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Universität Paderborn Show image information

Universität Paderborn

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Universität Paderborn erfolgreich beim Professorinnenprogramm – Insgesamt 997.000 Euro für drei Professuren eingeworben

Professorinnenanteil mit 27,5 Prozent weit über bundesdeutschem Durchschnitt

Die Universität Paderborn hat sich mit ihrem Gleichstellungskonzept erfolgreich auf das Professorinnenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. Sie erhielt jetzt die Bewilligung der letzten von insgesamt drei beantragten Professuren mit einem Gesamtvolumen von 997.000 Euro. Der Universität ist es gelungen, bereits drei hochkarätige Wissenschaftlerinnen auf diese Professuren zu berufen: Die Physikerin Prof. Dr. Christine Silberhorn, die 2011 den Leibniz-Preis verliehen bekommt, die Germanistin Prof. Dr. Britt-Marie Schuster sowie die Soziologin Prof. Dr. Birgit Riegraf.

Die Physikerin Prof. Dr. Christine Silberhorn erhielt 2010 einen Ruf nach Paderborn. Sie forscht im Bereich der Quantenoptik und wurde bereits mehrfach für ihre Forschungstätigkeit ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Leibniz-Preis 2011, der höchsten Auszeichnung im deutschen Wissenschaftsbetrieb, dessen jüngste Trägerin sie mit 36 Jahren in 2011 ist. Die Germanistin Prof. Dr. Britt-Marie Schuster forscht seit 2009 in Paderborn zu Jüngerer Sprachgeschichte und Medienlinguistik. Ebenfalls 2009 berufen wurde Prof. Dr. Birgit Riegraf auf den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie. Seit diesem Jahr ist sie Sprecherin der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Ziel des 2007 eingeführten Professorinnenprogramms ist es, langfristig mehr führende Positionen in der Wissenschaft mit Frauen zu besetzen. Seitens des  BMBF und der Bundesländer werden zu gleichen Anteilen insgesamt 150 Millionen Euro für dieses Programm zur Verfügung gestellt. Bislang wurden 200 Professuren im Rahmen der Initiative vergeben. In den Förderrunden konnten pro Hochschule bis zu drei Professuren eingeworben werden – Paderborn gehört damit zu den Institutionen, die den maximalen Rahmen ausgeschöpft haben.

Mit einem Professorinnenanteil von aktuell 27,5 Prozent liegt die Universität Paderborn weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt (circa 17 Prozent). Irmgard Pilgrim, Gleichstellungsbeauftragte der Universität: „Die erfolgreiche Einwerbung von drei Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung einer nachhaltigen Gleichstellungsstrategie an unserer Hochschule. Die Universität ist hoch motiviert, die ehrgeizigen Ziele ihres Gleichstellungskonzeptes engagiert weiter zu verfolgen.“

Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch betont: „Bereits 2009 wurde die Universität Paderborn für ihr überzeugendes Gleichstellungskonzept mit dem Genderpreis des Landes NRW ausgezeichnet. Ebenfalls 2009 erhielt sie das Prädikat Total E-Quality (TEQ) für eine chancengerechte Personalpolitik. Darüber hinaus wurde ihr bereits mehrfach das Zertifikat ‚Familiengerechte Hochschule‘ verliehen.“

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