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Beratung zu freien Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources, OER)

Sie möchten freie Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources) in Ihrer Lehre einsetzen, die Materialien anpassen, und/oder mit anderen Lehr- und Lernmaterialien kombinieren?

Sie möchten (neue) Lehr- und Lernmaterialien erstellen und diese mit anderen Lehrenden teilen?

Sie möchten gerne OER-spezifisches Feedback zu Ihren Lehr- und Lernmaterialien erhalten?

Sie möchten mehr über Open Educational Resources und CC-Lizenzen erfahren?

Dann vereinbaren Sie einen Termin zu einem persönlichen Beratungsgespräch. Ich berate und unterstütze Sie gerne bei der Nutzung, Erstellung und/oder Veröffentlichung von freien Lehr- und Lernmaterialien (OER) und nehme mir gerne Zeit für Ihr Anliegen. Das Angebot richtet sich an Professor*innen, Lehrende und auch Studierende. Kontaktieren Sie mich gerne per Mail (tassja.weber(at)uni-paderborn(dot)de).

Auf dieser Seite finden Sie einige grundlegende Informationen zum Thema Open Educational Resources (OER):

Was sind Open Educational Resources (OER)?

Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen. Open Educational Resources können einzelne Materialien aber auch komplette Kurse oder Bücher umfassen. Jedes Medium kann verwendet werden. Lehrpläne, Kursmaterialien, Lehrbücher, Streaming-Videos, Multimediaanwendungen, Podcasts – all diese Ressourcen sind OER, wenn sie unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden (Quelle: UNESCO Definition).

(Text entnommen aus: Was ist OER? von Team OERinfo für OERinfo – die Informationsstelle OER (http://www.open-educational-resources.de), CC-BY 4.0, OERinfo.)

Welchen Mehrwert bieten Open Educational Resources (OER)?

OER ermöglichen einen freien Zugang zu freier Bildung

Durch die Freigabe von Bildungsmaterialien als OER werden diese einem größeren Nutzer*innenkreis kostenlos zugänglich gemacht. Dadurch kann eine größere Anzahl von Menschen von den Inhalten profitieren, was sowohl für Lernende als auch für Lehrende ein Gewinn ist – denn die Förderung eines offenen Austauschs von bildungsrelevantem Material kommt letztlich allen zugute.

OER sind gut für die Qualität

Wenn Bildungsressourcen frei zur Verfügung stehen und weiterbearbeitet werden dürfen, können Verbesserungen und Aktualisierungen ohne großen Aufwand vorgenommen werden. Es gibt auch wenig Grund zur Annahme, dass kostenloses Material von schlechterer Qualität ist. Eher verhält es sich umgekehrt: Wenn sich ein Urheber oder eine Urheberin entscheidet, die eigenen Werke einem großen Personenkreis zur Verfügung zu stellen, wird normalerweise besonders auf Qualität geachtet.

OER erweitern die didaktischen Möglichkeiten

Durch ihre Modifizierbarkeit können OER sehr flexibel an die Gegebenheiten unterschiedlicher Lernsettings angepasst und Studierende können leichter in die Weiterbearbeitung von Materialien einbezogen werden. Da die überwiegende Mehrheit freier Bildungsressourcen digital erstellt und weiterverbreitet wird, ist damit in der Regel auch eine Förderung von offenen und innovativen Lernszenarien (wie bspw. Blended Learning, Flipped Classroom etc.) verbunden.

OER bringen mehr Sichtbarkeit für die Lehrleistung

Die Nutzung und Erstellung von OER tragen dazu bei, dass die von Lehrenden erstellten Inhalte mehr Menschen erreichen – andere Lehrende wie auch Studierende und alle an den Materialien Interessierten. Dadurch kann die Leistung, die im Zuge der Lehrtätigkeit erbracht wird, sichtbarer werden.

(Text entnommen aus: Open Educational Resources (OER). Informationen für Hochschullehrende zur Nutzung und Veröffentlichung von OER. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, CC-BY 4.0, Änderungen (u.a. Absatzüberschriften) vorgenommen durch Tassja Weber)

Welche offenen Lizenzen sind im Kontext von OER wichtig?

Es gibt für die Wahl der Lizenz zwar keine konkrete Vorgabe; de facto haben sich aber die Lizenzen von Creative Commons (CC) durchgesetzt. Diese sind rechtssicher, sowohl international wie auch in Deutschland. 2016 gab es bereits ca. 1,2 Milliarden Inhalte im Web unter einer CC-Lizenz (State of the Commons-Report 2016).

Es stehen verschiedene CC-Lizenzen zur Auswahl, die unterschiedliche Einschränkungen mit sich bringen. Wenn man die Definition zu OER (s. weiter oben) ernst nimmt, dann fallen unter „kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen“ nur drei mögliche CC-Lizenzen:

  • CC BY: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers bzw. der Urheberin genannt werden
  • CC BY SA: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers bzw. der Urheberin genannt werden. UND: Wenn Sie das Material remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen, dürfen Sie das entstehende Material nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreiten.
  • Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, eigene Werke in die Gemeinfreiheit – auch Public Domain genannt – zu entlassen. Um das eindeutig zu kennzeichnen, gibt es die Lizenz CC0 (CC Zero). Hier muss der Name des Urhebers bzw. der Urheberin nicht genannt werden. Das Urheberrecht bleibt davon jedoch unberührt.

Informationen zu den genannten und weiteren CC-Lizenzen finden Sie hier.

(Text entnommen aus: Was ist OER? von Team OERinfo für OERinfo – die Informationsstelle OER (http://www.open-educational-resources.de), CC-BY 4.0, OERinfo. Änderungen vorgenommen durch Tassja Weber)

Ansprechpartnerin

Dr. Tassja Weber

Higher Education Development Office

Koordination Online-Landesportal ORCA.nrw, Begleitung der DH.NRW-Förderlinien, Beratung zu Open Educational Resources (OER)

Tassja Weber
Phone:
+49 5251 60-4323
Office:
E3.101

Office hours:

By arrangement

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