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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Show image information
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Show image information
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Show image information
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Show image information
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Show image information

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Universität Paderborn macht Ernst beim Nichtraucherschutz: Uni per Dienstanweisung durch Rektor und Kanzler komplett rauchfrei

Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 16.10.2006 in Kraft

Die Universität Paderborn macht jetzt Ernst beim Nichtraucherschutz. Seit Ende der 90er Jahre war das Rauchen in den meisten Bereichen der Hochschule bereits verboten. Nun haben Rektor Prof. Dr. Nikolaus Risch und Kanzler Jürgen Plato per Dienstanweisung den Bereich der Uni für komplett rauchfrei erklärt.

Die Dienstanweisung im Wortlaut: "Sehr geehrte Damen und Herren, Tabakrauch stellt nicht nur für die RaucherInnen sondern auch für NichtraucherInnen eine Gesundheitsgefahr dar. Nach § 5 der Arbeitsstättenverordnung vom 12. August 2004 hat der Arbeitgeber "die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind". Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die MitarbeiterInnen gesundheitlich gefährdet sehen oder nicht. Der Arbeitgeber hat von sich aus zumindest in den Fällen Maßnahmen zu ergreifen, in denen der Nichtraucherschutz nicht gewährleistet ist. Das ist z.B. dann der Fall, wenn in einem Raum geraucht wird, in dem sich NichtraucherInnen zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung aufhalten müssen.

Die Auswahl von Maßnahmen zum Nichtraucherschutz steht nicht unter der Maxime, den Raucher möglichst wenig einzuschränken, sondern den Nichtraucher möglichst umfassend in seiner Gesundheit zu schützen. Für Hochschulen mit ständigem Kommen und Gehen einer großen Zahl Menschen ist ein generelles betriebliches Rauchverbot die effektivste Maßnahme, da hierdurch ein Kontakt des Nichtrauchers mit tabakrauchhaltiger Luft von vornherein und in vollem Umfang ausgeschlossen wird.

Es gilt für alle Bereiche, bis auf weiteres, folgende Dienstanweisung zum Schutz der Nichtraucher:

  • In Arbeits- und Büroräumen gilt ein generelles Rauchverbot.
  • In Konferenz- und Schulungsräumen sowie in Hörsälen und Seminarräumen, Laboratorien und Werkstätten gilt ein generelles Rauchverbot. Das gilt auch für Dienstfahrzeuge.
  • In Aufenthalts-, Pausen-, Ruhe- und Bereitschaftsräumen gilt ein generelles Rauchverbot.
  • In allen sonstigen Räumen (z.B. Warteräumen, Aufzüge, Treppenhäusern und Gängen, Foyers, Wasch- und Umkleideräumen sowie auf Toiletten) gilt ebenfalls ein generelles Rauchverbot.

Bei Sitzungen und sonstigen dienstlichen Zusammenkünften hat die Sitzungsleitung durch eine entsprechende Pausengestaltung für einen Ausgleich der Belange von nicht rauchenden und rauchenden Personen zu sorgen.

Die Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 16.10.2006 in Kraft und wird nach zwei Jahren evaluiert. Gleichzeitig tritt die Dienstanweisung vom August 2004 außer Kraft. Mit freundlichen Grüßen, Rektor Prof. Dr. Nikolaus Risch, Kanzler Jürgen Plato."

Auch das Studentenwerk Paderborn schließt sich den Maßnahmen an: Geschäftsführer Johannes Freise freut sich über diese Entwicklung. Seit ca. einem Jahr ist das Verwaltungsgebäude des Studentenwerks rauchfrei und die Cafete erhielt im April 2006 vom Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen eine Auszeichnung als Cafe mit der besten Vorkehrung zum Nichtraucherschutz in Paderborn.

Für das Mensafoyer wurde ebenfalls mit dem beginnenden Wintersemester eine neue Lösung gefunden. Hier gilt ab jetzt die "Fetenregelung". Dieses bedeutet: Tagsüber ist das Mensafoyer komplett rauchfrei. Erst ab 18.00 Uhr darf geraucht werden. Mit dieser Regelung ist es möglich, den unterschiedlichen Nutzungen des Mensafoyers gerecht zu werden. Tagsüber gibt es keine Rauchbelästigung und abends können die Feten von den Studierenden wie gewohnt durchgeführt werden. Hier sah der nun ausscheidende AStA-Vorsitzender Jan D. Rieke wenig Chancen, auch die Feten in der Praxis rauchfrei durchzusetzen, so dass das Studentenwerk mit der "Fetenregelung" den Ansprüchen der Studierenden entgegen kam. Auch der neue AStA mit dem Vorsitzenden Ishaq Nasserry befürwortet diese Lösung.

The University for the Information Society