Aktuelle Mitteilungen

Für weitere und ausführlichere Informationen schauen Sie bitte auf die Seiten der einzelnen Einrichtungen.

Informationen zu vergangenen Mitteilungen finden Sie im Archiv.


1.Februar2013

Einblick! - Peer-Mentorin-Programm für Studentinnen
mit Promotionsinteresse

-- Bewerbungsfrist endet am 11. Februar 2013 --

Das Programm richtet sich an Studentinnen aller Fakultäten, die sich in der mittleren Master- oder Studienabschlussphase befinden und sich bewusst mit der Frage auseinandersetzen möchten, ob eine Promotion in Anschluss an das Studium der passende Weg für sie ist und wie sie die Promotion in die (berufliche) Planung einbetten können.

„Einblick!“ läuft über 6 Monate und setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: Neben regelmäßigen Kleingruppentreffen mit einer Doktorandin als Mentorin, nehmen die Teilnehmerinnen an einer Standortbestimmung teil, um Stärken und Kompetenzen zu identifizieren und eine Zukunftsvision zu erarbeiten. Darüber hinaus werden eine Infoveranstaltung zur Finanzierung, ein Schreibworkshop zur Themensuche und Gespräche mit promovierten Wissenschaftlerinnen angeboten.

Interessierte Studentinnen können sich bis zum 11. Februar 2013 für die Teilnahme ab März bewerben. Der nächste Jahrgang startet dann erst wieder im Oktober 2013. Die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie auf unserer Homepage (Bewerbungsunterlagen). Diese können elektronisch an peermentoring[at]upb.de gesendet oder in den Postkasten auf H4 (gegenüber H4.135) geworfen werden.

Wir freuen uns, wenn Sie die Informationen weitergeben oder sich selbst bewerben!

Projektkoordination:

Julia Steinhausen, Dipl.-Päd.
Peer-Mentoring-Programm "Einblick!"
Projektbüro: Raum H4.125
Tel. 05251 / 60-2898
E-Mail: peermentoring@upb.de

Homepage: www.upb.de/peermentoring

Projektleitung:

Prof. Ingrid Scharlau und Dipl.-Päd. Irmgard Pilgrim


15.Januar2013

Entscheidungen treffen – Lebenswege gestalten: Podiumsdiskussion mit promovierten Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft am 22. Januar

Kopf oder Bauch? Auf was soll man hören, wenn es um solch folgenreiche Entscheidungen geht wie der Entscheidung zu promovieren? Und wie bettet man die Promotion am besten in das Leben ein?

Diese und andere Fragen beschäftigen viele Studentinnen und Doktorandinnen, die an einer wissenschaftlichen Arbeit interessiert sind. Vor allem die beruflichen Perspektiven und der Wert einer Promotion sind dabei wichtige Diskussionspunkte.

Im Rahmen des Peer-Mentoring-Programms „Einblick!“ findet am Dienstag, den 22. Januar 2013, eine Podiumsdiskussion mit vier promovierten Frauen statt, die ihre eigenen Entscheidungen Revue passieren lassen und von Strategien zur Lebensgestaltung sprechen. Von ihren Erfahrungen berichten Dr. Claudia Auinger (Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld), Prof. Dr. Eva Blumberg (Professorin für Sachunterrichtsdidaktik, Fakultät NW), Dr. Nina Hinrichs (Post-Doc-Stipendiatin im Bereich Kunst, Fakultät KW) und Prof. Dr. Thea Stroot (Professorin für Allgemeine Pädagogik, Fakultät KW).

Im Anschluss an die Diskussion haben die Zuhörerinnen die Gelegenheit. eigene Fragen an die promovierten Frauen zu stellen. Interessentinnen sind herzlich willkommen!

Zeit: 18.00 (s.t.) bis 19.30 Uhr

Ort: B3.321 (Senatssitzungssaal)

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Peer-Mentoring-Programms für Studentinnen statt. Aktuell läuft die sechste Ausschreibungsrunde für die Teilnahme am Programm, das sich an Studentinnen aller Fachbereiche richtet, die sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen möchten, ob eine Promotion der passende Weg für sie ist. Die Bewerbungsfrist endet am 11.02.2013. Weitere Informationen unter: http://uni-paderborn.de/peermentoring/
 

Kontakt:
Julia Steinhausen
Peer-Mentoring-Programm "Einblick!"
Projektbüro: Raum H4.125
Tel. 05251 / 60-2898
E-Mail: peermentoring[at]upb.de

Foto (Peer-Mentoring-Programm): Eindrücke der letzten Podiumsdiskussion des Peer-Mentoring-Programms mit Vertreterinnen aus Universität und Wirtschaft aus dem Jahr 2011.
Foto (Peer-Mentoring-Programm): Eindrücke der letzten Podiumsdiskussion des Peer-Mentoring-Programms mit Vertreterinnen aus Universität und Wirtschaft aus dem Jahr 2011.

9.Januar2013

Ausschreibung eines Promotionsstipendiums im Bereich der Genderforschung der Universität Paderborn in 2013

Die Hochschulleitung schreibt zur Vorbereitung der Promotion besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ein zweijähriges Promotionsstipendium im Bereich der Genderforschung aus. Eine Verlängerung der Förderungsdauer ist möglich.

Die Förderungsleistungen werden als Zuschüsse gewährt. Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nicht. Das Stipendium beträgt 1.000,- € monatlich (zzgl. eines Sachkostenzuschusses und ggf. zzgl. eines Kinderzuschlags).

Die Entscheidung über die Vergabe der Stipendien erfolgt durch das Präsidium auf Empfehlung der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Anträge können ausschließlich von jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern selbst gestellt werden. Der Zeitraum zwischen Hochschulabschluss und Beginn der Förderung sollte in der Regel nicht mehr als ein Jahr betragen.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. Beschreibung des Promotionsvorhabens unter Angabe des Arbeitstitels (max. 2 S.)
     
  2. Lebenslauf
     
  3. Befürwortendes Votum der Betreuerin oder des Betreuers
     
  4. Nachweis über die derzeitigen Einkünfte des Antragstellers
     
  5. Kopie des Abschlusszeugnisses

Die Anträge sind der Hochschulverwaltung der Universität Paderborn, Dezernat 2, jeweils in schriftlicher und elektronischer Form (als eine PDF-Gesamtdatei) einzureichen.

Weitere Informationen sind im Internet unter

http://www.uni-paderborn.de/fileadmin/uni-homepage/organisation/fk/VergabeRilisGradfoerdGender__09.11.10_.pdf

erhältlich.

Bewerbungsschluss: 31. März 2013   

Beginn der Förderung: 1. Juni 2013

 
Weitere Auskünfte können bei der Hochschulverwaltung, Dezernat 2, Dr. Anke Backer, B 2-232, Tel.: 05251 60-2563, eingeholt werden.


Selbstmarketing im Social Web –

Online Netzwerke für Studentinnen, Absolventinnen und Akademikerinnen

­­­­Am 16. Januar, 9.30-17.00 Uhr, Raum E 5.327, findet der Workshop „Selbstmarketing im Social Web – Online Netzwerke für Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen“ im Rahmen der „Fit in den Job“ Veranstaltungsreihe der Gleichstellungbeauftragten statt.

