Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Info-Icon This content is not available in English
Perspektivenwechsel. Show image information

Perspektivenwechsel.

Photo: Universität Paderborn

Zusätzliche Kinderkrankentage während der Coronapandemie

Mit der am 23. April 2021 in Kraft getretenen Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes (§ 45 Abs. 2a SGB V) wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021 weiter ausgeweitet. So unterstützt die Bundesregierung Eltern, die ihre Kinder pandemiebedingt zu Hause betreuen müssen. Der Anspruch gilt nicht nur dann, wenn das Kind krank ist, sondern auch, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist.

Mehr Informationen finden Sie auch hier.

Bei weiteren Fragen sind Ihre Ansprechpartnerinnen Frau Rebbe und Frau Gelhoet im Personaldezernat.

Dagmar Rebbe - B1.228, 60 - 5295 (für nichtwissenschaftliches Personal)
Sabrina Gelhoet  - B1.225, 60 - 4297 (für wissenschaftliches Personal)

Wie viele Krankentage stehen den Familien zu?

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt 2021 (rückwirkend zum 5. Januar) von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Um Ihren Anspruch ermitteln zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Sie und Ihr Kind sind gesetzlich krankenversichert und Ihr Kind ist nicht älter als 12 Jahre.

2.

a) die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind aufgrund des Infektionsschutzes geschlossen,

b) das Betreten dieser Einrichtungen, auch aufgrund einer Absonderung, ist untersagt, bzw. nur eingeschränkt möglich,

c) von der zuständigen Behörde sind aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert worden,

d) die Präsenzpflicht in einer Schule ist aufgehoben oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt,

e) das Kind kann aufgrund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besuchen.

3. Eine andere im Haushalt lebende Person kann die Betreuung Ihres Kindes nicht übernehmen.

4. Sie können Ihrer Tätigkeit, auch im Homeoffice, nicht nachgehen.

 

Beamt*innen, bzw. privat Versicherte:

Die Voraussetzungen für die Beantragung bei Beamt*innen bzw. bei den privat Versicherten sind ähnlich.

Hier sind nur Position 1 und 4 entsprechend abgeändert:

1. Ihr Kind ist über Sie privat versichert und nicht älter als 12 Jahre oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen.

4. Sie können Ihrer Tätigkeit, auch im Homeoffice, nicht nachgehen und es bestehen keine dienstlichen Gründe, die entgegenstehen.

Die Beantragung bleibt gleich: Antrag, Nachweis und formlose Erklärung müssen auch hier eingereicht werden.

Wie beantrage ich Kinderkrankheitstage?

Gesetzlich krankenversicherte Eltern stellen einen Antrag auf Freistellung zur Betreuung ihres gesetzlich krankenversicherten Kindes. Damit das Personaldezernat die Anspruchsvoraussetzungen prüfen kann, reichen Sie bitte einen Antrag (gewohntes Urlaubsformular, Häkchen bei Arbeitsbefreiung/Sonderurlaub) und einen Nachweis der Schule/Kita ein, sowie eine formlose Erklärung, dass aus oben genannten Gründen die Betreuung Ihres Kindes notwendig ist.

Die Beantragung bei Beamt*innen/ privat Versicherten ist gleich: Antrag, Nachweis und formlose Erklärung müssen auch hier eingereicht werden.

Sie können alles per Mail im PDF-Format bei Frau Rebbe oder Frau Gelhoet einreichen.

Den Antrag für den Bezug von Kinderkrankengeld bei pandemiebedingter Betreuung des nicht erkrankten Kindes stellen Sie anschließend bei Ihrer Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen stellen entsprechende Antragsformulare zur Verfügung.

Was ist, wenn ich keinen Anspruch auf Kinderkrankheitstage habe (z.B. weil ich privat versichert bin)?

Die Landesregierung hat mit der „Betreuungsentschädigung NRW“ ein eigenes Programm aufgelegt, um auch erwerbstätige Eltern mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die ihr Kind pandemiebedingt zu Hause betreuen, jedoch kein Kinderkrankengeld nach § 45 Sozialgesetzbuch V oder vergleichbare Leistungen erhalten und die auch keinen Sonderurlaub nach beamtenrechtlichen Vorschriften nehmen können. In diese Gruppe fallen privat Versicherte (beispielsweise Selbständige und Freiberufler) ebenso wie freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Krankengeld. Auch gesetzlich Versicherte, deren Kinder privat versichert sind, können die Leistung erhalten.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Kinderbetreuungstage auch für Beamt*innen

Die Landesbeamten in Nordrhein-Westfalen erhalten in der Corona-Pandemie für das Jahr 2021 mehr Sonderurlaub zur Betreuung ihrer Kinder. Das hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am 26. Januar 2021 beschlossen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Beantragung bei Beamt*Innen, bzw. privat Versicherten:

Die Voraussetzungen für die Beantragung bei Beamt*Innen bzw. bei den privat Versicherten sind ähnlich zu den bereits oben genannten Voraussetzungen.

Hier sind nur Position 1 und 4 entsprechend abgeändert:

1. Ihr Kind ist über Sie privat versichert und nicht älter als 12 Jahre oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen.

2.

a) die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind aufgrund des Infektionsschutzes geschlossen,

b) das Betreten dieser Einrichtungen, auch aufgrund einer Absonderung, ist untersagt, bzw. nur eingeschränkt möglich,

c) von der zuständigen Behörde sind aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert worden,

d) die Präsenzpflicht in einer Schule ist aufgehoben oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt,

e) das Kind kann aufgrund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besuchen.

3. Eine andere im Haushalt lebende Person kann die Betreuung Ihres Kindes nicht übernehmen.

4. Sie können Ihrer Tätigkeit, auch im Homeoffice, nicht nachgehen und es bestehen keine dienstlichen Gründe, die entgegenstehen.

 

Die Beantragung bleibt gleich: Antrag, Nachweis und formlose Erklärung müssen auch hier eingereicht werden.

Wen kann ich bei Nachfragen kontaktieren?

Möchten Sie von den zusätzlichen Kinderkrankentagen Gebrauch machen, sind Ihre Ansprechpartnerinnen Frau Rebbe und Frau Gelhoet im Personaldezernat.

Dagmar Rebbe - B1.228, 60 - 5295 (für nichtwissenschaftliches Personal)
Sabrina Gelhoet  - B1.225, 60 - 4297 (für wissenschaftliches Personal)

The University for the Information Society