Ein Glaukom ist eine Augenerkrankung, die meist mit einem erhöhten Augeninnendruck erinhergeht. Die Druckerhöhung wird duch eine Behinderung des Kammerwasserabflusses ausgelöst.
Der Flüssigkeitspegel steigt kontinuierlich an, solange das Wasser ebenso kontinuierlich zufließt. das Auge hat aber keine Möglichkeit, die angesammelte Flüssigkeitsmenge zu eliminieren, deshalb beginnt sie in den Augenkammern immer mehr gegen den Glaskörper zu drücken. Dieser gibt den Druck weiter auf die Netzjaut und besonders auf die Nervenfasern des Sehnerven.
Über einen längeren zeitraum kann der erhöhte Augeninnendruck den Sehnerv schädigen und dadurch das Gesichtsfeld (das, was Sie rundum sehen, wenn sie geradeaus blicken) beeinträchtigen. Wird der erhöhnte Augeninnendruck nicht behandelt, kann dies letztendlich sogar bis zur Erblindung führen.
In der Regel gar nicht.
Im Anfangsstadium ist das Glaukom föllig schmerzfrei. Meistens bleibt es Routineuntersuchungen des Augenarztes vorbehalten, ein Glaukom zu erkennen. Wird bei Augendruckmessungen ein erhöhter Wert gemessen, kann dies ein erster Hinweis für ein beginnendes Glaukom sein.
Die eigentliche Ursache des Glaukoms ist nicht bekannt!
Typische Risikofaktoren sind:
Meist werden Augentropfen verschrieben, die den Augeninnendruck senken. Die Wirkweise der Medikamente kann unterschiedlich sein:
(Initiative Auge e.V./ Glaukom + AMD)
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