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Google+ sowie Online-Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn werden zunehmend von Akademikerinnen für das Selbstmarketing und für die eigene Positionierung als Expertin im Web genutzt. Der Workshop stellt die gängigen sozialen Netzwerke des Web 2.0 und deren Einsatz im Kontext Karriere vor. Im Plenumsgespräch soll deren sinnvolles Zusammenspiel mit anderen Berufs-Netzwerken erörtert werden. Die Teilnehmerinnen erarbeiten im Workshop ein prägnantes Online-Profil und erfahren, wie sie sich erfolgreich im Social Web einbringen. Mittels kollegialer Beratung erhalten und geben sie Feedback zu den Kurzprofilen, die ebenfalls für Offline-Zwecke nützlich sind. Ziel des Workshops ist es zu lernen, wie man Social Media Kanäle wie Xing, Twitter, Google+, Facebook, Slideshare sowie YouTube zum professionellen Selbstmarketing einsetzen kann.

Voraussetzung für den Workshop ist ein internetfähiges Notebook mit WLAN-Zugang. Vorkenntnisse bezüglich Social Media Anwendungen sind nicht notwendig.

 

Anmeldung:

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Alle Interessierten wenden sich bitte an Frau Andrea Sabban, Gleichstellungsbüro, Raum E 2.106.
Telefon: 05251/ 60-3296, E-Mail:
andrea.sabban@uni-paderborn.de

Weitere Informationen:

http://www.uni-paderborn.de/universitaet/gleichstellungsbeauftragte/projekte-angebote/studentinnen/fit-in-den-job/


4.Januar2013

„Karriere als Wissenschaftlerin – Erfahrungen & Fördermöglichkeiten“

Workshop für Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen

 

Am 9. Januar findet der vierte Workshop der Veranstaltungsreihe „Fit in den Job“ des Gleichstellungsbüros der Universität Paderborn statt.  Silke Horstmann, Forschungsreferentin der Universität Paderborn, und Dr. Astrid Kämpfe, Habilitandin im Bereich Sport und Sportdidaktik, referieren von 18 – 19.45 Uhr über „Karriere als Wissenschaftlerin – Erfahrungen & Fördermöglichkeiten“ in Raum C 3.203. Eine Woche später findet ein Folgetermin als Beratungsgespräch statt, um individuelle Anliegen zu vertiefen und konkrete Fragen zu Förderungsmöglichkeiten zu beantworten.  

Mit der Entscheidung für oder gegen eine Promotion bzw. den Verbleib in der Wissenschaft sind viele Fragen verbunden: Wie findet man eine gute Betreuung? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Wie kann ein Auslandsaufenthalt während der Promotion organisiert werden?
Die Veranstaltung soll Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen, die eine Promotion anstreben, einen Überblick über die wichtigsten Stationen und Finanzierungsmodelle einer Hochschulkarriere geben. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Promotion und der Post-Doc-Phase liegen.
Dr. Astrid Kämpfe, Habilitandin an der Universität Paderborn, wird zudem über ihre eigenen Erfahrungen ihres wissenschaftlichen Werdegangs berichten.

Referentinnen:

Silke Horstmann, Forschungsreferentin Universität Paderborn
Dr. Astrid Kämpfe, Habilitandin im Bereich Sport & Sportdidaktik

Anmeldung:

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Alle Interessierten wenden sich bitte an Frau Andrea Sabban, Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Raum E 2.106.
Telefon: 052519 60-3296, E-Mail: andrea.sabban@uni-paderborn.de


12.Dezember2012

Ausschreibung von Postdoc-Stipendien der Universität Paderborn in 2012

Die Hochschulleitung schreibt zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses ein Postdoc-Stipendium aus. Ziel des Programms ist es, begabten Nachwuchswissenschaftlerinnen nach der Promotion eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in Forschung und Lehre zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen, die eine Leitungsposition in der Wissenschaft anstreben sowie ein Forschungsprojekt in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Paderborn durchführen und in diesem Zusammenhang Drittmittel einwerben wollen. Die Dauer der Förderung beträgt grundsätzlich zwei Jahre mit einer evtl. Verlängerung von 6 Monaten.

Die Förderungsleistungen werden als Zuschüsse gewährt. Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nicht. Das Stipendium beträgt 1.800,- Euro monatlich (ggf. zzgl. eines Kinderbetreuungszuschusses).

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Lebenslauf unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Werdeganges
     
  • Promotionsnachweis
     
  • Publikationsverzeichnis
     
  • Angaben über das Forschungsvorhaben (allgemeinverständliche Darstellung des Arbeitsziels in längstens 15 Zeilen); Darstellung des Standes der Forschung; Aufgabenstellung und eigene Vorarbeiten für das beantragte Vorhaben; Arbeitsprogramm und Arbeitsziel (der gesamte Antrag soll nicht länger als 10 Seiten sein).
     
  • Angaben zur Einbindung in das Lehrprogramm der jeweiligen Fakultät im Umfang von 2 Semesterwochenstunden
     
  • Ein Gutachten des betreuenden Hochschullehrers bzw. der betreuenden Hochschullehrerin sowie ein Gutachten eines auswärtigen Wissenschaftlers bzw. einer auswärtigen Wissenschaftlerin aus dem engeren Fachgebiet des Forschungsvorhabens
     
  • Sonderdrucke der wichtigsten publizierten Arbeiten (max. fünf) – falls vorhanden
     
  • Ein Exemplar der Dissertation sollte auf Anforderung kurzfristig zur Verfügung gestellt werden können.
     
  • Bescheinigung der Dekanin/des Dekans der jeweiligen Fakultät über die Berechtigung zur selbständigen Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie eine Arbeitsplatzzusage

Die Anträge sind bei der Hochschulverwaltung der Universität Paderborn, Dezernat 2, jeweils in schriftlicher und elektronischer Form als lediglich eine PDF-Datei einzureichen.

Weitere Informationen sind den Richtlinien für die Vergabe von Postdoc-Stipendien der Universität Paderborn (http://www.uni-paderborn.de/fileadmin/uni-homepage/organisation/fk/Richtlinien_Post-Doc-Stipendium_Stand_16.10.2012.pdf) zu entnehmen.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2013

Beginn der Förderung: 1. April 2013

Weitere Auskünfte können bei der Hochschulverwaltung, Dezernat 2., Dr. Anke Backer, B 2-232, Tel.: 05251 60 - 2563 eingeholt werden.


4.Dezember 2012

Vortrag von Dr. Britta Konz am 11. Dezember fällt aus!

