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Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff) Show image information

Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff)

| Alexandra Dickhoff

Zwei auf einen Streich – Informatiker und Touris besuchen die UPB

Knackig kalt war es Ende Februar auf dem UPB-Campus. Doch selbst die eisigen Temperaturen am vergangenen Wochenende konnten zwei Alumni-Gruppen nicht davon abhalten, ihre ehemalige Uni wieder zu besuchen. Und so haben Informatik- und Geographie-Tourismus-Absolventen unser Angebot genutzt, Neues und Bekanntes im Rahmen einer Campus-Führung zu entdecken.

Los ging es mit einer Überraschungsführung für Geburtstagskind und Informatik-Alumnus Martin Funke, der 1988 sein Studium an der UPB begonnen hat. Seine Frau hatte den Besuch an der Uni organisiert und dazu auch noch einige Kommilitonen von damals eingeladen. Gemeinsam ging es los zu neuen und bekannten Uni-Plätzen. Im C1-Hörsaal erinnerte sich die Truppe an die Papierfliegerattacken auf einen geduldigen Mathematik-Professor, der die Angriffe mit Gelassenheit und dem Bibelspruch "Selig sind die Armen im Geiste, …" konterte. Mit diesem Professor haben sie dann auch noch über die, ihrer Meinung nach, ungerechtfertigt schweren Klausuraufgaben diskutiert. "Und das sogar mit Erfolg", erzählen die Ehemaligen schmunzelnd. "Die Bewertung der Klausur wurde ein bisschen zu unseren Gunsten geändert." Das Mensafoyer ist den Alumni ebenfalls im Gedächtnis geblieben: Früher wurde dort in einem Kasten mit Glasdeckel das Mensaessen des Tages präsentiert. Die dort ausgestellten Frikadellen wurden von der Truppe "Bremsklötze" getauft. Ob sich die Frikadellen als solche eignen, haben sie aber nie ausprobiert. Weiter ging es vorbei am Audimax, L- und O-Gebäude und der Baustelle des Y-Gebäudes. Der Rundgang endete mit einem Blick auf das P-Gebäude im Innenhof.

Als besonders muntere Truppe erwiesen sich die Teilnehmer der zweiten Campus-Tour: Mehr als zwanzig ehemalige Geographie-Tourismus-Studentinnen und -Studenten trafen sich zum ersten Mal seit Studienende wieder. In den 1990 Jahren waren sie an der Universität-Gesamthochschule eingeschrieben und hatten sich auch für die studentische Initiative ihres Studiengangs, "S.T.U.P.", engagiert. Dementsprechend viel hatten sich die Ehemaligen zu erzählen. In den Gesprächspausen haben sie dann Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung der UPB sowie Infos zu den neuen Gebäuden erhalten. Vieles auf dem Gelände kommt ihnen noch bekannt vor, auch wenn die Veränderungen im Detail liegen: Verschwunden sind z. B. die orangefarbenen Pinnwände mit den Klausurlisten, die an vielen Stellen in der Uni hingen. Sie erinnern sich: "Mit einem mulmigen Gefühl ist man damals dorthin gegangen und hat seine Matrikelnummer mit zittrigen Fingern gesucht." Zum Abschluss ging es in "ihren" alten Seminarraum N4.206, der mit den orangefarbenen Stühlen noch genauso aussieht wie damals. Ein giftgrünes, selbstgemischtes Getränk aus S.T.U.P.-Partyzeiten wird zum Anstoßen ausgegeben und alte Geschichten aus dem Studium werden ausgepackt: von der alten Dame, die einer Studentin den Schlafplatz ihres verstorbenen Mannes angeboten hat oder von der fußballbegeisterten WG, die ihr Wohnzimmer in einen Fußballplatz umgewandelt hat – komplett mit Kunstrasen, Trainerbank und Eckfahne. "Die zentrale Studienberatung hat uns damals ja vom Tourismus-Studium abgeraten. Aber arbeitslos – wie uns prophezeit wurde – sind wir nicht geworden", berichtet eine Ehemalige. Heute arbeiten sie in völlig unterschiedlichen Bereichen – Reise, Personal, Marketing – in Unternehmen in ganz Deutschland.

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