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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Show image information

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Reger Austausch zu elektronischen Prüfungsformaten beim E-Prüfungs-Symposium 2015 in Paderborn

Rund 130 Verantwortliche aus Wissenschaft und Hochschulverwaltung trafen sich am 18. und 19. November im Hotel Aspethera in Paderborn zum zweiten „E-Prüfungs-Symposium“ (ePS). Im Zentrum der Vorträge standen Fragen um Infrastruktur, Technik, Organisation, Recht, Didaktik und Qualitätssicherung zum Thema elektronische Prüfungs- und Assessmentverfahren.

Die Tagung wurde unter der Federführung von Prof. Dr. Dorothee M. Meister (Medienpädagogik und empirische Medienforschung) und Prof. Dr. Gudrun Oevel (IMT Medien) von der Universität Paderborn organisiert. Beide Professorinnen, die aktuell das vom Land NRW geförderte Projekt „E-Assessment NRW“ realisieren, zeigten sich außerordentlich zufrieden mit dem Tagungsverlauf: „Wir haben von den Teilnehmenden durchweg positives Feedback erhalten“, so Meister.

Die Veranstaltung bot neben vielfältigen Informationen auch exzellente Gelegenheit zum Austausch und Networking für die Teilnehmer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beide Veranstaltungstage wurden jeweils durch einen Impulsvortrag eröffnet. Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg, ausgezeichnet mit dem Ars legendi-Preis für „Digitales Lehren und Lernen“ vom Deutschen Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz, lieferte mit seiner Keynote „Hochschullehre digital – Elektronische Test- und Prüfungsszenarien“ einen umfassenden Überblick, insbesondere über Organisations- und Didaktikfragen von E-Assessments. Dass bei der Verwendung von E-Assessments auch rechtlichen Fragestellungen eine große Bedeutung zukommt, zeigte sich in der Keynote von Prof. Dr. Michael Beurskens von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der Vortrag zum Thema „Prüfungen am Computer - Möglichkeiten und Gefahren aus rechtlicher Sicht“ führte zu engagierten Diskussionen. Auch die ergänzenden Programmangebote wie der Workshop „Digitales Prüfen – Neue Formen entwickeln“ von Dr. Lutz Goertz vom MMB Institut für Medien und Kompetenzorientierung sowie zahlreiche Posterpräsentationen mit Beiträgen der Tagungsteilnehmer*innen stießen auf reges Interesse.

Insgesamt zeigte die Tagung, dass das Thema elektronische Prüfungsverfahren zunehmende Relevanz für die universitäre Lehre erfährt. Für 2016 ist bereits das dritte E-Prüfungs-Symposium an der RWTH Aachen geplant. Die Dokumentation des ePS 2015 (Vortrags- und Posterpräsentationen) wird in Kürze unter www.e-pruefungs-symposium.de veröffentlicht.

The University for the Information Society