Mitteilung Zentrum für Geschlechterstudien, 04.12.12. Der Vortrag von Dr. Britta Konz „Die Tradition jüdisch-weiblicher Erziehung im 19. Jh.: Berta Pappenheim“ (11.12.12, 16.00 Uhr) im Rahmen des Seminars „Die Geschichte der Geschlechterbildung“ von Prof. Barbara Rendtorff und Dr. Claudia Mahs muss aufgrund einer Erkrankung der Referentin leider ausfallen. [mehr]


4.Dezember 2012

Achtung: Veranstaltung mit Schulministerin Sylvia Löhrmann: "Der Trend zu geschlechterunterscheidenden Materialien in der Schule – gut oder gerade nicht?" wird aufgrund von terminlichen Schwierigkeiten der Ministerin verschoben und findet nun am 16. Januar 2013 ab 16.00 Uhr statt.


22.November2012

„Interkulturelle Kompetenz – Cross-cultural Communication“ – Workshop für Studentinnen/Studenten, Absolventinnen/Absolventen und Doktorandinnen/Doktoranden

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fit in den Job“, die vom Gleichstellungbüro der Uni Paderborn organisiert wird, findet am 6. Dezember 2012 von 9.30 bis 17.00 Uhr im Raum E0.207 der dritte Workshop statt, und zwar zum Thema „Interkulturelle Kompetenz – Cross-cultural Communication“.

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Frauen als auch an Männer. Zielgruppe sind vor allem Studentinnen/Studenten, Absolventinnen/Absolventen und Doktorandinnen/ Doktoranden.

In diesem Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, verbale und non-verbale Sprache (Körpersprache) gezielt einzusetzen und die Verhaltens- und Kommunikationsmuster ihres Gegenübers zu entschlüsseln. Sie erfahren außerdem, warum z. B. die Briten Selbstlob verabscheuen, während die Amerikaner sich damit sehr wohl fühlen, und werden für die Besonderheiten der interkulturellen Zusammenarbeit auch unter dem Aspekt der Genderproblematik im Berufsleben sensibilisiert. Der Kurs wird in englischer Sprache gehalten.

Weitere Inhalte des Workshops im Kurzüberblick:

- Kultur und kulturelles Bewusstsein
- Geschlechterunterschiede in der Kommunikation
- Vergleiche verschiedener Länder
- Business – Etikette und Fallen
- Decodieren und Stereotypisieren
- Nonverbale Sprache
- Smalltalk und Reden ad hoc

Referentinnen:

Jeanette Mooney, NATIVES Paderborn
Amy Sarrow, NATIVES Bielefeld

Anmeldung:

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Alle Interessierten wenden sich bitte an Frau Andrea Sabban, Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Raum E 2.106, Telefon: 05251 / 60-3296, E-Mail: andrea.sabban[at]uni-paderborn.de

Weitere Informationen:

http://www.uni-paderborn.de/universitaet/gleichstellungsbeauftragte/angebote/studentinnen/fit-in-den-job/


25.10.2012

Professorinnen der Universität Paderborn im Porträt

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Universität Paderborn stellt ein Porträtband über 50 Professorinnen der Hochschule vor, zusätzlich nimmt ein Kurzfilm fünf Professorinnen und ihre Forschung aus unterschiedlichen Fakultäten in den Blick. 

Die Porträts zeigen die Wissenschaftlerinnen auf dem Campus und skizzieren ihren wissenschaftlichen Werdegang. Begeisterung für die Wissenschaft, die Freude am Entdecken, Neugier und ein starkes Durchhaltevermögen sind die Gemeinsamkeiten der porträtierten Wissenschaftlerinnen.

Der Kurzfilm „Professorinnen an der Universität Paderborn“ widmet sich vertiefend zu der Porträtreihe einzelnen Arbeitsgebieten. Aus unterschiedlichen Fakultäten stellen die Professorinnen ihren Forschungsbereich an der Universität Paderborn vor.

Die Universität Paderborn hat seit 2004 landesweit einen Spitzenplatz bei dem Anteil von Frauen an Professuren, der Anteil von Frauen an Promotionen ist jedoch nach wie vor  gering ist. Die Porträts zeigen daher spannende Karrierewege für Nachwuchswissenschaftlerinnen und geben Einblicke in die Tätigkeit der Wissenschaftlerinnen an der Hochschule.

Der Porträtband und der Kurzfilm werden herausgegeben von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität, Dipl.-Päd. Irmgard Pilgrim und sind online unter http://www.uni-paderborn.de/universitaet/gleichstellungsbeauftragte/projekte/portraetreihe-professorinnen/ abrufbar. Der Porträtband ist zudem im Gleichstellungsbüro bei Andrea Sabban, Raum E 2.106, Tel. 05251/60-3296 erhältlich.
Abbildung: Buchcover

17.10.2012

Vortrag "Weibliche Bildungswege in der Frühen Neuzeit" am 23. Oktober

Im Rahmen des Seminars "Die Geschichte der Geschlechterbildung" von Prof. Barbara Rendtorff und Dr. Claudia Mahs findet am 23.10.2012 um 16.15 Uhr im Hörsaal H6 ein Vortrag von Prof. Ulrike Gleixner (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel) zum Thema "Weibliche Bildungswege in der Frühen Neuzeit" statt.

"Weibliche Bildungswege in der Frühen Neuzeit": Bildungswege sind in der Frühen Neuzeit nicht nur vom Geschlecht, sondern in hohem Maße auch vom gesellschaftlichen Stand und familialen Hintergrund abhängig. Die Wege zur individuellen Bildung gestalten sich vielfältig und sind nicht exklusiv institutionsgebunden. Im städtischen Handwerkermilieu etwa gehörten Lesen und Rechnen für beide Geschlechter zu den Basiskompetenzen. Der Buchbesitz in der bäuerlichen Bevölkerung zeigt, dass religiöse Literatur und ihre eigenständige Rezeption auf dem Land verbreitet waren. Im Bürgertum erwarben Frauen einen vergleichsweise hohen Bildungsgrad, selbst wenn sie vom Besuch akademischer Bildungsinstitutionen ausgeschlossen blieben. Klöster waren immer Orte intensiver Mädchen- und Frauenbildung. Frauen adeligen und vor allem Frauen fürstlichen Standes erhielten in der Regel eine umfassende Bildung, auf Grund derer sie sich häufig zu Dichterinnen, Übersetzerinnen sowie Mäzeninnen von Kunst und Literatur entwickelten.

Zwar blieb den Frauen die Universität verschlossen, doch über die Praxis des Lesens und Selbststudiums bauten sie ihre Bildung im Sinne eines lebenslangen Lernens aus. Mit dem am Ende der Frühen Neuzeit entstehenden Diskurs einer biologistisch verankerten Geschlechterpolarität wurden die Bildungswege für Frauen schließlich im 19. Jahrhundert schmaler und schwieriger. Eine insgesamt stärker institutionalisierte Bildung sorgte zudem für den Wegfall häuslicher Bildungsmöglichkeiten, die für den Bildungsweg von Frauen von zentraler Bedeutung gewesen war.
 

