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Programm

Tagungsprogramm KBBB 2016 Paderborn (August 2016)
Hier finden Sie das vollständige Tagungsprogramm zum Download in der Druckversion als PDF. Zudem finden Sie HIER das ausführliche Tagungsprogramm mit den Abstracts der Beiträge.

Tag 1: Mittwoch 28.09.16  
Zeit Programmpunkt  
09.00 - 10.00 Uhr                          Tagungsanmeldung
10.00 - 10.30 Uhr Tagungseröffnung und Begrüßung
10.30 - 11.15 Uhr Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Martin Heinrich, Universität Bielefeld, Vorstand der KBBB
11.15 - 12.00 Uhr Keynote: Norbert Maritzen, Direktor des Institutes Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), Hamburg
12.00 - 13.00 Uhr Mittagspause (Mensa, Cafeteria etc.) und Posterausstellung  
13.00 - 15.00 Uhr Session 1.1 Bildungspolitische Reformen und ihre Akteure
Session 1.2 Doktorandenforum
Session 1.3 Evidenzbasierung und Kooperationen
 
15.00 - 15.30 Uhr Kaffeepause
15.30 - 17.30 Uhr Round Tables
17.45 - 18.45 Uhr Mitgliederversammlung der KBBB
19.30 - offen Gesellschaftsabend mit Verleihung des Posterpreises  
Tag 2: Donnerstag 29.09.16
Zeit Programmpunkt
09.15 - 10.15 Uhr Keynote: Prof. Dr. Johannes Bellmann, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
10.15 - 10.30 Uhr Kurze Kaffeepause
10.30 - 12.00 Uhr Session 2.1 StEG-Bildungsmonitoring
Session 2.2 What works
Session 2.3 Akteure im bildungspolitischen Feld
12.00 - 12.45 Uhr Mittagspause (Stehcafé mit Imbiss)
12.45 - 14.15 Uhr Session 3.1 Schulqualität, Standards und externe Evaluationen
Session 3.2 Perspektiven von schulischen Akteuren
Session 3.3 Evidenz und ihre Reichweite
14.15 - 14.30 Uhr Wechselpause
14.30 - 16.00 Uhr Ausblick: Impulsvortrag und Abschlussdiskussion
Impulsvortrag: Prof. Dr. Nils Berkemeyer, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
Moderation der Abschlussdiskussion: Prof. Dr. Martin Heinrich
16.00 Uhr Ende der Tagung

Hinweis: Die Poster werden als Dauerausstellung präsentiert.

Eröffnungsvortrag (28.09.2016, 10.30 - 11.15 Uhr)
Prof. Dr. Martin Heinrich: Does dialogue work? – Governanceanalysen zur evidenzorientierten dialogischen Handlungskoordination in multipler Akteurskonstellation am Beispiel der Schulinspektion

Keynotevortrag (28.09.2016, 11.15 - 12.00 Uhr)
Norbert Maritzen: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Daten? Anspruch und Wirklichkeit einer Strategie des Bildungsmonitorings

Keynotevortrag (29.09.2016, 09.15 - 10.15 Uhr)
Prof. Dr. Johannes Bellmann: Selbstregulation im ständigen Abgleich von Sein und Sollen - Ansätze zu einer Theorie der Wirkungen und Nebenwirkungen datengetriebener Steuerung

Impulsvortrag (29.09.2016, 14.30 Uhr)
Prof. Dr. Nils Berkemeyer: Schulentwicklungsforschung - Quo vadis?

Round Tables (28.09.2016, 15.30 - 17.30 Uhr)

„Feldzugang - im Rahmen von Schul- und Unterrichtsforschung“
Dr. Martina Diedrich & Prof. Dr. Knut Schwippert
Moderation: Dr. Martina Diedrich (IfBQ, Hamburg)
Eingeladene Experten: Prof. Dr. Knut Schwippert (Universität Hamburg), Detlef Fickermann (IfBQ, Hamburg), Bernhard Gödde (Gymnasium Schloß Neuhaus, Paderborn); Svenja Bundt (IEA DPC)
Abstract:
Im Kern geht es bei diesem Round Table um die zunehmenden Probleme der Bildungsforschung, im Rahmen von empirischen Untersuchungen Zugang zum schulischen Feld zu bekommen. Angesichts der gestiegenen Zahl von Erhebungen im Rahmen großer internationaler wie nationaler Studien (PISA, IGLU, IQB-Ländervergleich, usw.) und zahlreicher Vorhaben der empirischen Bildungsforschung fühlen sich die Schulen zunehmend „überforscht“. Sie haben keine Kapazitäten mehr, um weitere Befragungen, insbesondere mithilfe schriftlicher Fragebögen, an ihren Schulen zuzulassen. Für die Forschungsseite erwächst daraus zunehmend das Problem, Primärdaten nicht mehr in ausreichender Quantität und Qualität generieren zu können, keine hinreichend großen Stichproben bzw. Rückläufe mehr zu erhalten und bei Längsschnitten mit erheblichen Ausfallraten rechnen zu müssen. Dieses Problem soll aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden.

"Bildungsoptionen auf der Flucht? Zur Handlungskoordination von Bildungspolitik, Bildungsforschung und pädagogischer Praxis mit Blick auf die Beschulung von Flüchtlingen"
Moderation: Prof. Dr. Martin Heinrich
Eingeladene Expertinnen und Experten: Sigrid Beer (MdL), Anette Seyer & Prof. Dr. Andreas Zick
Abstract:
Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung im deutschen Schulsystem aufzunehmen, stellt kein Novum dar. Gleichwohl erscheinen sowohl Bildungspolitik, Bildungsforschung als auch pädagogische Praxis derzeit von den Entwicklungen überrollt zu werden. Governanceanalytisch betrachtet erfolgt die neue Handlungskoordination auf ganz unterschiedlichen Wegen und mit divergierenden Medien, je nachdem, welcher Akteursgruppe man angehört. Im Roundtable möchten wir die unterschiedlichen Perspektiven der Akteurinnen und Akteure aus Bildungspolitik, Bildungsforschung und pädagogischer Praxis zusammenführen. Als Mitglied des Schulausschusses wird die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer (Bündnis 90/Die Grünen) von den bildungspolitischen Bemühungen und Aktivitäten im Land Nordrhein-Westfalen berichten, die wiederum gespiegelt werden mit Erfahrungen aus der Praxis der Schulleiterin eines Bielefelder Berufskollegs aus dem Übergangssystem, das derzeit ca. 200 Jugendliche mit Fluchterfahrung aufgenommen hat, Anette Seyer (BAJ e.V.). Die Perspektive der Bildungsforschung auf das Phänomen „Flucht“ wird von Prof. Dr. Andreas Zick, dem Leiter des interdisziplinären Instituts für Konflikt und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld sowie Preisträger des DFG-Communicator Preises 2016, vertreten. Moderiert wird der Roundtable vom Wissenschaftlichen Leiter der NRW-Versuchsschule Oberstufen-Kolleg, an der ebenfalls Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung aufgenommen wurden, Prof. Dr. Martin Heinrich. An den Bielefelder Versuchsschulen Laborschule & Oberstufen-Kolleg sollen im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten weiterführende Konzeptionen zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrung erarbeitet werden. Damit sind im Roundtable die unterschiedlichen Perspektiven auf Bildungspolitik, Bildungsforschung und Bildungspraxis mehrfach vertreten, so dass sehr wahrscheinlich ein nicht unbedingt kohärentes, wohl aber sehr ausdifferenziertes Bild des Phänomens in seiner derzeitigen Konstellation sichtbar werden sollte.

Die Universität der Informationsgesellschaft