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Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung Graduiertenkolleg Automatismen

Habitualisierte Individualität, verkörperte Toleranz und autonome Normalität – eine soziologische Befragung vermeintlicher Selbstverständlichkeiten

Vortrag von Nina Degele (Freiburg) am 3. Februar 2016 (Achtung: Mittwoch)

Die Soziologin Nina Degele (Freiburg) wird am kommenden Mittwoch die Ringvorlesung des Paderborner Graduiertenkollegs „Automatismen“ gestalten: Der Vortrag mit dem Titel "Habitualisierte Individualität, verkörperte Toleranz und autonome Normalität – eine soziologische Befragung vermeintlicher Selbstverständlichkeiten“ ist Teil des aktuellen Ringvorlesungs-Programms, das sich im Wintersemester 2015/2016 dem Thema „Verkörperung und Materialisierung“ widmet. Die Veranstaltung beginnt wie gewohnt um 18:15 Uhr und findet diesmal in Raum E2.122 statt. Interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen!

Zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Wertebestand gehört ein weitgehend geteiltes Selbstverständnis von Individualität, Autonomie und Toleranz. Das klingt schmeichelhaft. Was damit verbunden ist, wie sich dies anfühlt und schließlich erforschen lässt, ist Thema des Vortrags. Nina Degele wird hierzu auf alltägliche Beispiele im Zusammenhang mit Studien zu Schönheitshandeln, Schmerz, Fußball und Testosteronwissen rekurrieren.

Nina Degele studierte Soziologie, Sinologie, Politische Wissenschaften, Psychologie und Philosophie in München und Frankfurt. Nach einer Gastprofessur für Forschung und Lehre an der University of Minneapolis in Minnesota vertrat sie den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie / Gesellschaftsanalyse am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück sowie eine Professur für Soziologie und empirische Geschlechterforschung am Institut für Soziologie der Universität Freiburg. Seit 2000 ist sie Professorin für Soziologie und empirische Geschlechterforschung am Institut für Soziologie und Mitglied des Vorstands des Zentrums für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) an der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Modernisierung und Gesellschaftstheorie, Soziologie der Geschlechterverhältnisse, Körper und Sport, dem Zusammenhang von Wissen, Wissenschaften und Technik sowie qualitativer Methoden.

Das detaillierte Programm der aktuellen Ringvorlesung im Wintersemester 2014/2015 sowie weitere Informationen zum Forschungsprofil des DFG-Graduiertenkollegs „Automatismen – Kulturtechniken zur Reduzierung von Komplexität“ finden Sie unter http://www.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/gk-automatismen/.

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