Dr. Claudia Mahs
Zentrum für Geschlechterstudien/ Gender Studies
http://upb.de/zentrum-gender
Universität Paderborn
Tel.: 05251/602730

Abbildung: Prof. Ulrike Gleixner
Abbildung: Prof. Ulrike Gleixner

15.10.2012

Veranstaltungsreihe "Fit in den Job" beginnt im Oktober

Ab Oktober startet wieder die Veranstaltungsreihe „Fit in den Job“, organisiert von der Gleichstellungbeauftragten der Universität. Wie bereits in den letzten Jahren enthält die Reihe Workshops zu Schlüsselqualifikationen, die den Berufseinstieg erleichtern. Anmeldungen zu den einzelnen Workshops sind ab sofort im Gleichstellungsbüro der Universität Paderborn (E2.103) möglich.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 24. Oktober 2012 mit dem Workshop „Soziale und außerfachliche Kompetenzen für den Berufseinstieg und die Karriereplanung“ mit Referentin Martina I. Mronga, Diplom-Ökonomin. Inhalte dieser Veranstaltung sind Reflexionen berufsrelevanter Szenarien, mit denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine positive Selbstwahrnehmung und eine Kompetenzselbsteinschätzung entwickeln können. Ebenfalls werden gendergerechte Instrumente zur Selbstdarstellung und Kommunikation vermittelt. Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer soziale und außerfachliche Kompetenzen erwerben und diese im späteren Berufsleben einsetzen können. Das Angebot richtet sich an Studenten/innen, Absolventen/innen und an Doktoranden/innen, die vor allem durch das Praxis- und Transferwissen der Referentin profitieren werden.

Am 14. November 2012 findet der zweite Workshop der Reihe statt. Alexandra Busch, systemische Beraterin und Coach, bietet dazu die Veranstaltung: „Elevator Pitch – Authentische Selbstpräsentation im wissenschaftlichen Kontext“ an. In dieser Veranstaltung lernen die Teilnehmerinnen mit Hilfe einer Vielzahl praktischer Übungen und Methoden, wie die eigenen Kompetenzen und Stärken und das eigene wissenschaftliche Profil in unterschiedlichen (Selbst-)Präsentationssituationen zielorientiert und authentisch ins richtige Licht gestellt werden können.Die Teilnehmerinnen können sich an diesem Tag u. a. auf Bewerbungs-, Tagungs-, Vortrags-, Seminar- oder Prüfungssituationen vorbereiten und erhalten individuelles Feedback von einer im universitären Kontext erfahrenen Trainerin.

Wie man die verbale und non-verbale Sprache (Körpersprache) gezielt im Beruf einsetzen kann, vermitteln Jeanette Mooney und Amy Sarow am 6. Dezember 2012. Unter dem Titel „Interkulturelle Kompetenz – Cross-cultural Communication“ lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch, Verhaltens- und Kommunikationsmuster ihres Gegenübers zu entschlüsseln. Sie erfahren außerdem, warum z. B. die Briten Selbstlob verabscheuen, während die Amerikaner sich damit sehr wohl fühlen, und werden für die Besonderheiten der interkulturellen Zusammenarbeit auch unter dem Aspekt der Genderproblematik im Berufsleben sensibilisiert. Der Kurs wird in englischer Sprache gehalten.

Über die „Karriere als Wissenschaftlerin – Erfahrungen & Fördermöglichkeiten“ referiert Silke Horstmann, Forschungsreferentin der Universität Paderborn, am 9. Januar 2013. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, jungen Wissenschaftlerinnen einen Überblick über die wichtigsten Stationen und Finanzierungsmöglichkeiten einer Hochschulkarriere zu geben. Über ihre eigenen Erfahrungen des wissenschaftlichen Werdegangs berichtet zudem Dr. Astrid Kämpfe, Habilitandin der Universität Paderborn. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Promotions- und Post-Doc-Phase.

Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung „Selbstmarketing im Social Web“ am 16. Januar 2013 von Dr. Karin Windt, Onlinemedien-Beraterin und Internetexpertin. Der Workshop gibt einen Überblick und Einblick in die gängigen sozialen Netzwerke des Web 2.0 und deren Einsatz im Kontext Karriere. Plenumsgespräche über die sinnvolle Einsetzung von Berufs-Netzwerken, die Erarbeitung eines prägnanten Online-Profils sowie ein hilfreiches Feedback zu den Kurzprofilen sind die Inhalte dieser Veranstaltung. Ziel des Workshops ist es zu lernen, wie Social-Media-Kanäle wie Xing, Twitter, Google+, Facebook, Slideshare sowie YouTube zum professionellen Selbstmarketing und zur Karrieresteuerung eingesetzt werden können.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe und zur Anmeldung erhalten Sie im Gleichstellungsbüro bei Andrea Sabban (Telefon: 05251/60-3296, E-Mail: andrea.sabban[at]upb.de) oder auf den Seiten der Gleichstellungsbeauftragen: http://www.uni-paderborn.de/universitaet/gleichstellungsbeauftragte/projekte-angebote/studentinnen/fit-in-den-job/


11.10.2012

Gender Kongress 2012: Gleichstellungsrecht – Gleichstellungspraxis

Tagung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW in Kooperation mit dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterfroschung NRW

Das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) ist ein zentrales Gesetz, welches in NRW seit 1999 dazu beiträgt, den Verfassungsauftrag des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ umzusetzen. Das Landesgleichstellungsgesetz soll in dieser Legislaturperiode novelliert werden. Von daher gilt es aus der Perspektive von Hochschulen und Wissenschaft zu beraten, wo die Stärken und die Schwächen des geltenden Rechtsrahmens liegen:

  • Wo hat sich das LGG bewährt?
  • Und welche Aspekte sollten bei der Novellierung Berücksichtigung finden?

Im Rahmen von Vorträgen und in vier parallel stattfindenden Workshops soll zu den Themen der Berufungsverfahren, der Stellung der Gleichstellungsbeauftragten, der Frauenquote und dem Kaskadenmodell sowie zum Thema der Personalentwicklung gearbeitet werden. Weitere Ansatzpunkte könnten sein:

  • Wie ist das Ziel der Geschlechterparität wirkungsvoller zu erreichen?
  • Wie kann das Instrument der Frauenförderpläne im Rahmen des LGG optimiert werden?
  • Wie kann die besondere Aufgabe der Dienstkräfte mit Leitungsfunktion zur Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes besser unterstützt werden?

Für die Hochschulen ist hier mit Blick auf die Ergebnisse des letzten Gender-Reports auch zu diskutieren, wie die Fachbereiche und Fakultäten stärker in die Gleichstellungspflicht genommen und dafür qualifiziert werden können. Die Ergebnisse der Tagung werden dokumentiert.

Ort und Zeit: 25. Oktober 2012, 10:00 bis 16:00 Uhr im „Malkasten“ Düsseldorf

Weitere Informationen erhalten Sie hier


25.September2012

Seminar "Geschichte der Geschlechterbildung" (Prof. Barbara Rendtorff/Dr. Claudia Mahs)

Wintersemester 2012-13 / Dienstag 16-18 / Raum: H6

Weitere Informationen finden Sie hier.


