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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Show image information

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Herausforderungen der Pluralität: Internationale Experten diskutierten bei Hannah-Arendt-Konferenz

Vom 13. bis 15. Dezember 2018 fand an der Universität Paderborn die Konferenz „Challenges of Plurality“ statt – die seit Jahren größte internationale Konferenz zur Philosophin und politischen Theoretikerin Hannah Arendt. Mehrere führende Arendt-Forscherinnen und –forscher waren zu Gast. Die Keynote hielt Prof. Dr. Linda Zerilli von der University of Chicago über „Democratic Truth-Telling in an Age of ‘Alternative Facts’”.

Mit über 40 Speakern aus 15 Ländern zeigte die Veranstaltung das weltweit steigende Interesse an Hannah Arendts Gedanken. Vertreten waren mehrere akademische Disziplinen wie Philosophie, politische Theorie, Rechtswissenschaften, Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Medienwissenschaften und Theologie. Die Idee, etablierte Forscherinnen und Forscher, die in der aktuellen Arendt-Forschung den Ton angeben, mit jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammenzubringen, erwies sich als sehr erfolgreich. Durch neuartige Ansätze, die bisher wenig erforschte Aspekte von Arendts Schriften in neuen theoretischen Konstellationen darstellen, kam es zu einem regen Austausch und Diskussionen. Nicht nur der für die Konferenz zentrale Begriff der Pluralität wurde in seiner Aktualität aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Auch Arendts Beiträge zur Migration, Totalitarismus, Demokratie und politischer Freiheit sowie das Potenzial ihrer Theorie für die kritische Auseinandersetzung mit elektronischen Medien wurden diskutiert.

Die Veranstaltung erregte internationales Interesse und versammelte Publikum aus mehreren europäischen und außereuropäischen Ländern. Studierende der Universität Paderborn waren ebenfalls zahlreich vertreten.

Die Konferenz wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und von Prof. Dr. Tobias Matzner (Institut für Medienwissenschaften), Dr. Maria Robaszkiewicz (Institut für Humanwissenschaften/Philosophie) und Prof. Dr. Jochen Schmidt (Institut für Evangelische Theologie) in Kooperation mit dem Center History of Women Philosophers and Scientists der Universität Paderborn organisiert.

Die Konferenz wurde von einem Projektseminar von Dr. Maria Robaszkiewicz begleitet. Die studentischen Projekte können auf der Homepage der Konferenz angesehen werden: upb.de/hannaharendt2018.

Weitere Informationen zum Center History of Women Philosophers and Scientists: https://historyofwomenphilosophers.org.  

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