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Fachschule 4.0

Das Projekt Fachschule 4.0 verfolgt das Ziel, Handlungsfelder im Bildungsgang der Fachschule im Zuge Digitaler Transformation aufzudecken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Lehrkräften. Dazu werden fachbereichsübergreifenden Perspektiven verschiedener Standorte zusammengeführt. In einer ersten Phase werden Gestaltungsfelder aufgedeckt und daran anschließend in einer Zukunftswerkstatt standortspezifische Teilprojekte entwickelt, welche vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Berufspädagogik der Universität Paderborn wissenschaftlich begleitet werden. Darüber hinaus werden in verschiedenen Diskussionsrunden und -formaten zuvor ermittelte Handlungsfelder diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich zu entsprechenden Handlungsempfehlungen u. a. für die Nutzung der Selbstlernphasen in der Fachschule weiterentwickelt werden.

Das Projekt Fachschule 4.0 widmet sich den mit der Digitalen Transformation einhergehenden Veränderungsprozessen. Diese Prozesse betreffen alle Bereiche der Gesellschaft und haben tiefgreifende Auswirkungen insbesondere auf Arbeitsprozesse und deren Gestaltung. Sie führen zu einer Neuorganisation von Arbeit und allen damit verbundenen Zweigen wie Tätigkeiten, Arbeitsplätzen, Qualifikationsanforderungen oder Kompetenzen. Durch die Vernetzung von Mensch, Produkt und Maschine verändern sich ganze Geschäftsprozesse im Sinne von Industrie 4.0. Technische Innovationen und neue Geschäftsmodelle entstehen in immer kürzeren Zyklen und sorgen so für einen stetigen Wandel, der unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt (vgl. Jenewein 2017, S. 30). Die Berufliche Bildung ist von den Entwicklungen der Digitalen Transformation besonders betroffen. Wenn man den bisherigen Diskurs dazu betrachtet, wird die Perspektive der Lehrenden aber nur bedingt aufgenommen. Das Projekt Fachschule 4.0 versucht eben diese Perspektive aufzudecken und Handlungsfelder aus Sicht der Lehrenden am Berufskolleg aufzunehmen. Die Fachschule in NRW bietet dafür ideale Voraussetzungen. Die spezielle Zielgruppe angehender Führungskräfte und Unternehmensgründer sowie recht offen formulierte Curricula schaffen einen passenden Rahmen. Selbstlernphasen sind bereits curricular verankert und bieten Raum zur Gestaltung. Die Potenziale dieser Selbstlernphasen werden nach ersten Erkenntnissen von den Fachschulen bisher nur unzureichend genutzt und stehen daher im Zentrum des Erkenntnisinteresses. 

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Kontakt

Peter Rüsing

Wirtschafts- und Berufspädagogik

Peter Rüsing
Telefon:
+49 5251 60-4931
Büro:
Q1.457

Laufzeit

November 2017 – Dezember 2020

Publikationen

Digitale Transformation - Rezeption aus Sicht der Akteure in der Fachschule am Berufskolleg Link

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