16.01.2013

Podiumsdiskussion:

„Der Trend zu geschlechterunterscheidenden Materialien in der Schule – gut oder gerade nicht?“

Veranstaltung mit Frau Ministerin Sylvia Löhrmann, Prof. Barbara Rendtorff, Prof. Birgit Riegraf, Prof. Britt-Marie Schuster; Moderation Prof. Christine Freitag

Universität Paderborn, 16.01.13, 16-19 Uhr, Hörsaal O 2 (O1.267)

Weitere Informationen finden Sie hier.


05.September2012

Tagung " 40Jahre feministische Debatten"

am 2./3.11.2012 an der Universität Paderborn

Einen Rückblick finden Sie hier.


22.August2012

Mädchen machen MINT- 2. Herbst-Uni für Oberstufenschülerinnen an der Universität Paderborn

Vom 8.-12. Oktober findet erneut die Herbst-Uni für Oberstufenschülerinnen an der Universität Paderborn statt. Schülerinnen erhalten hier die Möglichkeit sich über die Fächergruppen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften zu informieren.
Dazu können sie Probevorlesungen der Fächer Mathematik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, Chemie und Physik sowie Elektrotechnik und Maschinenbau besuchen. Weiterhin bietet die Universität abwechslungsreiche Workshops an, die einen genaueren Einblick in die Fächer geben.  
Ebenfalls können sich Schülerinnen zu Themen rund um das Studium und den Beruf informieren. Im Rahmen der Herbst-Uni wird eine Infomesse mit Fachstudienberatung, eine Campusrallye und eine Podiumsdiskussion mit MINT-Fachleuten aus der Arbeitswelt angeboten. Auch Auskünfte und Beratungen zur Studienfinanzierung und zum Auslandsstudium können die Teilnehmerinnen erhalten.

Der Anmeldeschluss für die Herbst-Uni ist der  1  Oktober 2012.

Kontakt:
Dipl.-Soz. Ines Eckhardt
Projektkoordinatorin
Telefon: 05251/ 60-3003

Dipl.-Päd. Irmgard Pilgrim
Gleichstellungsbeauftragte
Telefon: 05251/60-3724

Flyer zur Herbst-Uni


23.Juli2012

Daily Painting University Project „Portraits: Women in Science. Studies. Work“

Im Juni haben Kunststudierende der Universität Paderborn in 30 Tagen mehr als 900 Bilder gestaltet. In einer virtuellen Galerie im Internet werden inzwischen mehr als 10.000 Seitenaufrufe verzeichnet. Am Samstag, den 30. Juni, endete das Projekt.

Seit 2010 gehört Daily Painting zum Seminarangebot der Universität Paderborn, mit bundesweit erfolgreichen Staffeln und Ausstellungen. Initiatorin des Projektes ist Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender vom Institut für Kunst, Musik, Textil.

Das aktuelle Daily Painting Seminar steht in enger Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro und der Gleichstellungsbeauftragten des Senats Dipl. Päd. Irmgard Pilgrim.

Das Daily Painting Projekt „Portraits: Women in Science. Studies. Work“ widmet sich der künstlerischen Kommunikation des alltäglichen Lebens an der Hochschule. Es geht um Portraits von Studentinnen, Wissenschaftlerinnen, Angestellten – auch mit Blick auf die MINT-Fächer.

Eine Auswahl der Werke wird bis Ende September auf B2 präsentiert. In Form von vielfältigen Illustrationen, Collagen, Drucken und kompletten Malerei-Serien werden Facetten des Lebens, Arbeitens und Wirkens von Frauen auf dem Hochschulcampus gezeigt: Sabrina Zimmermann widmete sich der Darstellung von Wissenschaftlerinnen und Feministinnen quer durch die Wissenschafts- und Geistesgeschichte und ermöglichte, durch erläuternde Kommentare mehr zu den Persönlichkeiten zu erfahren; Natalie Ebel beeindruckte mit Werken von den Dozentinnen der Universität Paderborn; Martina Robok machte es sich zur Aufgabe, die Ausstrahlung und Persönlichkeit von Frauen durch ausdrucksstarke Farbakzente auszudrücken, und Anika Schediwy stellt Momentaufnahmen dar, bei denen wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Arbeitsprozesse, der kommunikative Austausch und vieles mehr abgebildet wurde.

Die Daily Painting Gruppe lädt herzlichst zu der Ausstellung auf B2 sowie in die virtuelle Galerie ein. Die Arbeiten zum Projekt sind in der Internet-Galerie www.uni-paderborn.de/dailypainting einsehbar (wie auch die Galerien der vorhergehenden Staffeln). Kommentare der Besucherinnen und Besucher sind erwünscht.

Abbildung: Plakat

Großfoto: Plakat-DP-Women.jpg


9.Juli2012

Ausschreibungen zur Genderforschungsförderung und Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses

Im Rahmen des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW Ausschreibungen zur Genderforschungsförderung und zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses veröffentlicht.

Anträge müssen über die Hochschulleitung an das Ministerium gestellt werden.

Bei Rückfragen können Sie sich an die Gleichstellungsbeauftragte Irmgard Pilgrim(pilgrim[at]mail.upb.de) wenden.

Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen: Programmstrang Genderforschungsförderung

Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen: Programmstrang Nachwuchsförderung: Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses


18.Juni2012

Familienbewusst in die Zukunft: Universität Paderborn erhält erneut das Zertifikat zum "audit familiengerechte hochschule"

Berlin-Paderborn. Die Universität Paderborn wurde am 11. Juni 2012 erneut für ihre familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. In einer Festveranstaltung in Berlin erhielt sie das von der berufundfamilie gGmbH erteilte Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule. Unter den insgesamt 371 ausgezeichneten Arbeitgebern sind 202 Unternehmen, 120 Institutionen und 49 Hochschulen.

Die Universität Paderborn zählt zu 78 Arbeitgebern dieses Zertifizierungsjahres, die bereits zum dritten Mal zertifiziert wurden. Von dem familienbewussten Angebot können alle Mitglieder der Universität  mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen profitieren. Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen gehören z.B. die Kinderkurzzeitbetreuung PUKi und, das Eltern-Service-Büro als Beratungsstelle für Beschäftigte und Studierende,  das Beratungsangebot für pflegende Angehörige, die Tagesmütter- und Babysittervermittlung, die Erweiterung der Kita des Studentenwerks  um zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder von Beschäftigten und die Einrichtung eines Dual Career Services.

Mit dem audit, das unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler steht hat die Universität Paderborn einen nachhaltigen Prozess der familienbewussten Personalpolitik beschritten.

Auch in Zukunft wird sie an dem Ausbau des betrieblichen Angebots zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie arbeiten. So hat sie sich bereits jetzt zum Ziel gesetzt die Angebote im Bereich des Familienservices und die Strukturen zur Umsetzung der Audit-Zielvereinbarungen zu verstetigen. Ebenfalls soll die räumliche Situation der Kinderkurzzeitbetreuung PUKi wesentlich verbessert werden und die Kinderbetreuungsangebote insgesamt noch weiter ausgebaut werden. " Ein weiteres Ziel ist es, das Thema Vereinbarkeit intensiver in die gelebte Kultur zu integrieren und die Fakultäten stärker in die Umsetzung der Zielvereinbarungen einzubeziehen", so Irmgard Pilgrim, Projektleiterin des Audits an der Universität.

