines der Bildungsziele von ERASMUS+ ist die Förderung des offenen Zugangs zu Projektergebnissen zur Unterstützung von Lernen, Lehren, Training, Ausbildung und Jugendarbeit. Unser Projekt STEM in Action fühlt sich diesem Ziel verpflichtet. Darüber hinaus unterstützt Erasmus+, dass ein gemeinsames Ziel darin besteht, sicherzustellen, dass Kompetenzen, Fähigkeiten und Qualifikationen innerhalb und außerhalb der nationalen Grenzen leichter erkannt und besser verstanden werden können. Auch diesen Aspekt nimmt das Projekt ernst.

Ziele des Projekts ist die Bereitstellung von Tools, Methoden und Ansätzen, um den Erwerb der erforderlichen Fähigkeiten in kollaborativen Lern- und Lehrumgebungen im Bereich STEM zu erleichtern. Zusätzlich werden Lehr-Lernrssourcen und curriculare Materialien im MINT-Bereich für die Verwendung durch Lehrkräfte verschiedener Schulformen (Allgemeinbildung und Berufsbildung) zur Verfügung gestellt und Lehrkräftefortbildungen in den Partnerländern angeboten. Es werden die Auswirkungen auf verschiedene Schulformen und die Berufbildung sowie die Berufswahl von Studierenden evaluiert.

Partner:

  • Tarsus Universitesi, Mersin, Türkei (Koordinator)
  • Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland
  • Pi Private Company, Griechenland
  • Sveuciliste  U Zagreb - Universität Zagreb, Kroatien
  • Katholieke Hogeschool Vives Zuid, Belgien
  • Universitatea din Craiova, Rumänien
  • Cork Institute of technology, Ireland

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. Marc Beutner

Förderzeitraum: 31.12.2020 - 30.12.2023

Förderung: ERASMUS+ Hochschulbildung KA203 - Strategic Partnerships for Higher Education
Cooperation for innovation and the exchange of good practices (2020-1-TR01-KA203-094309)

Weitere Informationen: https://stem-in-action.eduproject.eu/

Die Universität der Informationsgesellschaft