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Statistiken über die Frauen- und Männeranteile an den Studierenden und Beschäftigten der Universität Paderborn

Die Universität Paderborn erhebt regelmäßig geschlechtsdifferenzierte Daten über die Studierenden und Beschäftigten. Diese geschlechtsspezifischen Statistiken bilden die Grundlage für die Analyse der Situation von Frauen im Wissenschaftsbereich und beschreiben die Entwicklung der Frauenanteile an den verschiedenen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen der Universität Paderborn. Die Statistiken zeigen Handlungsbedarfe auf und bilden die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

Den Statistiken liegen die Daten des Studierenden- und Absolventenspiegels der Universität Paderborn sowie der Verwaltung, Dezernat 1.3, zugrunde.

Detaillierte Statistiken

Studierende

Die Anteile von Frauen und Männern an den Studierenden der Universität Paderborn haben sich in den letzten Jahren immer weiter angeglichen. Der Studentinnenanteil lag 1999 bei 40,6% und stieg bis 2016 auf 47,9%.

Absolventinnen und Absolventen

Das Diagramm zeigt die Entwicklung der Absolvent_innenzahlen seit 1999. Bis zum Jahr 2004 glichen sich die Anteile von Studentinnen und Studenten an den Absolvent_innen der Universität Paderborn immer weiter an. 2004 schlossen erstmals mit einem Anteil von 51,1% mehr Frauen als Männer ein Studium an der Universität Paderborn ab. Seitdem ist, mit jährlichen Schwankungen, das Verhältnis von Frauen und Männern an den Absolvent_innen ausgeglichen. Im Jahr 2015 lag der Anteil der Absolventinnen bei 53,8%.

Promovierende

1999 lag der Frauenanteil an den Promotionen der Universität Paderborn bei 21,6%. Trotz hoher Absolventinnenanteile von ungefähr 50 % gibt es immer noch eine deutliche Differenz zwischen der Anzahl der Promovendinnen und der Anzahl der Promovenden. Der Frauenanteil an den Promotionen lag 2015 bei 26,1%.

Mittelbau

Frauen sind im Bereich des Mittelbaus der Universität Paderborn trotz eines Anstiegs im Betrachtungszeitraum immer noch deutlich unterrepräsentiert. Der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal und an den wissenschaftlichen Beamten stieg von 17,5% im Jahr 1999 auf 40,2% im Jahr 2015. Im Jahr 2016 stagnierte der Anteil der Frauen, im Vergleich zum Vorjahr, mit einer Prozentzahl von 39,8. 2017 erhöhte sich der weibliche Anteil des Mittelbaus um 2%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

Juniorprofessuren

Der Frauenanteil an den Juniorprofessuren an der Universität Paderborn hat sich in den letzten 13 Jahren sehr verändert. Noch im Jahre 2004 und 2005 wurden 87,5% bzw. 100% aller Juniorprofessuren von Männern besetzt. 2014 und 2015 erreichte der Anteil der Frauen an den Juniorprofessuren seinen Höhepunkt, mit 58,8%. Seither ist der weibliche Anteil mit 56,5% im Jahre 2017 wieder leicht abgefallen.

Für die Juniorprofessuren an der Universität Paderborn liegen Datensätze erst ab dem Kalenderjahr 2004 vor.

W2/C3-Professuren

Der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren ist seit 1999 stark gestiegen. 1999 waren nur 12,7% der C3-Professuren mit Frauen besetzt. Der Frauenanteil stieg dann auf 38,2% im Jahr 2011. Nach einem kurzen Rückgang im Jahr 2012 auf 34,72% stieg der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren bis zum Jahr 2016 auf 45,6%. 2017 sank der Frauenanteil um 0,1 Prozentpunkt.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

W3/C4-Professuren

Frauen sind in der Besoldungsstufe W3/C4 trotz eines Anstiegs im Betrachtungszeitraum immer noch deutlich unterrepräsentiert. Während der Anteil der Frauen an allen Professuren der Universität Paderborn 2017 bei 36,5% liegt, sind 26,1% aller W3/C4-Professuren mit Frauen besetzt. 1999 betrug der Frauenanteil an den W3/C4-Professuren lediglich 7,4%.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

Professuren gesamt

Bei dem Frauenanteil an den Professuren nimmt die Universität Paderborn seit vielen Jahren eine Spitzenposition im Landes- und Bundesvergleich ein. 2017 lag der Frauenanteil an den Professuren bei 36,5%. 1999 waren an der Universität Paderborn lediglich 10,0% der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

Qualifikationsstufen

Das Diagramm zeigt die „idealtypischen“ Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Hochschulkarriere und die jeweilige Geschlechterverteilung in diesen Stufen an der Universität Paderborn im Jahr 2012, angefangen vom Studierendenstatus bis hin zur Professur. Die ersten beiden Qualifikationsstufen Studierende und AbsolventInnen durchlaufen Frauen und Männer mit annähernd gleicher Häufigkeit. In den folgenden Qualifikationsstufen nimmt der Frauenanteil rapide ab. 2015 lag der Frauenanteil aber auch an den Promotionen bei 26,1% und bei den Professuren bei 34,3%.

Die Universität der Informationsgesellschaft