Studierende Eltern sollen durch einen Familienparagraphen in den Studien- und Prüfungsordnungen im Rahmen der Studienorganisation unterstützt werden und das Großelternprojekt soll weitergeführt und strukturell eingebunden werden. Für das Projekt werden noch engagierte Menschen gesucht, die gerne als "Ersatzgroßmutter oder -väter" tätig werden möchten. Interessierte können sich bei Barbara Pickhardt, Eltern-Service-Büro, Tel.: 05251/603725 melden. Für den Erhalt des Qualitätssiegels hatte sich die Universität  zuvor einem eingehenden Auditierungsverfahren unterzogen, in dem der Status quo der bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie erfasst, das betriebsindividuelle Potenzial systematisch entwickelt und maßgeschneiderte familienbewusste Maßnahmen geschaffen und eingeführt wurden. Überprüft wurde dabei ebenfalls  inwieweit der Anspruch der Familienfreundlichkeit sich in der gelebten Kultur innerhalb der Hochschule widerspiegelt und ob die vor drei Jahren vereinbarten Ziele umgesetzt wurden. Mit verbindlichen Zielvereinbarungen sorgt das audit dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird.

Irmgard Pilgrim (3. v. li.), Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn, freut sich über die Auszeichnung. Zertifikatsverleihung in Berlin durch Dr. Hermann Kues, Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Peter Hinze, Parlamenatarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie an die Universitäten Paderborn und Erfurt und die Hochschulen: Katholische Hochschule Nordrhein- Westfalen, Medizinische Hochschule Hannover, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Hochschule Wismar-University of Technology, Business and Design.
Irmgard Pilgrim (3. v. li.), Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn, freut sich über die Auszeichnung. Zertifikatsverleihung in Berlin durch Dr. Hermann Kues, Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Peter Hinze, Parlamenatarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie an die Universitäten Paderborn und Erfurt und die Hochschulen: Katholische Hochschule Nordrhein- Westfalen, Medizinische Hochschule Hannover, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Hochschule Wismar-University of Technology, Business and Design.

04.Juni2012

Neues Angebot: Beratungscafé im ZG

Infos über Geschlechterforschungsaspekte

Obwohl Geschlecht als Strukturkategorie in nahezu allen Bereichen des Lebens explizit oder implizit relevant ist bzw. gemacht wird, gibt es immer noch unzählige Forschungsprojekte, bei denen der Blick auf diese Zusammenhänge ausgeklammert wird. Mit der Aktion Beratungscafé „Geschlechterforschungs-Perspektiven in studentischen Arbeiten“ möchte das ZG dieser Problematik entgegenwirken. Das Angebot richtet sich – wie der Titel bereits vermuten lässt – an Studierende aller Fächer der Kulturwissenschaften, die gerade an einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten (z. B. Hausarbeit, Referat, Examensarbeit, aber auch Feedbackpaper, Essay etc.). Alle zwei Wochen mittwochs um 13.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, sich im ZG an vorbereiteten Stationen einen Überblick über Geschlechterforschungsaspekte Ihres Themenschwerpunktes zu verschaffen oder einfach in Büchern und Texten zu stöbern. Die Mitarbeiterinnen des ZGs bieten zusätzliche Beratung an. Darüber hinaus stellen wir im Rahmen unseres Forschungsdachs „Wirksamkeit von Geschlecht in institutionellen Bildungskontexten“ die Vernetzung und Koordination von Studierenden in Aussicht, die an ähnlichen Themen arbeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der nächste Termin ist der 20.Juni 2012.


04.Juni2012

Neues Daily Painting-Projekt: „Portraits: Women in Science. Studies. Work“

Das Kunstprojekt Daily Painting präsentiert innovative Formen der Kommunikation über Themen der Region. In enger Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro widmet sich im Sommersemester 2012 ein neues Daily Painting Projekt unter der Themenstellung „40 Years Paderborn University.  Portraits: Women in Science. Studies. Work“ der künstlerischen Kommunikation des alltäglichen Lebens an der Hochschule. Es geht um Portraits von Studentinnen, Wissenschaftlerinnen, Angestellten – auch mit Blick auf die MINT-Fächer. In Form von vielfältigen Illustrationen, Collagen, Drucken und kompletten Malerei-Serien werden Facetten des Lebens, Arbeitens und Wirkens von Frauen auf dem Hochschulcampus gezeigt.
Vom 1. bis zum 30. Juni 2012 wird täglich von ca. 40 Kunststudierenden ein kleinformatiges Gemälde in eine eigene Internet-Galerie unter www.uni-paderborn.de/dailypainting gestellt, am Ende stehen mehr als 1.000 Arbeiten im Netz. Ergänzend wird eine Ausstellung zum Tag der Offenen Tür an der Hochschule geplant.

Seit 2010 gehört Daily Painting zum Seminarangebot der Universität Paderborn, mit bundesweit erfolgreichen Staffeln und Ausstellungen. Als Inspiration für dieses Projekt dient eine international erfolgreiche Bewegung von Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Internet seit einigen Jahren etabliert hat. Dabei verpflichten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, jeden Tag ein neu gemaltes Werk in einen Blog zu stellen und sich intensiv mit einer Fan-Gemeinde über die Kunstwerke auszutauschen. Innerhalb der Hochschullandschaft stellt das Seminar und Werkstattprojekt Daily Painting im Bereich Kunst Vermittlung ein innovatives Konzept dar. Das Projekt führt mit produktiven künstlerischen Methoden und wissenschaftlichen Anregungen beginnende und fortgeschrittene Studierende zusammen.
Initiatorin des Projektes ist Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender vom Institut für Kunst, Musik, Textil in enger Zusammenarbeit mit dem Tutorinnen-Team Katrin Thiessen, Anika Schediwy, Eva Koch und Annika Becker.
Das Daily Painting Projekt wird von einer umfangreichen Pressearbeit und Internetkommunikation (Facebook, Twitter) begleitet. Die Arbeiten sind fortlaufend ab dem 1. Juni 2012 in der Internet-Galerie www.uni-paderborn.de/dailypainting einsehbar (wie auch die Galerien der vorhergehenden Staffeln). Kommentare der Besucherinnen und Besucher sind erwünscht.


04.Juni2012

Impressionen zum Workshop:
"Genderprofessuren in der Soziologie: Bestandsaufnahmen und Perspektiven"

der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS am 04./05.05.2012 an der Universität Paderborn, finden Sie hier.


04.Juni2012

An der Universität Paderborn sind im Projekt >>Sexualisierte Übergriffe und Schule - Prävention und Intervention<< zum 01.09.12 (unter Vorbehalt der Bewilligung der Mittel durch das BMBF)
zwei Stellen (80% und 50%) für wissenschaftliche MitarbeiterInnen zu besetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

7.März2012

Jahresbericht 2009 - 2011

Hier können Sie den Jahresbericht als PDF einsehen.


