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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Show image information

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Department Sport und Gesundheit der Universität Paderborn verlieh „Paderborner Preis der Sportwissenschaft“ an Laura Stritt und Dorothee Neuhaus

Seit 1998 gehört die Verleihung des „Paderborner Preises der Sportwissenschaft“ fest in den vorweihnachtlichen Terminkalender der Universität Paderborn. Das Department Sport und Gesundheit der Fakultät für Naturwissenschaften richtete am 15.12. die Veranstaltung zur Ehrung hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten und sportlicher Leistungen erstmals in der Sporthalle des Instituts für Sportwissenschaft aus.

„Das Jahr hat für das Department Sport und Gesundheit einige Veränderungen gebracht, weil wir einen Generationenwechsel vollzogen haben. Diese Herausforderung haben wir bewältigt“, so Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck. Der Geschäftsführende Direktor des Departments zeigte sich zuversichtlich, dass der Aufbau des Arbeitsbereichs Sportpsychologie 2011 entscheidend voranschreiten werde. Der Sport sei an der Universität mit etwa 1.000 Studierenden, den Baumaßnahmen und in der Forschung gut aufgestellt.

So sah das auch Prof. Dr. Hans-Joachim Warnecke, Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften. Er sprach zudem über den guten Zusammenhalt in der Fakultät und zwischen den so unterschiedlichen Departments. Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch betonte in seinem Grußwort: „Es hat sich gelohnt, in den Sport zu investieren. Die Universität erwartet nun natürlich, dass die Entwicklungen positiv vorangehen.“

Prof. Risch dankte auch der Sparkasse Paderborn, die den Preis der Sportwissenschaft von Beginn an unterstützt hat. Laut Hans Laven, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Paderborn, könne sich die Universität auch künftig  auf sie verlassen. „Besonders der Sport gibt der Gesellschaft Stabilität und Zusammenhalt.“

Der Preis ging in diesem Jahr an Laura Stritt und Dorothee Neuhaus, die für ihre Diplomarbeiten ausgezeichnet wurden. Dr. Heiko Meier über Laura Stritt: „Sie hat ein Problem in den Fokus gerückt hat, das uns alle angeht: Die Zukunft der Vereine mit Blick auf das ehrenamtliche Fundament.“ Die 26-Jährige habe herausgearbeitet, dass Vereine reagieren müssten, um nicht existenzbedrohende Lücken in der Führungsebene entstehen zu lassen.

Dorothee Neuhaus beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit der Taktik von Freistößen und Eckbällen im Frauenfußball. Dafür untersuchte sie sämtliche Spiele der Frauen-Fußball-WM 2007 und arbeitete dafür vier Wochen lang in der FIFA-Zentrale in Zürich. „Ein Ergebnis ist u. a., dass sich die Taktik im Frauenfußball nicht sehr vom Männerfußball unterscheidet“, so Prof. Dr. Norbert Olivier in seiner Laudatio. Die beiden Preise der Sportwissenschaft sind jeweils mit 500 Euro dotiert.

Das Department Sport und Gesundheit vergab weitere Auszeichnungen für herausragende Bachelorarbeiten an Lisa Hagen, Max Niemeyer und David Stoffel. Geehrt wurden zudem erfolgreiche Sportler und erstmals auch Trainer des Jahres 2010, z. B. Uli Kussin, der die Volleyballer der DJK Delbrück in der 2. Bundesliga betreut. Carmen Peters hatte im Tennis in den letzten drei Jahren besonders in den USA Erfolge. Karin Schmalfeld sicherte sich 2010 drei Deutsche Meistertitel im Orientierungslauf. Stefan Parensen schaffte den Sprung in den Profikader des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn 07.

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