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Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff) Bildinformationen anzeigen

Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff)

| Alexandra Dickhoff

Zurück an der Uni – 25 Jahre nach Studienbeginn besuchen UPB-Chemiker den Campus

1993 sind sie mit fünfzig anderen Erstsemestern in das Chemie-Studium an der damaligen Universität-Gesamthochschule gestartet. Letztes Wochenende haben sich 29 Ehemalige des Jahrgangs an der Universität wiedergetroffen. Organisiert wurde das Wiedersehen von Dr. Oliver Seewald und Dipl.-Ing. Michaela Schuster, die heute am Campus in der Technischen Chemie arbeiten. „Mehr als die Hälfte ist doch eine Superquote!“, freut sich Oliver Seewald über die vielen Teilnehmer bei seiner Begrüßung. Die Alumni erkunden anschließend den Campus, die NW-Halle, das Chemie-Gebäude K und „ihren“ alten Hörsaal A4.

Nach und nach treffen die Teilnehmer aus ganz Deutschland, Frankreich und Belgien in der NW-Halle ein. Zwischen Versuchsaufbauten, Maschinen, Pulvern und Flüssigkeiten kommen sie schnell ins Gespräch. „Hier sieht vieles noch wie früher aus“, finden die Ehemaligen. Ein Teilnehmer wirft in die Runde: „Funktionieren die Versuche denn heute wenigstens?“ und erntet einige Lacher. Paderborn war damals als Studienort für die Gruppe einfach praktisch, denn die Universität-Gesamthochschule bot einen Chemie-Studiengang mit Kurz- und Langzeitstudium an. Einige der Studienanfänger hatten bereits eine Ausbildung in der Tasche und konnten dann an der Gesamthochschule studieren. Durch die ersten Semester mit Vorlesungen und Seminaren in Mathe und Physik musste man sich durchbeißen, danach ging es aufwärts. Eine Ehemalige schmunzelt: „Chemiker sind Frustration gewöhnt, ohne depressiv zu werden.“ Durch den „Geheimgang“ zwischen Halle-NW, J-Gebäude und dem übrigen Campus – der, wie sie erzählen, früher auch schon mal genutzt wurde, um sich auf eine ausverkaufte Uni-Party einzuschmuggeln – geht es weiter in das für sie unbekannte K-Gebäude. Damals waren die Labore des Fachbereiches 13 noch im J-Gebäude untergebracht. Im K-Gebäude empfängt Privatdozent Dr. Hans Egold aus der Anorganischen Chemie die Gruppe. AC, OC, PC, NMR – Hans Egold ist gleich in seinem Element. Was sich für Nicht-Chemiker nicht erschließt, verstehen die Fachleute sofort. Zum Abschluss besuchen die Ehemaligen noch ihren ehemaligen Hörsaal A4, wo sie viele Stunden ihres Studiums verbracht haben. Dort hängt ein Periodensystem an der Wand und die Tafelaufschrift der letzten Vorlesung ist noch zu sehen. Das Thema: Molekülspektroskopie, H-Atom und H-ähnliche Ionen… damit kennt sich die Gruppe aus.

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