6.März2012

Vorstellung des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen

Ministerin Schulze: 5,4 Millionen Euro pro Jahr für die Gleichstellung an den NRW-Hochschulen

"Wir brauchen alle klugen Frauen und Männer an unseren Hochschulen. Gleichstellung ist eine Frage der Qualität“, erklärte Ministerin Schulze anlässlich des in Düsseldorf vorgestellten Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen. „Wir investieren deshalb in den kommenden drei Jahren (bis 2014) 5,4 Millionen Euro pro Jahr, um hier endlich einen entscheidenden Schritt voranzukommen."

Das Landesprogramm besteht aus drei Bausteinen:

1. der Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten,

2. der Nachwuchsförderung und

3. der Genderforschung

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten wird durch einen Sockelbetrag von 3 Millionen Euro jährlich gefördert. Diese Mittel werden insbesondere für strukturelle Maßnahmen, zusätzliche Maßnahmen in Fächergruppen mit besonders deutlicher Unterrepräsentanz von Frauen, Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie für die Förderung von Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung an die Hochschulen gegeben.

Als zweiter Baustein fließen 1,5 Millionen Euro jährlich in die Nachwuchsförderung an den Universitäten, den Fachhochschulen und den Kunst- und Musikhochschulen. „Mit den Geldern werden Wissenschaftlerinnen in der Post-doc-Phase, qualifizierte Frauen mit einem konkreten Interesse an einer Fachhochschullaufbahn oder auch Künstlerinnen unterstützt,“ erklärte die Ministerin.

Als dritter Baustein werden 900.000 Euro pro Jahr für die Genderforschung bereitgestellt. „Die Genderforschung hat uns gezeigt, dass Männer und Frauen unterschiedliche Lösungsansätze und –strategien finden. Wir wollen, dass das Potenzial der Geschlechterforschung im Hinblick auf die großen Herausforderungen genutzt wird“, so Ministerin Schulze.

In das „Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen“ sind Handlungsempfehlungen aus dem Gender Kongress 2011 eingeflossen. „`Manches ist getan, aber vieles bleibt noch zu tun´ lautete die Bilanz aus dem ersten nordrhein-westfälischen Gender-Report 2010 des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung“, erklärte Ministerin Schulze abschließend. „Ich habe damals versprochen, diese Handlungsaufforderung ernst zu nehmen. Für die Wissenschaftspolitik des Landes haben wir mit dem Förderprogramm die Weichen für eine geschlechtergerechte Hochschule gestellt.“

 Das komplette Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen finden Sie hier.


12.Dezember2011

Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Das neue Journal ist da!
Bericht der Tagung "25 Jahre Netzwerk Frauenforschung NRW" an der Universität Paderborn


16.November2011

25 Jahre Netzwerk Frauenforschung NRW – Die Wissenschaftsministerinnen Svenja Schulze und Anke Brunn im Generationendialog

Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung hat anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums des Netzwerkes eine Jahrestagung am Freitag, 11. November, an der Universität Paderborn veranstaltet. Der Themenschwerpunkt war Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten. Dabei diskutierten die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die ehemalige Wissenschaftsministerin Anke Brunn, die das Netzwerk Frauenforschung 1986 begründete, sowohl die Entwicklungsgeschichte als auch die aktuelle Bedeutung der Frauen- und Geschlechterforschung für eine innovative Wissenschaftskultur des Landes NRW.

Inhaltlich ging es um Fragestellungen zum Generationenaustausch wie: „Was kann die jüngere an die ältere Politikerin weitergeben? Was die ältere an die jüngere?“ Die beiden Wissenschaftsministerinnen hatten sehr schnell eine Antwort parat. „Junge Frauen müssen immer wieder für ihre Gleichstellung kämpfen und Stärke entwickeln. Das Wichtigste jedoch ist, dass junge Frauen immer wieder ermutigt werden. Nur so können sie auch in schwierigen Situationen bestehen“, sagte Anke Brunn. Die aktuelle Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sah dies ähnlich: „Frauen müssen sich unbedingt ein dickes Fell zulegen und mit Gelassenheit weiterkämpfen.“ An den Universitäten brauche man dringend eine monetäre Förderung, um so gezielt die Frauenquote zu fördern. In einem Punkt waren sich beide Ministerinnen ebenfalls sofort einig: Nachdem neue Arbeitsplätze für Frauen geschaffen worden sein, müsse man dafür kämpfen, dass diese auch erhalten blieben. Die Universitäten würden automatisch an Qualität verlieren, wenn die Frauen nicht weiterhin gefördert würden.

Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies und der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn organisiert.

Text und Fotos: Patrick Kleibold, Referat Presse und Kommunikation
 


 
Hintergrund:

Das Netzwerk Frauenforschung wurde 1986 mit der Einrichtung einer vom Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierten Professur für Frauengeschichte an der Universität Bonn begründet. Vorangegangen war eine mehrjährige Lobbyarbeit von Frauen aus Frauenbewegung und Frauenforschung, die sich 1980 zum Arbeitskreis Wissenschaftlerinnen NRW zusammengeschlossen hatten und mit vielfältigen Aktionen die Beteiligung von Frauen in Wissenschaft und Hochschulen einforderten. Gegründet, ausgebaut und politisch unterstützt wurde das Netzwerk durch die nordrhein-westfälische Ministerin für Wissenschaft und Forschung Anke Brunn.

Aktuell ist das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW ein vom MIWF NRW unterstützter Zusammenschluss von 190 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an nordrhein-westfälischen Hochschulen mit Arbeitsschwerpunkten in der Frauen- und Geschlechterforschung. Kern des Netzwerks sind 40 vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium in den Jahren 1986 bis 1999 eingerichtete Netzwerk-Professuren. Diese Professorinnen und Professoren forschen an insgesamt 21 Hochschulen in NRW in unterschiedlichen Disziplinen.

 


Foto (Universität Paderborn, Patrick Kleibold): Die Wissenschaftsministerinnen Svenja Schulze (r.) und Anke Brunn anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums des Netzwerkes Frauen- und Geschlechterforschung NRW.

Großfoto: Uni_Paderborn_Anke_Brunn_und_Svenja_Schulze_Foto_Patrick_Kleibold.jpg


Foto (Universität Paderborn, Patrick Kleibold): Dr. Uta C. Schmidt, Anke Brunn, Svenja Schulze und Prof. Dr. Anne Schlüter im Dialog über die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Großfoto: Uni_Paderborn_25_Jahre_Netzwerk_Frauenforschung_NRW_Foto_Patrick_Kleibold.jpg


18.November2011

„Karriere als Wissenschaftlerin – Erfahrungen & Förderungsmöglichkeiten“ – Workshop für Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen

Am Donnerstag, den 24.11.2011 von 18.00 bis 20.00 Uhr, findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fit in den Job“ der Workshop „Karriere als Wissenschaftlerin – Erfahrungen & Förderungsmöglichkeiten“ statt. Eine Woche später, am 1.12.2011, bieten die Referentinnen von 9.00 – 11.00 Uhr allen Teilnehmerinnen des Workshops eine Fragerunde an, um individuelle Anliegen zu vertiefen und konkrete Fragen zu Förderungsmöglichkeiten zu beantworten.

