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Willkommen an der Universität Paderborn. Show image information
Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn. Show image information
Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn. Show image information
Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer. Show image information
Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet. Show image information

Start ins Wintersemester 2017/18

Willkommen an der Universität Paderborn.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn.

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Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer.

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Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

"The best way to predict the future is to invent it" – Dr. Alan Kay war Gastreferent bei der offiziellen Eröffnung des Gebäudes O

Seine hervorragende Funktionalität beweist das neue Gebäude O der Universität Paderborn bereits seit letztem Jahr. Nun fand im festlichen Rahmen auch offiziell die Einweihungsfeier des 7.000 qm umfassenden Gebäudes statt. Mit Dr. Alan Kay war dabei ein ganz besonderer Hauptreferent anwesend.

Der international renommierte US-Informatiker prägte nämlich den Spruch "The best way to predict the future is to invent it", der an zwei Seiten des O-Gebäudes angebracht ist. Alan Kay hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten zu grafischen Oberflächen und Animationen wesentlich zur Bedienbarkeit von Computern beigetragen. Seine Innovationen wurden erfolgreich in Unternehmen wie Atari, Apple, Walt Disney Imagineering und Hewlett-Packard umgesetzt.

Kay gilt als einer der Väter der objektorientierten Programmierung und war Anfang der 70er Jahre maßgeblich an der Entwicklung der Programmiersprache Smalltalk beteiligt. Er entwickelte zudem das Dynabook-Konzept, das die Grundidee der Laptops und Tablet-Computer formulierte. Darüber hinaus wird er als Architekt der modernen fensterbasierten grafischen Bedienoberflächen angesehen. Für diese Arbeiten erhielt er 2003 den Turing-Award, die höchste Auszeichnung für Informatiker.

Die Idee, die Aussage von Kay an das Gebäude O anbringen zu lassen, kam von den beiden Paderborner Informatikprofessoren Dr. Marco Platzner und Dr. Holger Karl: "Der Ausspruch erfasst das Wesen der Informatik. Kaum eine andere Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten den Alltag der Menschheit so sehr durch ihre Erfindungen verändert. Durch die kurzen Innovationszyklen unserer Disziplin und die enge Verbindung von Theorie und Praxis bedeutet die Vorhersage der Zukunft meist auch ihre Erfindung."

Kay selbst zeigte sich in seinem Gastvortrag durchaus bewegt, dass seine Aussage ihren Weg an die Universität Paderborn gefunden hat und dort nun die Studierenden motiviert. "Die Zukunft liegt in unserer Hand und es liegt an uns und unseren Ideen, wie sie aussehen wird", so Kay. Wichtig sei dafür allerdings, nicht nur zu forschen und Theorien zu entwickeln, sondern die Ideen auch praktisch voranzubringen. "Wissen ist Silber. Es wird erst durch den Willen, es praktisch anzuwenden, zu Gold."

Kay wendet sein Wissen auf seine eigene Art und Weise an. Der Wissenschaftler ist Gründer und Präsident des Viewpoints Research Institute. Einer non-profit-Organisation, die sich mit dem Einsatz von Computern für das Lernen und die Ausbildung beschäftigt und gleichzeitig Berater für das "One Laptop per Child"-Projekt. Erklärtes Ziel des Instituts und des Projekts ist es, besonders Kinder und Jugendliche in den Entwicklungs- und Schwellenländern mit den modernen Informationstechnologien vertraut zu machen. Aus den Händen von Uni-Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch erhielt er dafür eine Spende der Hochschule.

"Wir als Universität der Informationsgesellschaft wissen ganz genau um die Bedeutung der modernen Informationstechnologien für die Gesellschaft der Zukunft. Die Informatik hat an unserer Universität immer wieder Maßstäbe gesetzt und wird es auch weiterhin machen", so Prof. Risch. Die Hochschulleitung sei "sehr stolz darauf, im Gebäude O die Computerwissenschaften zusammenfassen zu können und somit noch mehr Qualität in Forschung, Lehre und Service zu ermöglichen."

Neben zwei Hörsälen mit insgesamt 360 Sitzplätzen sowie weiteren Seminar- und Laborräumen bietet das Gebäude Platz für die Rechnerinfrastruktur des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (IMT), das Paderborner Zentrum für Paralleles Rechnen (PC²) und weitere Forschungsgruppen der Informatik. Dementsprechend sprach die Prodekanin des Instituts für Informatik, Prof. Dr. Heike Wehrheim, von einem "besonderen Gebäude, durch das wir exzellente Bedingungen bekommen haben."

Annette Storsberg, Ministerialdirigentin aus dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW: "Die stetigen Bemühungen der Universität Paderborn in der Lehre und der Forschung, immer neue Maßstäbe zu setzen, werden in Düsseldorf mit Wohlwollen gesehen. Durch das neue Gebäude ist die Hochschule einen weiteren Schritt nach vorne gegangen", lobte Storsberg. Dr. Reginbert Taube, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB), betonte, dass die Universität, das Land und der BLB gemeinsam viel erreicht hätten. "Wir wollen auch weiterhin die Zukunft gestalten und in Paderborn erstklassige Bedingungen für Forschung und Lehre garantieren." Jörn Tillmanns, Fachschaft Mathematik/Informatik, und Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, sehen die Universität und die Fakultät als Ganzes mit dem O-Gebäude auf dem richtigen Weg.

Im Anschluss an die Festveranstaltung standen die Türen des Gebäudes für alle interessierten Besucher offen. Zahlreiche wissenschaftliche Projekte wurden vorgestellt und erlebbar gemacht. Darunter unter anderem ein fliegendes, drahtloses Sensornetz mit Mikrokoptern, eine intelligente Prothesensteuerung und das Security Lab.

The University for the Information Society