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Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Universität Paderborn: 10. Verleihung des Paderborner Preises der Sportwissenschaften – Marcel Pillath und Jan Moritz Lichte für herausragende Arbeiten geehrt

„Dieser Preis ist ein stabilisierendes Element“, brachte es Prof. Dr. Norbert Olivier, geschäftsführender Direktor des Departments Sport und Gesundheit der Fakultät für Naturwissenschaften, auf den Punkt. Trotz aller Veränderungen und Entwicklungen innerhalb der Sportwissenschaften ist die jährlich im Dezember stattfindende Verleihung des „Paderborner Preises der Sportwissenschaften“ aus dem Terminkalender der Universität nicht mehr wegzudenken.

„Die Studierenden sind unsere besten Botschafter. Es ist uns daher eine Freude, immer wieder einige auf Grund von hervorragenden Leistungen ehren zu können“, sagte Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Frick. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die beiden Diplom-Sportwissenschaftler Marcel Pillath und Jan Moritz Lichte, die beide herausragende Diplomarbeiten erstellten.

Wie Prof. Dr. Dr. Sebastian Braun in seiner Laudatio auf Pillath herausstellte, habe dieser die Messlatte mit Beginn seines Studiums hoch angesetzt und sie dann permanent übersprungen – zuletzt mit seiner Arbeit über das Phänomen der sozialen Ungleichheit. „Er ist unglaublich interessiert an vielen Dingen und ein konstruktiver Mitarbeiter. Dies führte sogar so weit, dass er eine eigene unternehmerische Idee im Bereich des Nachwuchssports entwickeln und dafür Drittmittel einwerben konnte“, lobte Braun.

Ähnlich fleißig und erfolgreich war auch Jan Moritz Lichte, der sich mit dem „Expliziten und impliziten Taktiktraining bei Nachwuchsfußballspielern mit Handlungs- und Lageorientierung“ auseinander setzte und in diesem Rahmen zudem noch eigene experimentelle Untersuchungen anstellte. „Er ist aus der Uni herausgegangen und hat sich mit Erfolg der Arbeitsgruppe von Markus Raab, dem derzeit führenden Experten auf diesem Gebiet, angeschlossen. Raab bewertete Lichtes Arbeit mit einer 1,0“, betonte Olivier, der als Laudator fungierte.

Er hoffe nun, dass Lichte trotz seiner Arbeit als stellvertretender Leiter des Nachwuchszentrums des SC Paderborn 07 und als Co-Trainer der dortigen U23 die Zeit findet, seine Arbeit zu veröffentlichen. Gesponsert wurde der mit jeweils 500 Euro dotierte Preis der Sportwissenschaften wieder von der Sparkasse Paderborn, die seit der ersten Preisverleihung vor zehn Jahren dabei ist. „Wir sind gern zur Stelle, wenn es gilt, junge Menschen für außergewöhnliche Leistungen auszuzeichnen. Der Paderborner Preis der Sportwissenschaften ist ein fester Bestandteil der Sportförderung unseres Hauses“, so Hans Laven, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Paderborn.

Im Anschluss an die Preisverleihung fanden die Ehrungen der erfolgreichen Leistungssportlerinnen und Leistungssportler der Universität statt. Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck aus dem Department Sport und Gesundheit teilte die einzelnen Preisträger dabei den vier Elementen zu. Für Erde stand der Radsportler Hendrik Werner, der allein in diesem Jahr 30 Platzierungen sowie acht Siege feiern konnte. Das Element Wasser vertritt Urs-Hagen Schirbel. Der Schwimmer und Rettungsschwimmer feierte kürzlich einen Erfolg, als er bei den Rettungsschwimmen-Weltmeisterschaften in Berlin mit der Gurtrettungsstaffel den vierten Platz belegte.

Die Luft ist mit Sebastian Striewe, Volker Hegmann und Arne Steffen gleich dreifach besetzt. Die Sportler sind für den Volleyballverein DJK Delbrück aktiv und schafften 2008 den Aufstieg in die zweite Liga. Feuer teilte Brandl-Bredenbeck der heimischen Sieben-Kampf-Spezialistin Lilli Schwarzkopf zu, die bei den Olympischen Spielen in Peking den achten Platz belegt hatte.

„Die ausgezeichneten Leistungen sind ein Beleg dafür, dass die Sportwissenschaften in Paderborn auch weiterhin ein Leuchtturm in der Region OWL sein werden“, sagte Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies, Prodekanin der Fakultät für Naturwissenschaften. „Das Institut für Sportwissenschaften steht vor einem Umbruch. Bis 2012 werden vier von fünf Professuren neu besetzt. Aber wir haben ein langfristiges Konzept und sind auf einem guten Weg“, nahm Olivier das Lob zum Abschluss dankend auf.

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