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Statistiken über die Frauen- und Männeranteile an den Studierenden und Beschäftigten der Universität Paderborn

Die Universität Paderborn erhebt regelmäßig geschlechtsdifferenzierte Daten über die Studierenden und Beschäftigten. Diese geschlechtsspezifischen Statistiken bilden die Grundlage für die Analyse der Situation von Frauen im Wissenschaftsbereich und beschreiben die Entwicklung der Frauenanteile an den verschiedenen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen der Universität Paderborn. Die Statistiken zeigen Handlungsbedarfe auf und bilden die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

Den Statistiken liegen die Daten des Studierenden- und Absolventenspiegels der Universität Paderborn sowie der Verwaltung, Dezernat 1.3, zugrunde.

Detaillierte Statistiken

Studierende

Die Anteile von Frauen und Männern an den Studierenden der Universität Paderborn haben sich in den letzten Jahren immer weiter angeglichen. Der Studentinnenanteil lag 1999 bei 40,6% und stieg bis 2019 auf 47,9%.

Absolvierende

Das Diagramm zeigt die Entwicklung der Anzahl von Absolventinnen und Absolventen seit 1999. Mit dem Anstieg des Frauenanteils unter den Studierenden stieg bis 2003 ebenfalls der Anteil der Absolvetinnen an. 2004 schlossen erstmals mit einem Anteil von 51,1% mehr Frauen als Männer ein Studium an der Universität Paderborn ab. Seitdem ist, mit jährlichen Schwankungen, das Verhältnis zwischen Absolventinnen und Absolventen ausgeglichen. Im Jahr 2018 lag der Anteil der Absolventinnen bei 52,9%.

Promovierende

1999 lag der Frauenanteil an den Promovierenden der Universität Paderborn bei 21,6%. Trotz hoher Absolventinnenanteile von ungefähr 50 % gibt es immer noch eine deutliche Differenz zwischen der Anzahl der Promovendinnen und der Anzahl der Promovenden. Der Frauenanteil an den Promotionen lag 2018 bei 36,6%.

Mittelbau

Im Bereich des Mittelbaus der Universität Paderborn wuchs der Frauenanteil von einer anfänglichen Unterrepräsentanz zu einem Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern - von 17,5% im Jahr 1999 auf 43,5% im Jahr 2018. Im Jahr 2019 liegt der Frauenanteil bei 42,4%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

W2/C3-Professuren

Der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren ist seit 1999 stark gestiegen. 1999 waren nur 12,7% der W2/C3-Professuren mit Frauen besetzt. Der Frauenanteil stieg dann auf 38,2% im Jahr 2011. Nach einem kurzen Rückgang im Jahr 2012 auf 34,7% stieg der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren bis zum Jahr 2018 auf 48,8%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

W3/C4-Professuren

Frauen sind in der Besoldungsstufe W3/C4 trotz eines Anstiegs im Betrachtungszeitraum immer noch deutlich unterrepräsentiert. Während der Anteil der Frauen an allen Professuren der Universität Paderborn 2018 bei 37,4% lag, sind 26,5% aller W3/C4-Professuren mit Frauen besetzt. 1999 betrug der Frauenanteil an den W3/C4-Professuren lediglich 7,4% und liegt im Jahr 2019 bei 24,8%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

Professuren

Bei dem Frauenanteil an den Professuren nimmt die Universität Paderborn seit vielen Jahren eine Spitzenposition im Landes- und Bundesvergleich ein. 1999 waren an der Universität Paderborn lediglich 10,0% der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt, 2018 lag der Frauenanteil bei 37,4%. Im Jahr 2019 liegt der Anteil bei 35,5%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

Geschlechterverteilung nach Qualifikationsstufen

Das Diagramm zeigt die Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Hochschulkarriere und die jeweilige Geschlechterverteilung in diesen Stufen an der Universität Paderborn im Jahr 2018, angefangen vom Studierendenstatus bis hin zur Professur. Die ersten beiden Qualifikationsstufen Studierende und Absolvierende durchlaufen Frauen und Männer mit annähernd gleicher Häufigkeit, ähnlich sieht es in der W2/C3-Professur aus. In den anderen Qualifikationsstufen ist jedoch eine Unterrepräsentanz der Frauen erkennbar.

ÜBERSICHT

Fördermittel im Rahmen des Gleichstellungskonzepts

Förderlinie 1
Förderlinie 2
Förderlinie 3

Informationen und Beratung zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt
audit familiengerechte hochschule

Der Universität Paderborn wurde am 22. November 2005 als erster Universität in NRW das Grundzertifikat zum audit familiengerechte hochschule verliehen.

TOTAL E-QUALITY

Die Universität Paderborn hat für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik das TOTAL E-QUALITY Prädikat erhalten.

charta der vielfalt

Die Universität Paderborn hat die "charta der vielfalt" im Oktober 2011 unterzeichnet.
Weitere Informationen finden Sie hier

The University for the Information Society