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Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff) Bildinformationen anzeigen

Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff)

| Alexandra Dickhoff

Sechs Monate mit dem Emeriti-Preis 2017: Theresa Günther blickt zurück

Im Herbst 2017 hat die Paderborner Sportstudentin Theresa Günther den Emeriti-Preis erhalten, mit dem ehemalige Professorinnen und Professoren der UPB Studierende für ausgezeichnete Leistungen im Studium, Auslandserfahrungen und soziales Engagement auszeichnen. Inzwischen ist für die 23-Jährige Halbzeit. Im Interview berichtet sie von ihren aktuellen Uni-Projekten, wie sie von der Förderung durch die Auszeichnung profitiert und von ihren Zukunftsplänen.

Sie kommen gerade von einer Ski-Exkursion aus Österreich zurück. Was haben Sie da genau gemacht? Die Exkursion war Bestandteil eines Uni-Moduls „Exkursionen organisieren, durchführen und gestalten“. Zu zweit haben wir die ganze Fahrt organisiert, vor Ort waren wir dann die Reiseleitung und haben uns um alles gekümmert.

Das hört sich für viele nach einer Menge Spaß an, macht aber bestimmt viel Arbeit. In den Vorbereitungen steckt ganz viel Arbeit… monatelang haben wir geplant, wann und wo wir hinfahren, wie viel es kostet, wie das passt mit Zimmer- und Essenswünschen, den Skikursen und den rechtlichen Konsequenzen und vieles mehr. Auch auf Notfälle waren wir vorbereitet, mit wichtigen Kontaktnummern von Verwandten zu Hause und Ärzten vor Ort. Aber es hat zum Glück alles super geklappt – auch mit den absoluten Anfängern – und niemand hat sich verletzt. Wir hatten auch einen Plan B, falls es keinen Schnee gegeben hätte. Aber das war kein Problem, wir haben sogar die Talabfahrt zum Hotel nutzen können. Das war natürlich perfekt.

Gibt es etwas Besonderes, dass Sie sich durch das Stipendium leisten konnten? Ich habe mir tatsächlich ein Buch zum Thema „Sportrecht“ – meinem Weiterbildungsstudiengang – gekauft. Es ist jetzt das teuerste Buch in meinem Schrank und hat 150 Euro gekostet. Ich hab erst lang überlegt und mir dann aber gesagt: „Das kann ich mir jetzt gönnen!“

Wie geht es nun weiter? Ich beginne jetzt mit meiner Bachelor-Arbeit zum Thema „Pausen-Express“. Ich möchte untersuchen, wie das Angebot neben der gesundheitlichen Komponente einen Beitrag für das Team und die Kommunikation leistet. Dann arbeite ich noch an einem großen Projekt gemeinsam mit fünf Kommilitonen. Wir befragen die Lehrerinnen und Lehrer in NRW zum Thema „Gesunde Lehrkräfte - gesunde Schule?“ zusammen mit dem „Verband für Bildung und Erziehung“. Da haben wir in den nächsten fünf Monaten genug mit zu tun. (lacht) Für den Master gehe ich dann wahrscheinlich nach Bochum an die Hochschule für Gesundheit und studiere „Gesundheit und Diversity in der Arbeit“.

Das Stipendium, das wir zusammen mit der Stiftung Studienfonds vergeben, hat ja nicht nur monetäre, sondern auch ideelle Komponenten. Haben Sie in den letzten sechs Monaten auch davon profitiert? Auf jeden Fall. Als erstes habe ich an einer Betriebsbesichtigung bei Follmann Chemie teilgenommen. Das hat mich sehr interessiert, da die gleichzeitig ihren Gesundheitstag hatten. Ich hab aber auch ganz viele andere Sachen, die nichts mit meinem Studium zu tun haben, ausprobiert. Richtig cool war der Workshop zum Thema „Improvisation“ am Theater Bielefeld. Da konnte ich vor den Klausuren noch mal ein bisschen Dampf ablassen. (Das Interview ist im März 2018 geführt worden.)

Die Vorstellung der aktuellen Emeriti-Preisträgerin Theresa Günther finden Sie hier.

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