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Verwaltung und Service Show image information

Verwaltung und Service

Informationen für Bewerberinnen und Bewerber

Ablauf eines Berufungsverfahrens an der Universität Paderborn

Das Verfahren zur Besetzung einer Professur richtet sich nach der Berufungsordnung der Universität Paderborn vom 13.08.2013. Diese Ordnung regelt auf der Grundlage des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (HG) das Verfahren zur Besetzung von Stellen für Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren.

Das Berufungsverfahren an der Universität Paderborn verläuft in folgenden Schritten:

Ausschreibung

Die Dekanin/ der Dekan der Fakultät leitet das Verfahren zur Neu- bzw. Wiederbesetzung einer Professur ein.

Arbeit der Berufungskommission  

Die Berufungskommission besteht aus der Gruppe der Hochschullehrer/innen, der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und der Gruppe der Studierenden. Sie soll geschlechterparitätisch zusammengesetzt sein. Weiterhin werden Professorinnen und Professoren, die einer Fakultät der Universität Paderborn angehören, die nicht mit der Berufung betraut ist, als fakultätsübergreifende Mitglieder hinzugezogen. Die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Schwerbehindertenvertretung sind bei allen Verfahrensschritten zu beteiligen.

Der Fakultätsrat oder die Berufungskommission stellen einen Kriterienkatalog auf. Die in die engere Wahl genommenen Bewerber/innen sollen zur Vorstellung eingeladen werden. Vorstellungsveranstaltungen bestehen aus mindestens einem hochschulöffentlichen fachgebietsbezogenen Vortrag und ggf. einer Lehrprobe von angemessener Dauer, einer Diskussion, in der auch das künftige Forschungsprofil und das Lehrkonzept dargestellt werden sollen und einem nichtöffentlichen Gespräch mit den Mitgliedern der Berufungskommission, in dem auch die Ausstattungsfragen erörtert werden.

Die Vorstellungsveranstaltungen sollen so ausgerichtet sein, dass auch die didaktischen Fähigkeiten beurteilt werden können.

Für Bewerber/innen, die nach den Vorstellungsveranstaltungen in die engere Wahl gezogen werden, holt die Berufungskommission mindestens zwei fachliche Gutachten ein. Nach Eingang und Würdigung der Gutachten erstellt die Berufungskommission einen Berufungsvorschlag, der in der Regel drei Namen enthält. Die Berufungsliste und die Platzierung sind ausführlich zu begründen. Die Begründung, der Verfahrensverlauf sowie die während des Verfahrens erstellten Protokolle und Gutachten sind Teil des Abschlussberichtes, der dem Fakultätsrat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.   

Beschlussfassung in den Gremien  

Über den von der Berufungskommission vorgelegten Besetzungsvorschlag entscheidet der Fakultätsrat in der nächstmöglichen nichtöffentlichen Sitzung. Er beschließt in geheimer Abstimmung über jeden Listenplatz einzeln. Stimmt er dem vorgelegten Berufungsvorschlag nicht zu, so ist dieser an die Berufungskommission zurück zu verweisen.

Der Fakultätsrat legt die Berufungsliste dem Präsidium zur Beschlussfassung und zur Weiterleitung an den Senat vor. Das Präsidium kann die Berufungsliste an die betroffene Fakultät zur erneuten einmaligen Beratung und Beschlussfassung durch die Berufungskommission und den Fakultätsrat zurückverweisen, wenn Vorschriften der Berufungsordnung nicht eingehalten sind oder die Auswahl nicht schlüssig begründet ist.  

Ruferteilung

Nachdem auch der Senat der Berufungsliste zugestimmt hat, erfolgt die Ruferteilung an den Erstplatzierten durch den Präsidenten/ die Präsidentin der Hochschule.

Ablauf des Berufungsverfahrens als Kurzdarstellung

Weitere Informationen für Rufinhaberinnen und Rufinhaber

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