Mit der Entscheidung für oder gegen eine Promotion bzw. den Verbleib in der Wissenschaft sind viele Fragen verbunden: Wie findet man eine gute Betreuung? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für die Promotion oder die Post-Doc Phase? Welche Unterstützung bietet die Universität Paderborn Doktorandinnen? Wie kann ein Auslandsaufenthalt während der Promotion organisiert werden? Die Veranstaltung soll jungen Wissenschaftlerinnen einen Überblick über die wichtigsten Stationen und Finanzierungsmöglichkeiten einer Hochschulkarriere geben. Über ihre eigenen Erfahrungen des wissenschaftlichen Werdegangs berichtet zudem eine Habilitandin der Universität Paderborn.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Promotions- und Post-Doc-Phase. Der Workshop richtet sich an Studentinnen und Absolventinnen, die sich für eine Promotion interessieren, sowie an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen. Die Veranstaltungsreihe wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn angeboten.

Referentinnen:

Silke Horstmann, Forschungsreferentin Universität Paderborn
Dr. Astrid Kämpfe, Habilitandin im Bereich Sport & Sportdidaktik

Anmeldung

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Alle Interessierten wenden sich bitte an Frau Andrea Sabban, Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Raum E 2.106.
Telefon: 052519 60-3296, E-Mail: andrea.sabban[at]uni-paderborn


18.Oktober2011

 "Wissenschaftlerinnen in das 7. Forschungsrahmenprogramm!"

 

Im Rahmen der Halbzeitevaluierung zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) hat die EU-Kommission festgestellt, dass insbesondere die Beteiligung von deutschen Wissenschaftlerinnen im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten zurückbleibt.

 

Das Wissenschaftsministerium NRW möchte aus diesem Grunde zu einer ganztägigen Veranstaltung am 28. November 2011 in Düsseldorf einladen, an der auch Wissenschaftsministerin Schulze teilnehmen wird. Mit dieser speziellen Veranstaltung sollen Wissenschaftlerinnen zur Teilnahme am Forschungsrahmenprogramm motiviert und über den aktuellen Stand der Beteiligung von Forscherinnen, die Teilnahmemöglichkeiten und die angebotenen Unterstützungen informiert werden.

 

http://www.frp.nrw.de/frp2/de/hot/evt/aga/?v=611&lce=DE&lce=DE


5.Oktober2011

"Forschungsdach" - Wirksamkeit von Geschlecht in institutionellen Bildungskontexten

https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/gender-studien/gemeinschaftsordner/Forschungsdach/Flyer_Forschungsdach_min.pdf

Hier können Sie den Flyer als PDF einsehen.


5.Oktober2011

Ministerium fördert neue Gleichstellungsprojekte an der Universität Paderborn
Zentrum für Geschlechterstudien ist mit einem Projekt vertreten

Die Universität Paderborn erhält vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW (MIWF) insgesamt über 90.000 Euro für die Durchführung von vier neuen Forschungsprojekten zur Gleichstellung. Die Projekte, die die bereits erfolgreichen Gleichstellungsmaßnamen der Universität Paderborn ergänzen, sind in verschiedenen Bereichen der Hochschule angesiedelt:

Weiterlesen in der Pressemeldung vom 23.9.11


10.September2011

Zentrum für Geschlechterstudien - Wordpress

Das Zentrum für Geschlechterstudien hat ein eigenes Weblog:
zentrumgeschlechterstudienupb.wordpress.com


30.Juni2011

Rundbrief des ZG

Hier können Sie den aktuellen Rundbrief als PDF einsehen.https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/gender-studien/service/veranstaltungen/TagungSchuster.pdf


21. Juni 2011

Erfolgreiche Gleichstellungsstrategie der Universität Paderborn durch Deutsche Forschungsgemeinschaft honoriert – Frauenanteil an Professuren bei 30 Prozent

21.07.11. Die Universität Paderborn wurde bei der Bewertung des Zwischenberichts zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleich­stellungsstandards durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in die höchste Kategorie eingestuft. Außerdem erhält die Universität aus dem Strukturfond des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW (MIWF) 328.200 Euro für Erfolge in der Gleichstellung.  [mehr]


Geschlechterbilder in Religionen - Impressionen

Am Mittwoch, den 18. Mai fand von 11-17 Uhr der erste Thementag des Zentrums für Geschlechterstudien / Gender Studies mit dem Schwerpunktthema „Geschlechterbilder in Religionen“ an der Universität Paderborn statt. Prof. Dr. Barbara Rendtorff, Leiterin des Zentrums und Professorin für Schulpädagogik und Geschlechterforschung an der Universität Paderborn, führte in die Thematik ein und Lydia Jenderek (wissenschaftliche Mitarbeiterin) moderierte die Veranstaltung. Zu Gast waren wissenschaftliche Vertreterinnen der Weltreligionen, wie Muna Tatari (Islam), Dr. Susanna Keval (Judentum), Prof. Dr. Adelheid Herrmann-Pfandt (Hinduismus), Sarah-Luise Weßler und Marion Rose (Christentum), die zunächst einzelne Vorträge informativer Art hielten. Dabei wurden unterschiedliche Auffassungen von Geschlecht und der Stellung der Geschlechter in Theologie, im Ritus und in der Gemeinde aufgezeigt sowie die jeweiligen theologischen Begründungen erläutert. Deutlich wurde das reformatorische Potential einzelner religiösen Ausrichtungen in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter. Eine übergreifende Strukturierung der theologischen Ansätze gelang der Gastrednerin Prof. Dr. Ulrike Auga von der Humboldt Universität zu Berlin, in dem sie den einzelnen Vorträgen einen Überblick über die immanenten und strukturell begleitenden Faktoren von Religion, wie (epistemische) Gewalt, Widerstand und Visionen im Kontext von Geschlecht voranstellte. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion - an der auch die Professorin für Systematische Theologie und Ökumene an der Universität Paderborn Prof. Dr. Helga Kuhlmann teilnahm - konnte festgestellt werden, dass allen Religionen u.a. die Polarisierung von Reinheit und Unreinheit und eine damit einhergehende Zuordnungen zu den Geschlechtern auf symbolischer Ebene gemein ist. Die Wechselwirkung von Religion, Kultur und Gesellschaft wurde schließlich anhand von Beispielen sog. moderner Mythen deutlich, die laut Prof. Dr. Barbara Rendtorff (Moderatorin der Podiumsdiskussion) als subtile Erinnerungen an vermeintliche „Unreinheit“ verstanden werden könnten.

Für das nächste Jahr wird wieder ein Thementag geplant. Es gibt für alle Interessierten die Möglichkeit, sich in den E-Mail-Verteiler des Zentrums für Geschlechterstudien / Gender Studies aufnehmen zu lassen, um über die Aktivitäten informiert zu werden. Zu diesem Zweck tragen Sie sich bitte in unseren E-Mail-Verteiler ein.

Mehr Informationen finden Sie hier.



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